Willkommen!

Hier geht es zur Wildcat Community - die kostenlose Tattoo und Piercing Community im Web. Wenn du dich bereits registriert hast, kannst du dich mit deinem Usernamen und Passwort ganz rechts einloggen. Wenn du noch kein Mitglied bist dann jetzt:




Die Registrierung

Schritt 1: Im ersten Schritt gibst du deine eMail Adresse ein, an diese schicken wir dir einen Link zum nächsten Schritt ...

Schritt 2: Nun kannst du deine Daten eingeben! Deine Postadresse solltest korrekt sein, denn dorthin schicken wir dir einen Freischaltcode per Postbrief. Diesen Code musst du dann nach dem Login hier oben im Slider-Menue eingeben und bist dann vollwertiges Wildcat Community Mitglied

Warum so aufwendig? Wir haben mit dieser aufwendigen Anmeldung gute Erfahrungen gemacht! In der Wildcat Community gibt es bisher keine Fake-User und keine Spammer!

Site-Search


Du bist schon Member?

Dann logge dich hier ein:


Passwort vergessen
Der ewige Kampf gegen die Haare
haribogirl (28.04.2010)

Ich habe diesen Text ursprünglich gebloggt. Auf einen Tipp von wildcat-ink stelle ich ihn nochmal als Artikel ein.

Einige von euch kennen das sicher:
Haare nerven! Sie wuchern in den Achseln, an den Beinen, zwischen den Beinen. Manchmal verbinden sie sogar zwei Augenbrauen zu einer.

Ich mag meine dichten braunen Kopfhaare, Augenbrauen und Wimpern. Leider sind sie auch überall sonst sehr dicht und dunkel. Sogar auf Händen, Fingern und Zehen.

imgdb imgdb imgdb

Diese ungeliebte Haarpracht versuche ich seit Jahren loszuwerden.
Auf alle erdenklichen Arten:
*Rasieren
*Epilieren
*Wachsen
*Lasern
Sogar sie zu blondieren hab ich schon versucht. Damit sie, wenn sie schon nicht weg zu kriegen sind, wenigstens nicht mehr so auffallen. Sie wachsen aber leider sehr schnell...

Nichts von alldem hat zu meiner Zufriedenheit funktioniert.
*Rasieren: Es hält nicht lange vor. (Morgens rasiert und abends sind schon wieder dunkle, pieksige Stoppeln da.) Außerdem gibts bei empfindlicher Haut ganz schnell unschöne Pickelchen.
*Epilieren: Hält etwas länger, führt aber zu eingewachsenen Haaren, die sich immer mal entzünden.
*Wachsen: Man muss warten bis die Haare eine bestimmte Länge haben. Das heißt 1 Woche mit Stoppeln rumzurennen und einwachsen tun die Haare genauso wie beim Epillieren auch. (Da hilft auch kein tägliches Peeling wie von der Kosmetikerin empfohlen.)
*Lasern: Nach 2 Sitzungen waren (schon/nur) ca. die Hälfte der Haare weg und nach ca. 1 Jahr alle wieder da. Außer dass es super teuer (ca. 100 Euro pro Sitzung mit 8-10 Sitzungen!) ist und nur bei dunklen Haaren überhaupt funktioniert, habe ich so noch etwas gelernt. Nämlich, dass zwischen dauerhafter und permanenter Haarentfernung unterschieden wird. Die Laserhaarentfernung ist dauerhaft. Soll heißen "Die Lasehaarentfernung hält ein paar Jahre an und dann müssen Sie wiederkommen".

Das bringt mich zur (von mir angestrebten) in Deutschland weitestgehend unbekannten permanenten Haarentfernung -der Elektrolyse. (Ja, es ist GENAU das wonach es klingt...)
Darauf gestoßen bin ich per Zufall in einem Kosmetiksalon. Die Dame, die die Behandlung anbietet hat es in Istanbul gelernt, wo es sehr verbreitet ist. Also habe ich es ausprobiert.

Es ist ein mühsames Procedere:
Eine Sonde (Nadel) so fein wie ein Haar wird genau in den Haarkanal eingeführt. Die Nadel wird unter Strom gesetzt und verätzt die Haarwurzel. Mit einer Pinzette kann das Haar ohne Widerstand mitsamt der Wurzel entfernt werden.
Das Haar muss eine gewisse Länge haben, so dass man die Wuchsrichtung feststellen und die Nadel im gleichen Winkel einführen kann. Die Nadel ist so biegsam, dass sie die Haut nicht durchstechen, sondern nur im passenden Winkel in den Haarkanal eingeführt werden kann.
Pro:
Es ist (angeblich) die einzige permanente Haarentfernungsmethode.
Es funktioniert auch bei sehr hellen Haaren.
Contra:
Es ist sehr schmerzhaft.
Es ist sehr teuer (ca. 40 Euro pro halbe Stunde)
Jedes Haar muss einzeln behandelt werden.

Weil ich der Dame, die die Behandlung anbietet nicht klar gekommen bin (für sie waren vereinbarte Termine eher unverbindlich...), habe ich mir eine Miniversion des Elektrolysegerätes -das One Touch Home Elektrolysis für ca. 30 Euro- zugelegt. (Das Ding gibts soweit ich weiss nur in den USA und UK zu kaufen. Ich habs über Amazon.)

So sieht das Ding aus:

imgdb imgdb

Es funktioniert mit einer 9 Volt-Batterie und kommt mit 2 Nadeln (die so fein sind, dass sie wahnsinnig leicht verbiegen) und einer Pinzette. Die Pinzette kann man in die Tonne knüppeln und besser die eigene verwenden.

Das ist die Nadel (in Vergleich mit einem Stoppelhaar):

imgdb


Die Anwendung ist änlich wie im Salon:
Das Gerät hat einen Regler von 0 bis 10, mit dem man die Stärke des Stroms einstellen kann. Logischerweise muss man es einschalten. (Man sollte mit einer niedrigen Stufe anfangen.) Dann taucht man Daumen und Zeigefinger in Salzwasser und hält mit den nassen Fingern den Griff wie einen Stift, fährt die Nadel aus und schiebt sie im gleinen Winkel in dem das Haar austritt in den Haarkanal. (Man kann die Haut nicht durchstechen, weil die Nadel nachgibt.) Ist dieNadel an der Haarwurzel, ertönt ein 5-sekündiger Piepston. Er dient nur als Richtlinie. Man muss selbst ausprobieren wie lange das Haar behandelt werden muss bis man es wiederstandlos entfernen kann.
Nach der Behandlung ist die behandelte Stelle rot, geschwollen und weist Brandbläschen auf:
imgdb imgdb imgdb

Am nächsten Tag ist die Stelle stark gerötet:
imgdb imgdb imgdb

Nach 2 Tagen entsteht daraus eine Kruste:
imgdb


Nach ca. einer Woche löst sie sich ab. Die Haut zeigt feine Narben, die nach einer Weile verschwinden:
imgdb imgdb
imgdb imgdb


Und hier ist eine Aufnahme 2 Monate nach einer Behandlung:
imgdb imgdb


Ein paar Haare sind wiedergekommen, aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis :-)

Es ist allerdings eine Geduldsprobe... Zur Veranschaulichung:
Für den linken Handrücken (ohne die Finger; auf Stufe 7) habe ich ca. 16 Stunden gebraucht. Für den rechten (auf Stufe 10, weil ich schmerzunempfindlicher geworden bin, und mit mehr Übung) immernoch ca. 10 Stunden.

Man dafür benötigt:
*das Elektrolysegerät
*eine gute Pinzette
*evtl. Ersatznadeln
*eine 9-Voltbatterie
*Kochsalz
*eine gute Lampe
*seeehr viel Geduld

Zum Thema Schmerz:
Im Studio empfand ich die Elektrolyse (im Intimbereich) als sehr schmerzhaft und habe nie länger als 1 1/2 Stunden durchgehalten. Nach der 4. Sitzung habe ich mir vom Arzt ein mittelstarkes Schmerzmittel verschreiben lassen. Das in Kombination mit Paracetamol (nicht Aspirin, weil blutverdünnend!) und EMLA hat den Schmerz fast vollständig gekillt.
Zu Hause brauchte ich überhaupt kein Schmerzmittel. Ich weiss nicht ob es daran lag, dass das Minigerät vielleicht nicht so leistungsfähig ist (Ich habe allerdings zu hause, genau wie im Salon am Anfang "nur" Stufe 7 ausgehalten.) oder daran, dass ich es bedient habe und jederzeit eine Pause machen konnte.

Wichtig:
Nicht anwenden soll man es IN der Nase.
Vor der Anwendung auf tätowierten Flächen soll man den Hautarzt fragen.
Und die Haare sollten 3 Monate vor der Anwendung nicht mehr gezupft, gewachst oder epiliert worden sein. Rasieren ist ok.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen. (Wenn doch -mal wieder ;-)- schreib ichs in die Kommentare.
Jetzt könnt ihr euch eure eigene Meinung bilden :-)

Zum Original-Blog: Der ewige Kampf...



Deine Meinung ist uns wichtig!
Bitte bewerte diesen Artikel:
Sorry, diese Funktion steht nur freigeschalteten Usern zur Verfügung.
Bisher abgegebene Bewertungen:
sehr gut: 73
gut: 2
geht so: 2
schlecht: 1
Bewertungspunkte: 147
User Kommentare:

von : PictoNary ( 01.09.2014 08:37:45 )
Dieser Artikel ist leider schon etwas lange lange her aber mich würde interessieren wie es nach all den Jahren aussieht ???
Und aus irgendeinem Grund kann ich die bilder nicht sehen die hie in dem Artikel verlinkt sind, würde gerne sehen wie dieses Gerät ausschaut.

Lg
von : glattermagier ( 22.09.2011 22:37:31 )
hi, also ich habe mic han anderen körperstellen lasern lassenbzw mit ipl behandeln lassen, es wirkt und kann es nur empfehlen, Eigenversuche sehe ich kritisch, weil leider zuviel Schrott angeboten wird. Also einen guten Laden suchen und machen lassen
von : danja2603 ( 03.12.2010 21:18:19 )
Also aufgrund deines Textes hab ich mir auch mal so ein Teil bestellt, aber bei Ebax, war auch recht günstig-das 2. zumindest, das 1. kam nie an :(
Jetzt hab ichs schon en halbe Jahr hier rumliegen un überleg wen ich mal als Versuchskaninchen benutz^^
Weil ich trau mich ehrlichgesagt nich wirklich...
aber bei dir steht ja es wär net wild... hm...^^
von : haribogirl ( 10.10.2010 15:33:03 )
Also am Handrücken bin ich mittlerweile 4 Mal drüber gegangen.
Sie sind deutlich lichter geworden. Es sind zwar einige Haare nachgekommen, aber die sind dünner und fallen überhaupt nicht mehr auf. Ich werde trotzdem noch ein paar Mal drüber gehen.
Also ich bin zufrieden, obwohl man wirklich sehr viel Geduld braucht.
von : gewuerzgurkebs ( 12.09.2010 15:37:17 )
Sehr interessant, denke auch drüber nach das zu machen. Wie sieht es denn jetzt aus, ist ja schon wieder etwas Zeit vergangen. Immenoch so zufrieden?
von : AudiPueppchen ( 21.06.2010 02:29:31 )
Der Artikel ist einfach super geschrieben und sehr interessant!

1+ mit * ;)
von : XangelfoxxX ( 11.06.2010 08:04:43 )
erst mal super artikel süsse ;)

hab gestern das gerät bekommen und natürlich auch gleich getestet.
was schmerzen angeht bin ich echt empfindlich aber diesen schmerz empfinde ich wirklich als harmlos.
wie haribogirl schon gesagt hat, mit tattoowieren ist es nicht zu vergleichen.
hab auch schon alle möglichen haarentfernungstechniken hinter mir und ich finde wachsen/epilieren wesentlich schlimmer.
von : haribogirl ( 19.05.2010 12:19:07 )
Sorry. Besser kann ich es nicht beschreiben :-S
von : haribogirl ( 19.05.2010 12:18:21 )
Das ist schwer zu sagen...
Es ist definitiv ein anderer Schmerz.
Beim Tätowieren wird die Haut durch die Nadel an-/aufgerizt.
Bei der Elektrolyse wird die Haut verbrannt. Man spürt man die Nadel eigentlich nicht.

Natürlich hängt beides auch von der Körperstelle und der Verfassung ab.
von : patrick2009 ( 19.05.2010 11:15:48 )
mit was kann mann denn den schmerz vergleichen ? mit den von tätowieren oder nicht so schmerzhaft ? IST EIN GUTER ARTIKEL ^^
von : haribogirl ( 14.05.2010 19:17:57 )
Danke für die Info :-)
Dann wars IPL. Ich wusste gar nicht, dass es noch eine andere ethode (Laser) gibt. Dann hab ich wohl doch noch nicht ALLES ausprobiert...
Hast du Erfahrung mit einer oder sogar beiden Methoden? (Wäre zum Vergleichen nicht schlecht.)
von : Aikido-ka ( 14.05.2010 17:04:51 )
Guter Artikel
Ich kann mich täuschen, aber mir scheint, als wurde hier IPL mit Lasern verwechselt. Bei IPL wird zwar auch Licht verwendet, aber halt nicht in Form von einem Laser. Man braucht auch ca. 10 Sitzungen zur Haarentfernung und muss regelmäßig zur "Auffrischung", da die Haare wieder nachwachsen. Beim Lasern braucht man in der Regel 3-4 Sitzungen und die Haare sollten eigentlich nicht mehr nachwachsen. Auch sind die einzelnen IPL-Sitzungen nicht so teuer (ca. 100€), wie eine Sitzung unter dem Laser (300 € oder mehr).
von : haribogirl ( 10.05.2010 00:05:15 )
"Theorie" sollte das heißen.

Und die ersten 2 Wochen nach der Nadelepilation hab ich die Telle behandelt wie ein frisches Tattoo und 2x täglich mit Bepanthen eingecremt.
von : haribogirl ( 10.05.2010 00:02:54 )
In der Teorie hat man bei beiden Versionen das Gleiche Erghebnis. Das scheint in der Praxis allerdings nicht der Fall zu sein. (Deshalb ja auch die Unterscheidung zwischen dauerhafter und permanenter Haarentfernung.)

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es (zumindest bei mir) tatsächlich nicht so ist und ich schon innerhalb der ersten zwei Monate zwischen den beiden Methoden große Unterschiede sehe.
Nach dem Lasern waren nach ein paar Wochen der Großteil der Haare wieder da und nach einem Jahr waren keine kahlen Stellen mehr zu sehen. Wohingegen ich mit der Nadelmethode nach ungefähr dem gleichen Zeitraum (ca. 2 Monate) nur sehr spärlich verteilte, dünne Haare sehe. Lanzeiterfahrung habe ich hiermit natürlich noch keine. Das werde ich, wie gesagt, beobachten und dokumentieren und in einem halben Jahr nochmal bloggen.

Deine Kritik an der Nadelepilationsmethode kann ich verstehen. Entzündungen sind ein Risiko. Das kann man aber durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen minimieren.
(Ich hab nur kurz mit Isopropylalkohol über die zu behandelnde Hautpartie gewischt und die Nadel ein paar Minuten in den Alkohol gelegt und bei mir hat sich bisher nichts entzündet.)
von : Eowyen ( 09.05.2010 22:26:20 )
Bei der nadelepilation (so schimpft man das auch) hast du später das gleiche ergebniss wie nach dem Lasern ...
Die Haarwurzeln die beim Lasern zerstört werden wachsen auch nicht mehr nach, genauso wie bei der Nadelepilation ..
Alles was nachkommt sind neue Haare, da Haare in verschiedenen Wachstumszyklen erst sichbar werden. Es kann sein das man ein jahr ruhe hat nach dem Lasern oder auch 7-8 jahre Ruhe. Gerade nach Hormonveränderungen (Schwangerschaften/Pupertät/Alter) kommen gerne mal neue Haare.Aber wesentlich weniger wie vorher.

Sowas bekommt man von einem seriösem Laserstudio auch gesagt.

Von so einer Nadelepilation im Do-it-yourself verfahren kann man halten was man will...ich find nicht so klasse, da die gefahr von entzündungen wesentlich höher ist als bei Laserbehandlungen wo es meist nur zu leichte Hautrötungen kommt und auch nichts mechanisch in den haarkanal eingebracht wird.. (meist ja nicht nur die "Sonde" sondern auch Dreck..
von : DiversityIsMe ( 09.05.2010 16:09:17 )
was es nicht alles gibt..und was man alles tut.
von : Naffii ( 09.05.2010 12:56:23 )
Schöner Artikel. Es freut mich das es bei dir so ein schönes Ergebnis gemacht hat. Über dieses Gerät hatte ich mich vor einem Jahr auch schon mal Informiert, da ich auch haarige-Probleme habe. :P Aber ich wusste nicht wirklich ob es sich auch lohnt. Ich werde es auch mal ausprobieren, damit die andauernde nervige Rasiererrei endlich mal ein ende findet.
von : haribogirl ( 08.05.2010 21:45:51 )
Es heißt One Touch Home Electrolysis und ist von Inverness.
von : Perlenpaula ( 08.05.2010 09:58:11 )
wie nennt sich das gerät speziell? nur zum suchen...
von : PsychoKill ( 06.05.2010 18:05:49 )
wusste gar net das es sowas gibt
wieder was gelernt
von : haribogirl ( 03.05.2010 14:08:14 )
Theoretisch, ja. Wieso auch nicht?
Unter dan Achseln habe ich es noch nicht versucht. Da komme ich nämlich ohne Hilfe nicht dran. Im Intimbereich funktioniert es.
von : extremehard ( 02.05.2010 23:48:08 )
Danke dafür, Deinen Blog habe ich leider verpasst. Als Artikel ist es aber noch besser, sehr informativ und wirklich interessant.
Meinst Du dass man es auch im Intimbereich und unter den Achseln
mit Erfolg anwenden kann?
von : haribogirl ( 02.05.2010 21:12:58 )
@melanom:
Seh ich genauso.
(Liebe das Wort "Unterarm-Wolverine " :-D

@XentO:
Den ganzen Kopf?! Da brauchst du jemanden, der dir hilft und seeehr viel Geduld hat...
von : XentO ( 01.05.2010 19:22:48 )
sehr guter artikel...!
16 stunden für eine hand, wie lange würde ich da wohl für den kopf brauchen?!
von : SexyPunk ( 30.04.2010 17:17:24 )
Und auch hier nochmal ein "sehr gut". Toller, sehr informativer Bericht. Und mela, schnipps für mich mal mit *g*
von : Hotze2002 ( 29.04.2010 23:19:44 )
super artikel. macht spaß zu lesen...danke
von : melanom ( 29.04.2010 10:59:57 )
Scheiß auf "metrosexuell". Ich rasier mir auch regelmäßig die Arme, weil ich voll der Unterarm-Wolverine bin, mag ich nicht so lang. Aber das geht schnell, einmal die Wochen mit dem Langhaarschneider oder Nassrasierer drüber gehuscht und schon ist wieder für paar Wochen Sicht auf die Haut/Tattoos frei ;-)

Ich finde nicht, dass man Rasieren/nicht Rasieren mit Orrientierung, aber auch nicht mit Hygiene gleichsetzen kann. Leider maßt sich die rasierte Fraktion, grade wenns intimer wird, immer wieder an, ihr anerzogenes Bild vom "richtigen" Umgang mit Körperbehaarung auf andere anzuwenden und regelrecht fordernd unter Bilder Dinge schreibt wie "rasier dich mal !"...

Unrasiert heißt nicht unsauber und rasiert noch lange nicht gleich clean...


Btw, wenn ich mit dem Finger schnippsen könnte und alle meine Körperhaare wären mit einem Mal weg...ich würde es tun....Na, vielleicht würde ich an den Augenbrauen nicht schnippsen, aber sonst ja ;-)
von : haribogirl ( 29.04.2010 10:24:25 )
Danke für das positive Feedback :-)

@melanom:
Ich glaube nicht, dass so n Kommentar kommt. Kam in meinem Blog ja auch nicht :-)
Ich würde es auf tätowierten Flächen auch nicht versuchen.

@goldfee:
Ja, ich habs an beiden Händen gemacht. Zuerst war die rechte Hand zu bearbeiten etwas komisch, aber man gewöhnt sich schnell dran. Nach einer halben Stunde ging es mit links genauso gut wie mit rechts.

@earlobe_stretching:
Das Gerät selbst kostet ca. 30 Euro (über Amazon inkl. Versand). Ich habe jetzt nochmal 6 Nadeln für ca. 30 Euro nachgekauft. (Wenn man vorsichtiger mit ihnen umgeht als ich, braucht man keine nachzukaufen.)
Ansonsten:
Eine gute Pinzette kostet ein paar Euro.
Plus EMLA (je nach Stelle ;-) für ca 8 Euro pro Packung.
von : earlobe_stretching ( 29.04.2010 08:31:06 )
finde den text auch klasse vorallem sehr interessant.und ohne metrosexuell zu wirken, aber mich interessieren mal die kosten
von : goldfee87 ( 28.04.2010 23:09:04 )
Sehr informativ, vielen Dang dafür!
Aber noch ne Frage: Du hast das an beiden Händen selbst gemacht? Ich bin rechtshänderin und stell mir die Arbeit an der rechten Hand iwie sehr schwierig vor...
von : Mnemosyne ( 28.04.2010 22:47:49 )
Das ist wirklich ein schön geschriebener, gut strukturierter und gehaltvoller Artikel. Macht Spaß zu lesen!
Und nicht zuletzt freut es mich für dich, dass das Ergebnis so positiv ist :)
von : melanom ( 28.04.2010 21:42:28 )
Schöner Artikel !!

Bin gespannt, wann die ersten Scheuklappen-Fragen kommen wie "Hä, was hat das mit Bodyart zu tun?" ;-)

Also ich denke, dass man auf tätowierten Flächen echt davon absehen sollte, denn schon kleine Pickelchen, ja selbst Mitesser, die man kratzt, können Pigmente beschädigen.



 

© 2000 – 2013 wildcat gmbh // piercing ist rock'n'roll für den körper // impressum · nutzungsbedingungen · datenschutz · blog regeln // web2