06.09.2007 10:00:44 /
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Hallo Wildcat- Community,
ich weiß, dass es bereits viele, viele Foreneinträge und Artikel zum Thema Falsch dehnen/richtig Dehnen/wie Dehnen etc. gab, aber meine Fragen, die ich habe, passen irgendwie nirgends richig dazu.
Ich habe nun meine beiden Ohrlöcher mithilfe einer Dehnsichel auf 3 mm gedehnt (natürlich mit den Zwischenschritten und Zeitabständen, also von 1,6mm auf 2mm, von 2mm auf 2,5mm, von 2,5mm auf 3mm mit je vier Wochen dazwischen)und kleine Fleshtunnels eingesetzt.
Soweit ist alles in Ordnung, nun jedoch meine Fragen:
- Für gewöhnlich werden ja normale Ohrstecker(keine Tunnels) so eingesetzt dass der Verschluss hinten sitzt. Was ich so gehört/gesehen habe ist das auch bei Fleshtunnels so. Kann man nun einen Fleshtunnel "von hinten nach vorne" einsetzen, also dass das man das Gewinde vorne hat und dort zuschraubt? Naja ich glaub,können tut man schon, aber hat das irgendwelche Auswirkungen?
-Auf meine erste Frage bezogen: Ich habe hier gelesen, dass Blowouts auftreten, wenn man mehr reißt als dehnt. Können Blowouts auch schon bei kleinen Größen (wie 3/4 mm) auftreten? Und das Blowout tritt ja anscheinend dort auf, in welche Richtung stark geschoben wird- sprich für gewöhnlich von vorne nach hinten. Kann durch "verkehrtes" Einsetzen des Tunnels(wie oben beschrieben)-nicht der Dehnsichel beim eigentlichen Dehnschritt, also Sichel/von vorn nach hinten, Tunnel/von hinten nach vorn-dieses Blowout reduziert oder "zurückgeschoben" werden?
-Würde es schaden, meine kleinen Tunnel beim Duschen herauszunehmen und zu reinigen? Ich habe das bei den kleineren Größen (2mm, 2,5mm)nie gemacht(das Rausnehmen :), da ich BCR's drinhatte, da erübrigte sich das. Aber jetzt sind meine ersten Tunnels irgendwie etwas ungewohnt; ich verspüre manchmal das Bedürfnis, sie "besser" zu säubern als bloß beim Duschen, wo Wasser darüberläuft und sie anschließend mit Octenisept zu besprühen.
Ich habe die Tunnels jetzt seit drei Tagen, deswegen frage ich, weil ich glaube, dass es später-sprich nach einigen Wochen, vor dem nächsten Dehnschritt-eher möglich/empfehlenswert ist, die Tunnels rauszunehmen.
-naja,nichts ist perfekt und meine Ohren sind es auch nicht...: mit dem linken Ohrloch hat alles gut funktioniert(das leichte Ziepen befand sich im normalen/erträglichen Bereich, der Tunnel ließ sich gut einsetzen und zuschrauben), nur das rechte...naja, wie bereits gesagt habe ich die Tunnels seit drei Tagen, und das rechte Ohr scheint sich nicht beruhigen zu wollen. Beruhigen in dem Sinne, dass das Ohrläppchen (also nicht das Lobe direkt, sondern die Haut darunter)beim Berühren noch angeschwollen, sehr warm und zudem noch berührungsempfindlich ist. Morgens und Abends Octenisept, aber es scheint nicht viel zu helfen. Vermutlich hat es sich entzunden. Soll ich nun einen BCR in 2,5 reinmachen? Gleichzeitig heißt es ja, man soll ein entzundenes Piercing nicht rausmachen. Gilt das auch für Tunnels/gedehnte Lobes?
Ich weiß, es ist schon etwas seltsam worüber ich mir Gedanken mache...aber ich dachte ich frage besser bevor ich irgendwelche Sachen mache die sich später als grundfalsch herausstellen.
Ich hoffe mir ist niemand böse weil ich solche eher dummen Fragen stelle.
06.06.2007 13:03:12 /
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Hallo liebe Wildkatzen...
da ich gerade Zeit habe und mir wieder einiges einfällt, stelle ich einfach kurz einige Fragen, die mich schon seit längerer Zeit beschäftigen, aber irgendwie nicht ins Forum passen (Blog ist ein angenehmes Mittelding. Weniger relevante Sachen finden ihre Form im Blog, schon eher Relevanteres im Forum und ganz prekäre Angelegenheiten schlagen sich in Artikeln nieder :)
Man möge mich nicht verspotten und verhöhnen ob dieser Fragen, zumal sie wirklich ein wenig unbeholfen klingen.
1) Warum ist dieser Chirurgenstahl ungeeignet? Es gab mal eine Zeit, wo dieser sehr angepriesen wurde. Bei Piercings von Claire's etc. (wo es mehrere in einer Packung gibt, seien es Klemmkugelringe, Labret Studs oder anderes)und auch bei anderen Läden stand ziemlich markant "Chirurgenstahl" drauf. Ich hab nur mal so geguckt, und da ich die einzige Kundin im Laden war kam die Verkäuferin zu mir und wollte mich irgendwie beraten: "Jaja, die sind aus Chirurgenstahl, ganz tolle Qualität."
2) Ich habe mir mein zweites Paar Ohrlöcher mit ca. dreizehn schießen lassen (ja, ja, ja). Ich habe ganz normale Stecker ausgewählt, und die Juweliersdame erklärte mir, ich dürfte die, nach dem rausnehmen, nicht ein weiteres Mal benutzen. Warum bitte nicht?
3) Ist es eigentlich schädlich, wenn man Piercingschmuck aus einer anderen Körperregion in bspw. ein Helix/Lobe/whatever einsetzt? Bei mir so geschehen, als ich mein Augenbrauenpiercing leider verlor. Ich desinfizierte den Schmuck und trug ihn eine Zeitlang im linken Helix, bis ich die hintere Kugel verlor.
Dankeschön im Voraus für die hoffentlich zur Klärung meiner Ungewissheit beitragenden Antworten.
Nokomis
21.05.2007 16:12:14 /
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Dies ist mein erster Blog...zu einem Thema dessen Inhalt mir zum ersten Mal in meiner "Karriere" zustieß; deshalb erschien es mir als bloggenswürdig.
Ich hatte gestern einen Unfall. Nicht mit dem Auto, nein. Mit den Skates.
Hergang?
Ich schnallte mir gestern Vormittag (in Oberösterreich, also zuhause-zuhause) die Skates an, da die Mittagshitze noch nicht die Oberhand gewonnen hatte und ich mir dachte: "Rühr dich einfach mal".
Vorauszuschicken hierbei ist, dass ich seit Jahren Skates fahre, also kein Neuling auf dem Gebiet des Fahrens bin, ebensowenig wie auf dem Gebiet des Sich- Schützens. Also Schützer an und los.
Ich tuckerte so zwei Runden um einen kleinen Nachbarort und machte mich auf den Nachhauseweg.
Von unserem Haus führt ein gut zehn Meter langer Weg zu einer Kapelle, von der aus man auf eine Straße hinauskommt; die Kapelle sieht jeder, egal von welcher Seite; aber den entgegenkommenden Autofahrer sieht man erst wenn er einem wirklich gegenübersteht.
Ich komme also bei der Kapelle an und mache den rechten Handgelenkschützer ab, um den Schlüssel aus der Tasche meiner Sporthose zu pfriemeln. Bin also schon abgebogen in Richtung unseres Hauses, schießt mit atemberaubender Geschwindigkeit jemand die Straße bei der Kapelle entlang. Dieser Jemand lässt den Motor aufheulen und, als wäre es Absicht (aber man will ja niemanden bezichtigen), dreht die Musik auf Maximum Volume. Genau, als er an mir vorbeifährt.
Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen der Straße, bei der man einbiegt und an der Kapelle vorbeikommt, und der geraden Hauptstraße eine Menge Steinchen vom Bankett herumliegen.
Unsereins verlor die komplette Fähigkeit, auch nur ansatzweise zu reagieren: Der Schreck und das Blockieren der Räder kam gleichzeitig, und ich knallte der Länge nach...nach hinten. Einfach so. Umgefallen. Plumps, zack.
Da lag ich nun, und schaute in den blauen Himmel. Und spürte nichts. Leider auch keine Atmung. "Bin ich schon tot?"
Einige erschreckende Sekunden blieb ich so liegen, bis das krampfhafte Japsen nach Luft einsetzte, und sich auch langsam der Schmerz einen Weg die Wirbelsäule hinauf bahnte. Die Hand, deren Schützer ich abgenommen hatte? Ich vermute, jeder, der sich schon mal irgendwie an den Händen verletzt hat, weiß, wie sich das anfühlt.
Mir wurde kotzübel.
Ich versuchte, mich irgendwie zu beruhigen, als ich zu zittern anfing.
"Das ist doch wirklich ein unmenschliches Bild, du liegst mitten auf der Straße, wenn dich da jemand sieht!"
Ich fummelte irgendwie die Schnürung meiner Skates auf und halb riss, halb trat ich sie mir von den Füßen. Die letzten Meter zum Haus lief ich auf Socken.
Irgendwie brachte ich es fertig, die Tür aufzuschließen. Drinnen setzte ich mich erst mal und atmete tief durch, was mir glücklicherweise wieder einigermaßen gelang. Nur die Schmerzen, die wurden immer prekärer.
Aber wen anrufen, wenn die Eltern auf Urlaub sind, der Bruder in Bangkok und der Freund in der Arbeit? Die Rettung? "Du wirst doch den Nachbarn in diesem Kuhdorf nicht Grund zum Glotzen liefern!"
Schließlich doch irgendwie das Handy betätigt und den Freund angerufen, der seinen Zwillingsbruder anrief, der anschließend über die Autobahn preschte und mich ins Krankenhaus fuhr.
Ich wurde gleich zum Röntgen geschickt:
"Ach, die Ringe an den Ohren, die müssten Sie mir bitte rausnehmen."
Leichte Verzweiflung stieg hoch; nicht wegen der Schmerzen, wegen des eher noch frischen Tragus:
"Aber das da, das kann ich noch nicht rausnehmen. Bitte, darf ich das drinnen lassen?"
An dieser Stelle ein Lob an die Röntgenperson, die wirklich zu den Freundlichsten zählt die mir je begegnet sind.
"Na gut, lassen Sie das drin. Aber die an den Ohrläppchen müssen raus."
Ich fummele also sechs Klemmkugelringe aus ihren Löchern (anschließend habe ich nur die Ringe reingesteckt, die Kugeln wurden mir am Abend wieder reingemacht).
Tja wieder rein zum Arzt, Diagnose:
geprellte Hüfte, Schleudertrauma (vom Herumreißen des Kopfes beim Sturz) und ein angeknackstes Kammbein.
Hier sitze ich nun, mit einer Halskrause und einem Gips(den letzten Gips hatte ich in der Grundschule, also vor elf Jahren). Es geht mir nicht besonders gut, aber es geht. Zudem ist es heute sehr heiß draußen.
Danke für das Lesen meines Unfallberichtes.
Nokomis
