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Profil von: Pikazo
zuletzt online: 03.02.2010
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Thema





21.06.2009 22:31:46 / ... / ... [#lang]

Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie find Ich den Text gut:

Die Wellen des Lebens

Eine kleine Welle hüpft über die Oberfläche des Ozeans und hat unglaublich viel Spaß.
Sie genießt den Wind und die frische Luft, bis sie bemerkt, daß vor ihr noch andere Wellen sind, die alle an der Küste zerschellen.
"Mein Gott, das ist ja schrecklich", sagt die Welle. "Wenn ich mir vorstelle, was mit mir passieren wird!"
Da kommt eine andere vorbei. Sie sieht die erste Welle, die grimmig dreinschaut, und fragt: "Warum siehst du so traurig aus?"
Die erste Welle sagt: "Du verstehst überhaupt nicht, was los ist! Wir werden allesamt an der Küste zerschellen! Wir, alle Wellen, werden nichts sein! Ist das nicht schrecklich?"
Die zweite Welle sagt: "Nein du verstehst nicht. Du bist nicht eine Welle, du bist ein Teil des Ozeans."

aus "Dienstags bei Morrie" von Mitch Albom
20.06.2009 22:33:33 / ... / ... [#lang]

Moin moin

Da Ich morgen um 10 auf der arbeit stehen darf (würg), feiert ma alle schön für mich mit...



Combichrist - This Is My Rifle
29.05.2009 01:16:20 / ... / ... [#lang]

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oder, eine Nacht im Wahnsinn.
Viele Leute fragen mich, warum Ich eigentlich Koch geworden bin. Ganz ehrlich, Ich weiß es bis heute nicht.
Oder zumindest nicht genau.
Alles hat wohl mit einem Buch begonnen. Heute bezeichne Ich es gerne als *meine persönliche Bibel*.
"Geständnisse eines Küchenchefs" von Anthony Bourdain, war ein Geschenk meiner Mutter. Wie sie mir Jahre später gestand, war es, der Versuch, meine gerade aufkeimende Begeisterung für den Beruf Koch, im Keim zu ersticken.
Naja der Versuch ging wohl nach hinten los. Nachdem Ich von der ZVS erfahren hatte, das Ich mindestens vier Jahre auf den Studien platz für Sozialarbeit warten muss, musste eine neue Idee her.
Als Ich anfing, das Buch zu lesen, war es eine Mischung aus Erschütterung und Begeisterung. Es war wohl wie bei einem gut gemachten (Anti)Kriegsfilm. Man denkt die ganze Zeit:" wie grausam", aber gleichzeitig denkt man tief in sich drin:" das will Ich auch einmal machen. Einmal da vorne an der Front stehen, mitten in diesem Chaos aus Schmerz, Blut und Stress."
Bevor Ich jetzt aber den geneigten Leser mit meiner Lebensgeschichte langweile, das ganze im Schnelldurchlauf.
Durch Zufall fand Ich eine Ausbildungsstelle in einem guten Restaurant und schaffte da, nach Vier Jahren, mehr schlecht als recht, meine Ausbildung abzuschließen. Danach gab es einige Jahre der Wanderschaft durch verschiedene Läden. Wobei alles dabei war, von ganz oben nach unten und wieder hoch.
Bis Ich da landete, wo Ich heute, seit ca einem halben Jahr hinter dem Herd stehe.
Und jeden Abend heißt es wieder, kämpfen, heißt es wieder Schmerz, Blut und Stress.
Zu unmenschlichen Zeiten arbeiten. An einem Ort arbeiten, wo die Durchschnittstemperatur ca 50 °C beträgt. Jede Nacht unter Dauerfeuer stehen und das mindestens 10 Stunden am Tag. usw. usw. usw.
Und warum das ganze? Ich weiß es nicht. Vielleicht weil Ich ein Team hinter mir habe? Weil Ich so etwas wie eine Familie habe, die mit mir durch dick und dünn geht? Weil die Chaoten in der Küche die einzigen sind, die jemanden wie mich akzeptieren und
verstehen?
Ich weiß es wirklich nicht, aber Ich weiß das Ich diesen Job liebe und niemals tauschen würde!

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