02.11.2008 20:55:39 /
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Gott, wie ich sie hasse diese nervigen Sonntage..bevorzugt Sonntagabende!Man hockt allein rum weil keiner was machen will. Morgen is ja schliesslich arbeiten angesagt..aber bin ich da der einzigste Mensch der Sonntagabend das Bedürfnis hat nicht allein zu sein? Freu mich ja sogar schon drauf, dass morgen Montag is! Echt der schlimmste Tag der ganzen Woche =(
Langweilig is mir ja nicht, genügend zu tun hab ich schon..bloss dass nie jemand was machen (vorbeischaun, bier trinken etc.) ist mir ein phänomen..
06.08.2008 16:00:19 /
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Zur Zeit ist ja mal wieder viel los in meinem beruflichen Werdegang. Habe schön brav meine mittlere Reife absolviert, um anschliessend dem konventionellen Wunsch meiner liebsten Erzeuger nachzugehen. Eine Lehre als Bürokauffrau. Bzw. eine "solide" Ausbildung. Was Anständiges, für die Zukunft. Alles hinter mich gebracht und auch noch zweieinhalb Jahre lang in dem Beruf weitergearbeitet.
Umbruch - mein Geist ist schlapp. Ich brauche Bildung solang ich sie mir noch leisten konnte. Somit kündigen und den Staat für mein Abitur zahlen lassen. Hat auch super funktioniert - und war die beste Zeit meines bisherigen Lebens!
Im weiteren hoffe ich noch auf den gewünschten Studienplatz an der Hochschule - Pädagogik/Kommunikationswissenschaften. Mal sehn..
Nun aber da ich in der "wie soll ich weiterhin mein leben finanzieren" Krise stecke bin ich auf Jobsuche.
In welche Jobssparte muss ich mich trotz fundierter Ausbildung (!) reindrücken lassen, ohne auf mein Äußeres reduziert zu werden (hier negativ von gesellschaftlichen Meinungen konnotiert)?
Im Kindergarten stört es die Kleinkinder nicht ob ich bunt bin oder durchlöchert. Wieso muss das dann in einem Büro, wo kein Kontakt zur Aussenwelt herrscht (höchstens via Handy und Mail), ich aussehn wie eine aus dem Ottokatalog von Seite 15 der "Jung und Schick" Abteilung?
Und warum kommte es mir so komisch vor, dass ich bei "ausländischen" Arbeitgebern (Herkunft z.B. Südafrika, Portugal...) ein "Herzlich willkommen" erhalte und kein "Tut mir leid, sie entsprechen nicht den gestellen Anforderungen" wie ich es oft von Deutschen höre (oder vielmehr lese via Absage)?
Da hat man doch wirklich keine Lust mehr! Da hat der Staat ja gut in mich als künftige Arbeitssuchende investiert!
