11.09.2010 15:49:32 /
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Jaja, entgegen aller (oder auch aller Befürchtungen) habe ich mir tatsächlich letzten Freitag ein Sideburn stechen lassen!
Der Piercer hat es echt super arrangiert, hat sich ewig Zeit zum Anzeichnen gelassen, immer wieder nachgemessen, damit es mit meinem noch kommenden Tragus ein perfektes gleichschenkliges Dreieck gibt. Er selbst hat es an dieser Stelle zum ersten Mal gestochen und es echt mit Brav(o?)ur gemeistert. Es steht (bisher zumindest) keinen Millimeter ab, kippelt nicht und sitzt auch für mich als Betrachter an der perfekten Stelle.
Auf meiner Station hat sich bisher niemand negativ dazu geäußert, einige Patienten fragten zwar wie das gestochen wurde, aber im allgemeinen eher eine positive Resonanz. Wenn man von der Dame in der Straßenbahn absieht, die 20 Minuten auf das Teil starrte und auf meine höfliche Nachfrage, was sie mich denn so böse anstarre, aufstand, weglief und "Selbstverstummelung... Jugend..." murmelte...
Das erste Bild war direkt nach dem Stechen, das andere c.a. eine Woche später. Das kleine Hämatom ist mittlerweile auch wieder verschwunden und ich bin rumdum glücklich :)
Ach und: Ich möchte nicht auf meine Augenringe angesprochen werden, selbst Make-up verdeckt nicht das um-4-Uhr-Aufstehen ;)
02.09.2010 19:35:10 /
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Urgs... da steh ich meinem lang erträumten Sideburn so nah wie noch nie (morgen 17.30 Termin) und siehe da, stellt sich erstmal was dazwischen.
Zur Erklärung:
Ich habe gestern ein freiwilliges soziales Jahr angefangen, und nun erst erfahren auf welche Station ich zugewiesen wurde: Infektstation. Von all den 100 Stationen auf dem ganzen Klinikgelände, gerade die.
Da habe ich die Gelegenheit und will es unbedingt, und jetzt sowas.
Piercings generell ("in maßen") sind erlaubt.
Was meint ihr dazu, machen oder nicht machen? :/
06.07.2010 09:04:53 /
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Voilà, mein totgeglaubter Hund, der Montag vor zwei Wochen dank einer Fehldiagnose einer "ich-möchte-nicht-ausfallend-werden"-Ärztin Krebs hatte.
Diagnose(und sie ist sich bis heute GAAAAANZ sicher): Lymphknotenkrebs, Prognose: 2-3 Wochen, wenn ohne Chemo.
Nach Besuch einer wirklich guten Tierklinik, einem geeigneten Staging und CT, Röntgen, Ultraschall, OP, entnommenes Gewebe ins Labor geschickt (so wie's sich auch gehört bei einer solchen Diagnose), Diagnose: ein ganz banaler Abszeß!
Da uns wirklich sehr viel an dieser Schnegge liegt (Hundefreunde und -besitzer werden es verstehen, Tierfeinde werden den Zirkus wohl nicht verstehen) waren diese zwei Wochen wirklich der Horror, und Gott sei Dank haben wir uns eine Zweitmeinung eingeholt und keine Kosten gescheut.
Nun bekommt die Kleene einfach nur noch Antibiotika, ihre OP-Wunde wird versorgt und schon kann man den Hund anschauen, ohne in Tränen auszubrechen.
Gestern kam nämlich das endgültige Ergebnis, dass es kein Krebsgeschwür sondern einfaches entzündetes Gewebe ist! :-)
Wir haben Grund zu feiern!
