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Profil von: melanom
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Eyeball-Tattoo-Verbot ?


Kategorie: tattoo > Netz-Fundstücke
25.02.2009 08:46:01 / ... / ... [#lang]
Als erste staatliche Instanz, die sich der Augapfeltattoos [DE] annimmt, überlegt die Gemeinde von Oklahoma/USA diese Art von Tätowierung aus gesundheitlichen Bedenken zu verbieten.

http://www.ksbitv.com/home/ticker/39997522.html

Grundlage dafür ist die Tatsache, dass das Tätowieren vom Augenweiß keinerlei Fehler zuläßt und beim Übertreten einer gewissen Tiefe den Verlust des Augenlichts zur Folge hätte.

In meinen Augen ist das Verbot etwas, mit dem man rechnen musste. Denn der als Experiment gedachte Vorgang ist so sehr in die Presse geraten, dass es unzählige Nachahmer gibt, mit deren steigender Zahl die Gefahr von einem Fehlversuch mit weitreichenden Komplikationen stetig steigt.

Oder lehnt der Gesetzgeber mit dieser Einmischung sich hier zu weit aus dem Fenster ?

Was meint ihr ?

BLOGGER STUFF:

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USER KOMMENTARE:

von : User nicht mehr registriert ( 05.03.2009 15:18:01 )
ich finde nicht das mans verbieten sollte.
es muss jeder für sich entscheiden ob er so auf seine gesundheit scheißt.
nur wenn die sache (achtung wortwitz) ins auge geht , sollte kein cent rollen.
von : fairytaleprincess ( 03.03.2009 14:48:02 )
also ich persönlich würde die nadel nie an meinen augapfel lassen, aber wenn sie das verbieten wollen, weil es zu gesundheitliche schäden kommen kann, dann müssten sie auch schönheitsoperationen verbieten, bei denen man auch sehr wohl sterben kann und die medizinisch gesehen auch nicht notwendig sind.

grad amerika braucht in diesem bereich garnicht erst an irgendwelche verbote denken....und nur weils verboten ist, heißts nicht, dass das dann niemand mehr macht...
von : User nicht mehr registriert ( 27.02.2009 15:31:32 )
ich vertrete zwar die meinung "je mehr desto besser", aber beim augapfel hört es für mich einfach auf.

trotzdem denke ich das jeder selbst entscheiden sollte was er mag und wie weit er gehen möchte!

verbote machen ja bekannterweise nur interessanter und die amis sollten sich um wichtigere sachen kümmern und verbieten, bis sie dann zu den tattoos kommen ist weihnachten 2o45!
von : mainzel ( 26.02.2009 00:07:32 )
@bushido - wie so solls nicht auf den pieker zurückfallen? - zwingt ihn ja keiner.
von : Bushido80 ( 25.02.2009 23:37:31 )
Wer es machen will macht es...solange keine Klagen wegen Verlust auf den Tätowierer zurück fallen...nur man sollte bedenken das Augenlicht ist UNBEZAHLBAR!
von : melanom ( 25.02.2009 23:27:10 )
Schön gesagt.
von : deathcore ( 25.02.2009 23:21:15 )
"Denn meiner Meinung nach, lassen sich diese Leute nicht davon abringen wenn Sie es umgesetzt haben wollen."

Meiner Meinung nach ein absolutes Armutszeugnis, das ultimative Erziehungsdefizit, die Bankrott-Erklärung für Werte wie Bescheidenheit. Möglicherweise, und dass die Amis gern mal christlich überzogen daherkommen ist ja nichts neues, wollte man damit unbewusst eigentlich eher einen "erzieherischen Auftrag" demonstrieren, quasi vortäuschen. Der Spiesser von umme Ecke fragt nämlich in der Regel nicht "Wie wird das gemacht?" "Was für Folgen kann das haben?" sondern "Muss das sein?"

Dadurch fällts mir aber leider nicht unbedingt leichter mich pro oder kontra Verbot zu entscheiden. Vielleicht war das etablierte Konzept von "Irgendwann muss auch mal Schluss sein" garnicht so verkehrt. Aber offenbar gibt es diese Grenzen nicht mehr, ide egoistischen Interessen überwiegen - also muss man da quasi "das beste draus machen", also gucken dass man, wenns denn unbedingt alles sein muss, da die Bedingungen reglementiert.

Ja das böse Wort. Wer darf, wann, bei wem, unter Aufsicht von, nach bzw. vor watweissich. Und schon stehn die nächsten problematischen Fragen am Zaun und rütteln um Einlass. Frage wie "Ja und wer haftet?" "Wer zahlt die Behandlung wenns schief geht?"...dasn Rattenschwanz.
von : Joker_666 ( 25.02.2009 23:13:44 )
ANGENOMMEM *Friedenspfeife_reicht*
von : melanom ( 25.02.2009 23:11:28 )
Peace Bruder ;-)
von : melanom ( 25.02.2009 23:03:38 )
Persönlich finde ich die Idee mit dem AugapfelTattoo garnicht schlecht. Sieht auch teilweise echt geil aus. Habe ich auch schon verteidigt das Ganze, weil durchführbar ist es definitiv. Wenn zwei Menschen, der der es will und der, der es macht, sich über die Gefahren oder Konsequenzen im Klaren sind, sollen sie das machen. Ich würde es weder machen, noch riskieren es machen zu lassen. Aber verwerflich finde ich es nicht. (nur nicht jammern, wenns Auge blind wird, gell...? lol)

Das ist die Entscheidung von jedem selber. Die Initiatoren dieses (vermeintlichen) Trends haben das ja auch so gemacht.

Aber wenn ich diese Frage "Verbot-Ja/Nein) stelle, ist es für mich logisch, dass darum geht, ob das jemand offziell, in Ausführung seiner Profession anbieten dürfen sollte. Sprich, darf er das ? Darf er offiziell ein solches Risiko eingehn in seinem Studio ?

Sorry, wenn das falsch verstanden wurde.

Wobei im Falle einer Komplikation natürlich die Frage sein wird : "Wer hat das gemacht ?". Da kommen dann wiederum Fragen auf, die heute auch für andere Gebiete unklar sind : Ist das dann Körperverletzung ? Wird die Versicherung zahlen ? Wird diese Druck auf den Versicherten ausüben ? Kann der Versicherer die Nennung des Ausführenden erzwingen, um Kosten abzuwälzen ?

Fragen über Fragen ;-))
von : Joker_666 ( 25.02.2009 22:59:20 )
Du siehst es aus Deiner Sichtweise als gewerblicher, ist ja auch gut so. Doch ich kanns nur aus der Sicht des Kunden sehen, so wie der größte teil von den Usern hier. Da die allerwenigsten hier, wohl Ihr Geld damit verdienen.
Aus Deiner Sicht sind die Bedenken ja auch angebracht.
Und so wie Deine Äusserung : "Ja, ich denke eher an das, was passieren könnte und ob das jemand verantworten kann und die Tatsache, dass er vllt nicht selber entscheiden kann, ob er das verantworten sollte." habe ich Dir ja in etwa zugestimmt : "Und ich bin für eine Reglementierung, wie, von wem und unter welchen Bedingungen es erfolgen kann/darf." "Aber unter den bestmöglichen Voraussetzungen um das Risiko so minimal wie möglich zu halten !!!"
Von demher sind wir doch garnicht soweit auseinander mit unseren Ansichten des Themas. ;)
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 22:51:52 )
lol :)
von : melanom ( 25.02.2009 22:51:04 )
looool

Natürlich nicht. Ne, kam noch keiner.
von : melanom ( 25.02.2009 22:48:18 )
Doch, aber ich habs verkackt....
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 22:43:50 )
mela: kam aber noch keiner zu euch in Laden und wollte sowas oder?
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 22:39:01 )
Bei Operationen beim Arzt muss man ja auch unterschreiben das dies und jenes schief gehen kann und der Arzt nicht haftbar gemacht werden kann, und so kann auch ein Tätowierer nicht garantieren das es glatt läuft ein Auge zu tätowieren ohne das irgendwas schief läuft.
Nur ist das Auge-Tattoo zum Spass und ne Bandscheiben-OP z.B. notwendig.
Und ich denk mal da traut sich kaum ein Tätowierer ran, sowas muss doch auch Überwindung kosten jemand ins Auge zu pieken.. Näää...
von : holli1 ( 25.02.2009 22:34:20 )
Also ich glaub jetzt wo es jemand gemacht hat, ist der Keks gegessen. Ein Verbot führt nur dazu, dass derjenige der es ebenfalls haben will sich einen Tätowierer sucht der es ihm "sticht", ob legal oder illegal spielt meiner Meinung nach gar keine Rolle mehr.
.. und wer weiß wozu ein Verbot letzten Endes dann noch führen kann. Einmal durchgesetzt und akzeptiert lässt es sich doch wunderbar auch auf andere Bereich ausdehnen, wo wir wieder bei einer Frage ankommen die wir vor Monaten schon einmal hatten (hinsichtlich der Meldepflicht der Ärzte gegenüber den Krankenkassen).
Also defintiv ein klares NEIN.... kein Verbot
von : melanom ( 25.02.2009 22:14:59 )
"Denn ich hab den Eindruck das du eigentlich nur die Bejahung des Verbotes erwartet hast."


Ne, im Ernst nicht. Was ich erwartet habe, war mehr eine andere Diskussion um andere Aspekte. Aber ich hab ja auch geschrieben :

"Interessante Ansätze.

Ich fachs nochmal an ;-) :."

um eben nochmal an der Sichtweise zu rütteln, nicht um Meinungen zu unterdrücken. Deshalb ja das "Interessante Ansätze".

Ja, ich denke eher an das, was passieren könnte und ob das jemand verantworten kann und die Tatsache, dass er vllt nicht selber entscheiden kann, ob er das verantworten sollte. Das ist mein Ausgangspunkt, nicht die Freiheitseinschränkung oder die Gefahr, dass es wer dann im Underground machen lässt. Aber ich gebe zu, das sind Dinge, die ich interessant finde, ich aber nicht in meine Überlegung Pro/Kontra hab einfliessen lassen.
von : Joker_666 ( 25.02.2009 22:05:58 )
melanom ich hab mich nicht angegriffen gefühlt, das vorneweg. was ich ein bischen störend empfand ist das Du Dich an einem Beispiel aufhängst und die restliche Aussage dezent ignorierst.
Irgendwann vor ca. 10 Jahren hat meine ex-Frau, mal einen schönen Satz als resüme eines Streitgespräches, mit einem Bekannten gesagt.
"Man sollte niemand um seine Meinung fragen, wenn man sie nicht hören möchte"
Denn ich hab den Eindruck das du eigentlich nur die Bejahung des Verbotes erwartet hast.
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 22:04:45 )
Kümmer dich ma lieber um den Joker !
lool
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 22:03:42 )
"Und fühl dich nicht angegriffen " <- du meintest ja mich jetzt, ne :)
Kein Problem ich seh das nich so eng ;)
loooooooooooooooooooooooooooool
von : melanom ( 25.02.2009 21:53:03 )
Na, nochmal : Logischerweise geht es um Gewerbe, wenn man über Tätowierer redet. Alles andere würde ja keinen Sinn machen. Wie sollte man etwas verbieten, was eh im privaten Raum, oder eh in der Illegalität statt findet ? Das ich das nochmal erwähnt habe, ändert nichts an der Diskussion.

Und fühl dich nicht angegriffen (so hab ich das "Und dazu habe ich meine Meinung kund getan." verstanden), so war das nicht gemeint. Ik freu mir doch über die Diskussion. Ich versuche nur bisschen meinen Standpunkt, den ich selber noch nicht so genau orten kann (lol), unter die Leute zu bringen und vllt den eine oder anderen Aspekt nochmal ins richtige Licht zu rücken. Denn meiner Meinung nach, liegt das Problem ganz woanders, nicht in der Freiheit des Einzelnen. Aber darum geht bislang das meiste an Postings hier.

Aber das ist meine Sicht der Dinge ;-)
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 21:51:56 )
Okay !
Dann bin ich dagegen !
looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool
PS: ich hab ja privat keine gewerbliche.... ich such ja nur noch eine gewerbliche mehr für privat !!!!

stimmt...lassen wir dies LOOOOOL
von : Joker_666 ( 25.02.2009 21:44:49 )
@melanom : es wird immer jemand geben der es gewerblich oder auch nicht, solche dinge durchführt, ohne es zu verantworten.
und nur weil unsere Ärzte ne weile studiert haben, sich Dr. vor den Namen schreiben dürfen, brauchen sie auch nichts zu verantworten was Sie fabriezieren! Wenn die Ärtze einen Patienten zum Krüppel machen, durch was für eine behandlungsvorm auch immer, hat der Patient pech gehabt und muß damit leben! Den er muß ja den Nachweis über die Verfehlungen des Arztes erbringen.
und da fragst Du nach der Verantwortbarkeit, den Tättoowierer kann ich dan ja belangen, den da erstellt mir ja ein jeder Arzt ein Gutachten dafür. Doch sobald es um einen Kolegen geht ist so gut wie keiner dazu bereit. Den eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!!!
Doch darum gings ja ursprünglich auch garnicht, so wie Animalistic_Stylo_ es schon sagte gings nur um pro oder contra Verbot. Und dazu habe ich meine Meinung kund getan.
von : melanom ( 25.02.2009 21:37:38 )
lol. Idiot....

Klar gehts um gewerbliche Durchführung. Ist ja dem Gesetzgeber auch völlig Latte, wenn deine Olle dir Zuhause ne Nadel durch den Schwallag jagt und keine Handschuhe trägt. Ist ja dein Privatleben und deine Olle und keine gewerbliche Kraft...äääh...ööhm...oder vllt doch...ach, reden wir über was anders..looool
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 21:27:12 )
nur ma so zu den anfängen:
"Nochmal : Es geht drum, ob das jemand gewerblich anbieten darf. "
das wurd ich im blog nie gefragt.....sondern nur : verbieten, ja oder nein ;)
von : melanom ( 25.02.2009 21:06:54 )
Interessante Ansätze.

Ich fachs nochmal an ;-) :

Klar, es wird immer jemanden geben, ders macht. Aber sollte man es gewerblich machen dürfen ? Und, da hat mainzel völlig Recht, warum sollte ein Tätowierer am Auge ohne Qualifizierung rumdoktorn dürfen, wenn das ein Arzt auch nicht darf ? Auge Leute...Auge...nicht Fussnagel oder Ohrläpchen.

Ekzem im Tattoo - Heilbar...

zu tief getribalt - kann man mit leben....

Auge zu tief gestochen - UPS, blind..tut mir leid...

Nochmal : Es geht drum, ob das jemand gewerblich anbieten darf. Übertragt das mal auf andere Bereiche. Warum darf dann nicht jemand nen Laserzentrum für Augenkorrekturen aufmachen, wenn andere ohne medizinische Kenntnisse (und der damit verbundenen Vernantwortung als Mediziner) mit der Nadel und (in diesem Bereich nicht getesteten) Farben ins Auge stechen dürfen ?

Fragen über Fragen....
von : melanom ( 25.02.2009 20:58:51 )
Joker, es geht nicht darum, was die Gesellschaft ok findet und was nicht. Es geht darum, dass jemand etwas (für Geld)durchführt, deren Konsequenzen er nicht verantworten kann.
von : mainzel ( 25.02.2009 20:07:39 )
@keggi - genau das dürfte man per gesetz unwirksam machen können - die "haftungs-ausschluss-unterschrift". damit wär das ding geritzt - derjenige muss schon dreist sein, ders trotzdem macht.

wenn man das in schulmedizin-entsprechende standards zwingt wie sie bei eine augen-op vorgeschrieben sind.
warum soll auch für einen augenchirurgen andere masstäbe gelten, als für jeden anderen mit der nadel am/im auge?
von : Joker_666 ( 25.02.2009 20:06:38 )
Ich bin definitiv gegen ein Verbot!!!
Und ich bin für eine Reglementierung, wie, von wem und unter welchen Bedingungen es erfolgen kann/darf.
Es wird immer irgendwelche "Spinner" geben die irgendeine ausgefallene Bodymod wollen. Und ich finde es falsch das diese Leute dann in die Arme, eines mehr als zwielichtigen, "Bodymoders" getrieben werden.

Denn meiner Meinung nach, lassen sich diese Leute nicht davon abringen wenn Sie es umgesetzt haben wollen.
Da sind WIR ALLE (die gesamte Bodymodscene) denke ich mal nicht besser, da ein jeder von uns irgendwann einmal den Entschluss gefasst hat sich in irgendeiner form zu Modfiziern, entgegen allen Bedenken, Vorurteilen... , wo in irgendeiner Form von Irgendwem (Familie, Bekannte, Gesellschaft...) angeführt worden sind. Wir habens ALLE getan!!!
Gut für uns sind ja unsere Mod's ja ok und normal, da sie in einem für Uns akzeptabel Rahmen sind. Doch genau dies ist ja der Punkt um den es sich ja im Endeffekt dreht.
Wer legt diesen fest?
Also sollte diesen Menschen die Möglichkeit gelassen werden Ihre wünsche zu verwirklichen.
Aber unter den bestmöglichen Voraussetzungen um das Risiko so minimal wie möglich zu halten !!!
von : Keggi ( 25.02.2009 19:57:14 )
habe jetzt nicht alle Beiträge im Blog gelesen. Aber ich sag mal, es zu verbieten wäre wie Öl ins Feuer gießen. Verboten ja oder nein, wer es haben möchte wird einen finden der es macht!
Und ganz ehrlich: wenn jemand meint, er müsse das haben, auf die Gefahr hin dabei zu erblinden. Und der Tättowierer das macht und sich das unterschreiben lässt... soll er damit glücklich werden!
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 19:51:12 )
eine reglementierung hinsichtlich der durchführung solcher tätowierungen finde ich persönlich in ordnung. ob verbot oder TÜV für augentattoos, das ist eine überlegung wert.

ein augenlicht zu verlieren ist ein zu hoher preis.

klar wird es immer wieder leute geben, die regeln/gesetze ignorieren oder überschreiten, dass kann man sich ja zur genüge im knast angucken.

100%ig verhindern wird man es sicherlich durch eine entsprechende gesetzgebung auch nicht, da dass es trotzdem menschen geben wird, die es entweder selbst machen oder einen finden, der es macht.
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 19:44:45 )
Verbote sind schön und gut, aber wers dennoch will, lässt es sich machen.
Is ja cool, hat ja keiner sowas. Ich denk mit Aufklärung vorab lassen sich solche Aktionen vermeiden und bleiben in den Kreisen derer die sich wirklich intensiv mit so einer Aktion befassen. Und selbst die haben ein Restrisiko, aber sie wussten das es auch schiefgehen "kann".
Wahrscheinlich wirds aber da keine großen Nachahmer geben. Denn wer schonmal ne Wimper im Auge hatte weiss wie nervig das schon ist, da will man doch erst recht keine Nadel drin haben. AUGE vs. NADEL... geht ma garnich. Ich krieg schon die Krise wenn mich wer anders am Auge schminkt.
von : remllovmik ( 25.02.2009 17:15:27 )
es kann natürlich alles gut gehen, was is aber wenn nicht. ich bin der meinung ein körper sollte funzen wenn nich is es in meinen augen übertrieben wurden. weil die kosten tragen dann in der regel andere und nicht die person selbt. ich finde ein verbot in der sache gar nicht so schlecht, man weiß nie wer es nachmachen will. ich denke auch das nur sehr wenige wirklich wüssten was sie da tun. man sollte es als versuch belassen. normal bin ich auch der meinung jeder wie er mag, aber z.b bei der sache is das risiko doch recht hoch das etwas falsch läuft und ich persönlich finde meine augen recht wichtig und möchte selbst nicht eines tages im dunklen stehen.
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 16:54:00 )
F R E C H , da hast du recht, aber ich wollte nur Melas grundsätzliche Frage vergleichen und feststellen, daß er nicht falsch liegt, falls er für eine Reglementierung im gebrachten Fall ist.
Es ist letzlich eine Frage der gesetzten Prioritäten: einfache zurückbleibende Narbe bei einem Piercing - Zahnverlust bei einem LBP oder Labret - Augenlichtverlust (...) - Beinverlust / Bronchialkarzinom / Kehlkopfkrebs und Millionenschäden innerhalb eines Gesellschaftsystems. Auch hier muß der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt werden.
Logo, im Extremfall kann auch ein simples Standardpiercing und eine alltägliche kleine Verletzung bei der Gartenarbeit zu einer (wenn unbehandelt) tödlichen Sepsis führen.
von : Frech ( 25.02.2009 16:18:05 )
@hans: klar geht es um Schutz. Aber hier wird versucht etwas noch vor der großen Welle abzufangen.
Da hättest du mit deiner Anti-Raucher-Kampagne vor 1000 Jahren kommen müssen, als sich der erste Indio eine aus Tabakblättern gedreht hat....
von : isabooo ( 25.02.2009 16:15:05 )
ich halte nichts von dem verbot. jemand der so heiß auf einen tätowierten augapfel ist und dafür bereit ist sein augenlicht zu riskieren, wird es tun, egal obs verboten ist oder nicht. dadurch verschwindet es nur in den untergrund und die risiken der erblindung steigen, weil es sicherlich schwieriger wird jemand kompetentes zu finden.

wer weiß was als nächstes verboten werden soll, wenn ein verbot durch is .... vielleicht gehts dann gegen nippelpiercings?
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 16:02:28 )
M E E E L A ! Korrekterweise sollte es immer nur um den Schutz (und nicht um Machtausübung / Machterhalt, Eitelkeit, Vorteilsbeschaffung, „Gschaftlhuberei“ ...) gehen!
Nach welchen Kriterien willst du die Wertigkeit reihen!?? Wenn du die Häufigkeit UND die Schadenshöhe hernimmst: bodymod, Verletzungen durch Nichtbeachtung der Gehsteigsicherung im Winter, Mordfälle und sämtliche andere „Körperdelikte“, Raucherfolgeschäden (AUCH bei passiven Mitrauchern), Verkehrsunfälle, Giftschlangenbisse / Hundebisse, Sportunfälle, Alkoholmißbrauch in allen Formen, Arbeitnehmerschutz / Arbeitsunfälle ... und ... und ... WAS steht dann an der Spitze ! ? ? !
Und dann wirfst du mir vor, daß ich immer wieder darauf hinweise ... ! ! (Auch wenn ich weiß, daß es herzlich wenig nützt und ich mir Feinde mache.)
von : melanom ( 25.02.2009 15:35:56 )
Hans : Leider gehts da auch um Schutz, da gebe ich dir Recht. Ansonsten : maaaaaan... nicht schon wieder die Nichtraucherleier ;-P
von : melanom ( 25.02.2009 15:33:38 )
Ich persönlich, um Farbe zu bekennen (oder auch nicht), bin nicht sicher, ob ich das Verbot gut oder schlecht finden soll. Verbote sind eigentlich immer scheiße, aber Haut ist Haut, da kennen sich die Tätowierer aus, da kann man das Risiko absehen. Aber Auge ?

Es ist bisschen so wie es schon in meinem Artikel über Verwortung der Bodymodszene zu erkennen war : Greift eine selbstgeschaffene Ethik nicht mehr, wird sich irgendwann der Gesetzgeber einschalten, was dann auch von nöten ist, denn wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, fällt raus. Und das tut mehr weh, als wenn jemand dir vorher sagt "lehn dich nicht so weit raus..."


Aber ich freu mich über weitere Meinungen...;-)
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 15:30:29 )
Ich bin pro Freiheit !
Macht den Westernhagen für die Augen anstatt fürde Ohren !
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 15:29:17 )
Es gibt in letzter Konsequenz keinen Unterschied dazu, ob Rauchverbot in der Gastronomie gerechtfertigt ist. (Wenn man der Ansicht ist, die Weicheier von Nichtrauchern haben ja die Freiheit draußen zu bleiben, dann erübrigt sich die Frage allerdings.)
Das Problem, wo und inwiefern der Staat ein berechtigtes Interesse einzugreifen hat, beschränkt sich übrigens nicht nur auf "bodymod" und Nichtraucherschutz!
von : melanom ( 25.02.2009 15:25:36 )
Ich finde es übrigens verwunderlich, wie schnell die Bodymod-Szene in ihrer Freiheit eingeschränkt sieht, wenn es um Verbote/Reglementierungen geht, aber im sonstigen Leben jeder um TÜF/Sicherheitslabels/Ausbildungen/alles was Standard bestimmt, froh ist ;-)
von : melanom ( 25.02.2009 15:04:18 )
Die Vorkenntnisse von Larratt und Co. stell ich nicht in Frage. Die haben ja sogar einen Augenarzt mit in ihre Überlegungen einbezogen. Aber die ganzen Nachahmer, was ist mit denen ? Haben die alle eine Ahnung von Aufbau des Auges ? Ist es nicht ein großer, himmelweiter Unterschied zwischen einem lebenswichtigem Organ (Ey Alter....was heißt "wichtig"? ich hab doch zwei...loool) und Haut ?


Wenn ich sehe, wie stümperhaft so mancher Tätowierer sticht, will ich nicht wissen, wie sorgfältig so jemand mit dem Auge umgeht.
von : melanom ( 25.02.2009 14:53:36 )
Verbieten ist immer so eine Sache.

Ich für meinen Teil würde nichtmal im Ansatz drüber nachdenken, jemandem sowas zu machen, weil ich nicht die Verantwortung übernehmen könnte für Folgeschäden.

Ich vergleich es nochmal mit etwas anderem : Drogen schmuggeln. (nicht lachen, das macht gleich Sinn...;-))

Wenn jemand sowas macht, schätzt er die Wahrscheinlichkeit ab, ob er erschwischt werden könnte. Sind die Chancen dafür eher gering, geht er das Risiko sicherlich ein. ABER : Sind die Konsequenzen fürs Schmuggeln schwerwiegend, wie z.B. Todesstrafe in Teilen Asiens, dann ist es völlig schnuppe, wie wahrscheinlich ich geschnappt werde. Denn dann ist es einfach dumm, für etwas so unwichtiges sein Leben zu riskieren.

Genau so sehe ich das mit dem Auge. Egal wie gut das funktionieren sollte, was ist, wenn es mal nicht sauber gestochen wurde...Ist es das Wert ??

Aber ein Verbot macht nur dann Sinn, wenn eine Gefährdung tatsächlich ist. Das ist sie aber erst, wenn es auch "gängig" wird. Bleibt es ein Vorgang unter Freaks, nicht unter Kunden, dann ist ein Verbot sinnfrei.

Aber wenn es plötzlich von Studios angeboten wird, bin ich schon der Meinung, dass auch der Gesetzgeben mitbestimmen darf, wo die Freiheit, hier schön "das Ende der Fahnenstange" genannt, erreicht ist. Denn man muss auch den Menschen manchmal vor sich selber schützen. (und manchmal auch die Szene vor sich selber...denn wenn erstmal jemand Schäden davongetragen hat, wird das Geschreie nach Reglementierung groß und das wird dann nicht nur das Auge betreffen...)

Ob in Oklahoma Fälle gab, ist mir nicht bekannt.
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 14:52:42 )

dann ist im schlimmsten Fall das Opfer aber schon Blind ???
das kann sich dann auch kein neues Auge (ok, Glasauge) kaufen ...
von : extremehard ( 25.02.2009 14:48:50 )
Jeder sollte selbst für sich verantwortlich sein und das Gesetz sollte
vor Mißbrauch schützen. Darum sollte nur derjenige bestraft werden der
sein "Opfer" vorher nicht hinreichend aufgeklärt hat, also nicht beweisen
kann dass er auf die Gefahren deutlich hingewiesen hat !
von : bokla ( 25.02.2009 14:20:42 )
@stylo....und wenne auffem Weg zum Arzt überfahren wirst bisse schneller tot
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 13:46:05 )
funenfnach: Ach geh, Lungenbranding ist seit dem guten Niki Lauda Stunt absolut in, schon seit 30 Jahren nun. Und Leber Extenting, das betreiben gut und gerne 10% aller Leute, bei etlichen erfolgt dann aber in weiterer Folge das massive Shrinking.
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 12:44:44 )
@bokla....und wenn der Arzt beim behandeln der Blutvergiftung nen Fehler macht...hee was dann....ja dann ...

looool
von : Funenfnach2 ( 25.02.2009 12:22:53 )
Und nur weil es in Experimenteller Form probiert, wurde muß es ja kein Trend werden ... ist jedenfalls zu hoffen
von : Funenfnach2 ( 25.02.2009 12:21:12 )
im Prinzip immer machen lassen ... muß ja jeder selber wissen was er macht b.z.w machen lässt ... nur könnte es ein Problem sein wenn sich irgentwelche Leihen damit beschäftigen ... und das kan ja dann nur ins Auge gehen ...

Und ich kann mir eigentlich nicht vorsellen das sich professionele Tätowierer mit dem Thema ernsthaft auseinander setzen ...

da fragt man sich doch was da noch so kommen wird ( Lungen Branding, Milz piercing, Leber extension )
von : bokla ( 25.02.2009 11:53:59 )
@stylo: Ne Blutvergiftung kann man aber behandeln...ein Auge wirst du nicht mehr retten können
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 11:50:47 )
animalistic.. ja wir kommen heut auf keinen Punkt :) wenn mans ganz pingelig nimmt müsste man alles verbieten.
Könnt ja irgenwo ein Risiko versteckt sein. Risiko hast selbst bei nem Arzt das der nen Fehler macht wie Stormchaser schon sagt.

Aber ist ja logisch das ein Augapfeltattoo riskanter ist als eins am Oberarm. Ich würds halt nicht machen, und kanns auch net nachvollziehen wieso man sowas haben muss.
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 11:21:22 )
Pussy du verbietest doch auch keine piercings obwohl 16 jährige die sich aufem schuhlhof mit nem rostigen nagel selber machen könnten. Und die Blutvergiftuing als Folge könnte Kinderleben kosten !!!
Und Dein Bodymod birgte doch auch Risiken in welcher Form auch immer.

Ich glaube wir beide haben einfach ne andere Einstellung zu dem Thema ;)
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 11:08:05 )
bridge: Solange kein Fehler passiert (sowas kann sogar Profis passieren).

Und eben von Profis (hier Tätowierfrekas zusammen mit Augenchirurgen in einem Team).

So könnte (sollte) man auch gesetzliche Anforderungen stellen - aber "das ist alles so kompliziert", und die Lösng "Verbot", viel einfacher, dann kann sich die Politik die Hände in Unschuld waschen (ah.... sollte es allzu offenkundig werden, nein ich mag Politiker nur selten)
von : bridge01 ( 25.02.2009 11:04:03 )
also, ich hab mich mit dem typ unterhalten der beide augäpfel tötowiert hat und auf RTL zu sehen war.
aus seiner sicht heraus ist es (wenn vom profi gemacht) ungefährlich und absolut net schmerzhaft...

ich denke mal dass verbieten absolut nix bringt, die es haben wollen werden es trotzdem machen.
dann lieber "legal" und es macht einer der es drauf hat!
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 11:01:31 )
Och bzgl. Krankheiten und Rauchen: 90-95% aller Lungenkrebsfälle sind Zigarettenrauchbedingt. Der Rest verteilt sich auf Raucher und Nichtraucher gleichermaßen. dH wenn ein Raucher an Lungenkrebs erkrankt sind die Chancen, dass es nicht durch Rauch zur Krankheit kam 1 - 3 Prozent. Das ist eine ziemlich klare Aussage...
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 10:59:48 )
Lieber wäre mir eine Regulierung "wer darf unter welchen Umständen, wann", auch wenn jene wohl nur Chirurgen des Fachgebeites als potentielle Künstler überlassen würde... (oder ggf. eben unter Beisein eines solchen).

Das Verbot ist halt die schnelle Regelung, um sch erst gar nicht über "wie könnte man es denn sicher regulieren" gedanken machen zu müssen. Interessanterweise hatte der Staat nämlich gar keine Probleme Ausgen-Laser-behandlungen zu erlauben. Ist ja klasse ohne Brille herumzulaufen. Klasse auch für das promille an Leuten mit Folgeschäden am Auge - es geht eben nicht immer alles glatt??? Und mal ganz ehrlich, ob Brille... oder nicht... ist ein kosmetisches problem, nciht mehr, nciht weniger. Medizinische Notwendigkeit: NULL.

Und ja, als die Idee der Laserbehandlung kam "Klasse, mach ich, sobalds einigermaßen üblich ist". Glücklicherweise kamen die Meldungen über immer wieder auftretende Folgen schon vorher. Daher laufe ich in Zukunft weiterhin mit Brille rum... und ohne tätowierte Augäpfel...


ABER das sollte - solange eine saubere Arbeit (also wirklich Fachmann - und das bedeutet hier Augenchirurg zumindest als ein Teil der Gruppe) vorgeschrieben ist... jedem seine freie Wahl.

Was bedeutet das Verbot nun?

Na Leute die interessiert sidn weichen halt aus. 2 orte weiter alles in Butter.
So wie in Oxford, wo auch (hui ja Grüße aus Österreich) sämtliche Oberflächenpiercings etc. verboten sind... Wayne... Und wenns überall verboten ist... irgendjemand der Szene machts immer.
von : Namru ( 25.02.2009 10:59:22 )
als nächstes wird der konsum von zigaretten oder alkohol unter strafe gestellt... dann werden piercings und tattoos verboten, weil die ja so gefährlich sind und mal gucken, wo wir dann in 20 jahren stecken...
ne... das verbot geht gar nicht... ich glaub auch nicht, dass das so zum trend wird, wie immer alle behaupten... es wird zwar z.z. viel drüber geredet, aber das wird auch wieder abflauen...
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 10:58:22 )
animalistic: Auge ist was anderes als ein Oberarm... ich mein kann jeder tun was er will. Und hat ja nix mit spießig zu tun. Ich finds einfach nur dumm sich einem solchen Risiko auszusetzen blind zu werden nur um ne coole Sau zu sein weil man was hat was nicht jeder hat.
Wenns Leute gibt die Ahnung davon haben, sich lange auf sowas vorbereiten und das unter medizinischer Aufsicht machen und das Risiko damit eingegrenzt ist versteh ich das. Aber es wird eben nachahmer geben die sich da nicht so verrückt machen und keine Ahnung haben wie gefährlich das ist. Denk mal an manche die grad 18 geworden sind. Die wollen was neues. no risk - no fun. Und wenn ein studio sowas anbietet, gibts sicher Leute die sowas machen lassen würden.
Aber ich denk es wird keine Studios geben die das für die breite Masse anbieten werden. Weil wie schon erwähnt denen das Risiko auch schon zu groß sein wird. Wird wohl in Zukunft bei Insider-Aktionen bleiben denk ich.
Und der Staat hats halt aus der Presse mitbekommen und versuchts halt gleich einzudämmen.
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 10:47:14 )
animalistic: eija irgendwas sollte halt getan werden. Verbot ist ansich ne gute Idee, aber es gibt Leute denen das Wurscht ist. Vielleicht erreicht man mit Aufklärung mehr. Oder eben das im Falle von Folgeschäden keine Haftungen übernommen werden seitens von Versicherungen etc.
Oder soll sich der Staat da net reinhängen nach dem Motto jeder soll doch tun was er will? Wenns zu Lasten anderer geht die das dann zahlen müssen kann das echt net sein. Es gibt soviel alte Leutchen denen werden Zahlungen für notwendige Medikamente gekürzt und Folgeschäden von eyeballtattoos sollen gezahlt werden? das kanns net sein.

aber da sind wa wieder beim Thema, Folgeschäden von bodymods...
wer zahlt?
Ich hab auch durch mein LBP nun nen Schaden am Zahnfleisch.
Folge: ne Zahnfleischbehandlung. Wer zahlts? die Kasse...
Ok, der Schaden war jetzt nicht nur im Bereich des Piercings.

So, und wie isses bei Freizeitunfällen beim Sport? Es gibt massig Knochenbrüche beim Skifahren. Und wer zahlts? Die Kasse...
Aber worin liegt der Unterschied beim Hobby Sport und Bodymod?

Wo zieht man ne grenze? Und wie man sieht haben die Kassen ja zu kämpfen. Vieles wird nichtmehr bezahlt. Die Beiträge werden immer höher usw.
Und keine Besserung in Sicht.
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 10:43:47 )
Ihr habt doch alle selber tattoos oder piercings bei denen manche spießige gesellschaftsgruppe das am liebsten verbieten würde. Und es wird sich darüber aufgeregt das man von denen schief angesehen wird.

Aber nen Tattoo haben und Piercing durch n´Nippel und dann auf einen mit nem Augapfel tattoo zeigen und zu sagen:
Das gehört verboten ....oh gott heinrich...nun das geht jjetzt aber zuweit... Find ich einfach nur sehr Amüsant !
von : holli1 ( 25.02.2009 10:37:58 )
@Tischler
[sarkasmus\an]
Ok.. dann bin ich auch dafür, dass man das Tätowieren an sich verbietet, damit nicht irgend so ein daher gelaufener Hinterhofscratcher jemandem mit Autolack ein Tattoo sticht, und derjenige sich davon noch Krebs, Aids, Hepatitis oder sonst was einfängt..
[sarkasmus\aus]
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 10:27:18 )

aus meiner Sicht, eine gute Sache ...
irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht ...
von : mainzel ( 25.02.2009 10:24:13 )
in den 80ern als die airbags aufkamen gabs mal n zitat von (ok - der spinnt in vieler hinsicht) ted nugent:

"sie sollten die airbags nicht einführen und den gurt verbieten! - stattdessen einen 20 cm - nagel auf die lenkrad - nabe montieren, dann fährt jeder vorsichtig und trägt die konsequenzen seines handelns mit"

im-prinzip-stimmt-das..... ;-)
von : holli1 ( 25.02.2009 10:23:47 )
Also, ich finde auch, dass der (amerikanische) Staat da zu weit geht. Einfach wo fängt die Reglementierung an und wo hört sie auf. Setzt man jetzt ein Verbot durch, was folgt danach???
Sprich, akzeptiert man jetzt dieses Verbot, kann das meiner Meinung auch ganz schnell dazu führen, dass das Tätowieren (Piercen) weil evtl. eine Gefahr für die Gesundheit des Tätowierten besteht, dann auch bald verboten wird..
Daher wehet den Anfängen...
von : hexe225 ( 25.02.2009 10:21:41 )
gegen ein solches verbot aus ganz einfacher überlegung:
zwei gruppen gibt es dabei (wie auch bei allen anderen dingen)
1. diejenigen, die keinen plan haben was sie tun und gern alles trotzdem probieren (hintehofscratcher etc) -> die schreckt auch ein gesetz nicht ab, die sind so oder so außerhalb von regelungen aktiv
2. diejenigen, die wissen was sie tun (siehe kommentare weiter unten zur durchführung des erstversuches), diese wissen vorher das risioko abzuwägen, wissen was sie tun und entscheiden sich im zweifel dagegen, wenn es ihnen zu heikel erscheint -> diese werden sich an das gesetz halten

ergo: das ergebnis des gesetzes ist, dass die, die in der lage wären das risiko einzudämmen es komplett lassen und die, die eh eine gefahr für andere darstellen machen munter weiter! wenn es dann also jemand wirklich haben möchte wird er sich an pfuscher wenden müssen

ansonsten sollte grundsätzlich keine enschränkung des richtig/ falsch/erlaubt/verboten bei bodymods seitens gesetze erfolgen, denn jeder ist für seinen körper selbst verantwortlich und im normalfall stimmt er/sie ja zu und will das auch. unfreiwillige bodymods jedweder art sind so oder so verboten (zum glück, fallen unter schlichte rechtsprechung von körperverletzung). andererseits sollte jemand, der durch extreme dinge (eyeball, entfernen von körperteilen) arbeitsunfähig wird dafür keine leistung aus der allgemeinheit beanspruchen
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 10:09:01 )
"Aber irgendwie sollte sowas halt "verboten" gehören" <- HAMMER !!!!!
von : mainzel ( 25.02.2009 10:07:58 )
ok - anders:
man setzt die hygienischen und fachlichen voraussetzungen einfach auf den level der sinnvoll ist: wie halt bei einer augen-op, es ist ja schliesslich genau so ein invasiver eingriff am auge.
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 10:04:29 )
Verbote sind ja da um übergangen zu werden das macht ja den Reiz aus...
Aber irgendwie sollte sowas halt "verboten" gehören. Zumindest so das wenn man nen Schaden davon trägt, keine Ansprüche geltend machen kann auf ne Kostenübernahme von Renten, Arztbehandlungen etc...

aber wie magic schon sagt, Raucher sind auch für die Folgen von gesundheitsschäden verantwortlich und das wird ja auch von den Kassen bezahlt. Also wie löst man sowas?

Augapfeltattoo is aber eindeutig das wenn jemand blind wird, es auch daher kommt. Beim Rauchen muss man das erstmal nachweisen das ne Erkrankung daher kommt. oder?
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 10:01:17 )
Meiner Meinung nach wird eben hier eine übertreten.
von : mainzel ( 25.02.2009 09:53:46 )
@stylo - der klassiker seit es staatsformen geben dürfte: wo ist die grenze des staats?
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 09:47:56 )
Es sollte definitiv die Entscheidung jedes einzelnen sein !
Wer verbietet denn Wrafting Touren oder Bergsteigen wegen der Gefahr?!
Und wo fängt sowas an und wo hörts auf?
Das Verbot geht ma garnich
von : bokla ( 25.02.2009 09:40:32 )
ich weiß nicht wie groß das das Risiko wirklich ist...aber es wird nicht grad klein sein. Man muss Leute die sowas ohne das nötige Wissen durchführen wollen effektiv absschrecken. Auf der anderen Seite sollte es die Entscheidung eines jeden einzelnen sein ob er sich den Risiken aussetzen will...also ein klares entschiedenes JEIN für das Verbot von mir
von : mainzel ( 25.02.2009 09:24:16 )
ich bin auch für das verbot und schliesse mich da pussy an.
ic hkann grad nicht beurteilen ob möglich - idealerweise sollte man den macher und den sehgestörten gemeinsam gesetzlich für eventuelle folgen kostentechnisch ins boot setzen - das wirkt mehr als jede pipi-strafe, ... so ne blindenrente dürfte jedes noch so gut verdienenden künstlers finanzielle möglichkeite um ein vielfaches üerschreiten.

@magic: nicht alles was hinkt ist ein vergleich ;-)
n potentielles risiko eines schadens durch tabak dope alk fastfood couchpotatoing ...lässt sich schwer vergleichen.

ich wollt mir eh den spass machen, ei meinem augen-doc mal n kurzen ariss zu zeigen - was der dazu sagt von der risiko-einschätzung.
der mann ist immerhin augen-prof an der uni erlangen und die rechte hand des obersten - der macht ähnliche und vermutlich und noch diffizilere dinge täglich mherfach (der operiert regulär)
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 09:20:36 )
okay okay....auch in eile sollte ich vielleicht ganze Sätze schreiben!

Also meiner Meinung nach geht das Verbot zu weit!
von : Frech ( 25.02.2009 09:19:49 )
auf der einen Seite würde ich sagen: Blödsinn!
kann doch jeder selbst entscheiden was er tut, man kennt die Risiken und muss selbst wissen ob man sich ihnen aussetzt.
Auf der anderen Seite,
Was passiert wenn jemand erblindet? Wer zahlt die Behandlungen?
Ich weiss nicht wie es in Amerika aussieht mit "Behinderten"
bekommen die dort auch Privilegien oder eine Art Rente? wer würde dann dafür aufkommen?
von : User nicht mehr registriert ( 25.02.2009 09:17:05 )
zu weit !
von : Pussydeluxe_69 ( 25.02.2009 09:04:41 )
ich finds gut. Das schreckt nicht fachkundige Nachahmer ab. Gesundheit geht vor. Waghalsige Versuche sollten wenn die Profis unter sich machen.
(wobei das ja unter ärztlicher Kontrolle stattfand)
Ich denk das ganze war eh "ein Experiment" ob sowas überhaupt machbar ist und es wird wahrscheinlich keine Studios geben die sowas anbieten werden aufgrund der Risiken. (Wie sollten die sich da absichern? Zettel und unterschreiben auf eigenes Risiko?) Freak hin, freak her.. ich denke selbst den krassesten Leuten in der Szene ist auch ihr Augenlicht lieb, und die werden das wenn auch nur machen wenn da ein Höchstmaß an Sicherheit bei so ner Aktion vorhanden ist (zb. unter ärztlicher Anwesenheit).

Ich sehe ausserdem keinen Sinn drin sich das Auge tätowieren. Risiko und Nutzen stehen hier absolut nicht im Verhältnis.
von : Magic ( 25.02.2009 08:58:54 )
Schwierig - es gibt genug Dinge, die man in dem Wissen tut, dass man sich nachhaltig schadet (rauchen, trinken etc.).

Ist das tätowieren der Augäpfel, mit dem Wissen um den potentiellen Verlust des Augenlichtes wirklich etwas so anderes, als sich nen potentiellen Lungenkrebs anzurauchen? Wo fängt man an zu verbieten, und wo hört man auf?
von : Kelsey ( 25.02.2009 08:57:09 )
Ich weiss nicht ob ein Verbot was bringt, ich persönlich fänds richtig, da das Risiko zu erblinden recht hoch zu sein scheint.
Mit nem vermurcksten Tattoo kann man leben und es entfernen oder Covern, beim Auge sieht das anders aus.

Aber es wird genug Hinterhof Schmierer geben, die das dennnoch machen werden/würden.

 
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