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Profil von: melanom
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21.02.2008 22:38:38 / ... / ... [#lang]

Da mir grade nichts an bloggenswerten Aktuellem ins Auge spring, ich aber auch nicht untätig wirken will, schieb ich mal was zum Gucken ein ;-)

Markus Lenhard, gebürtig aus Deutschland, aber mit Wahlheimat Niederlande (kann ich mehr als verstehen...), ist Betreiber des LUX ALTERA-Tattoostudio in Rotterdam. Eigentlich wollte ich ein Video aus Mailand einfügen, welches Markus beim Arbeiten zeigt, aber leider bekommen wir die Videos nicht auf ein Format umgewandelt, was von etwas anderem abgespielt werden kann ausser der Cam vom Chinakracher.

Auf jeden Fall sieht man Markus´ Arbeiten den Einfluss von Guy Aitchison (www.hyperspacestudios.com) an.

Was liegt näher, als mal eine Kollaboration, ist ja zur Zeit sehr beliebt, der beiden exquisiten Künstlern in die Wege zu leiten ? Lange Rede kurzer Sinn...Dank Internet und Youtubing können wir nun teilhaben, an dieser sehr produktiven Art der Zusammenarbeit. Ist nicht die erste Kollaboration der beiden, aber die am schönsten per Video dokumentierte. Es ist schön zu sehen, wie das ganze erst auf Papier entsteht...wie die ganze Sache über Stunden (11!) in die Haut gebracht worden ist. Ich finde solche MakingOfs weitaus fruchtbarer als das mit gefakten Geschichten aufgespoilte Miami/L.A.-Ink Dingen, bei dem der eigentliche Vorgang einem immer eher vorkommt, als wäre alles in 1,5 Stunden, egal wie groß, in den Körper zu schummeln. ;-)

Viel Spaß beim Gucken...(zwei Teile)

Part One



Part Two



Das Ergebnis ist beim Markus auf der Seite unter ----> Galerie ---> Collaborations zu finden.

Hier zwei ScreenShots :

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Eins
imgdb
Zwei..(sag ich doch..lol)























Ende der Durchsage...;-)

18.02.2008 12:09:06 / ... / ... [#lang]

Die blutigen Tattoos des Amok-Killers


Keine Zeit für nen ausführlichen Blog...muß Killertattoos stechen..schreibe später was dazu ;-)
17.02.2008 18:35:20 / ... / ... [#lang]

Ums in meinem Blog zu haben, natürlich nicht aus Geltungsdrang *grinst*, hier EXKLUSIVE mal mein Artikel zum Thema "TattooPflegeMittel" ;-)

Danke an Maddox fürs bloggerechte Umwandeln der Links !


Eins vorgeweg : Dies wird ist keine ultimative Anleitung, die den Anspruch erhebt, den einzig richtigen Weg zu zeigen. Viele Wege führen nach Rom. Da die Haut der einzelnen Menschen unterschiedlich und damit auch die Abheilung und Verträglichkeit variiert, gibt es nicht den "Goldenen Weg", der für alle gleichermaßen gilt. Da aber immer wieder die gleichen Fragen auftauchen und immer wieder jemand seinen goldenen Weg als den einzig wahren hinstellt, schwinge ich mich nun auf, um das ganze mal zu relativieren.


Gegliedert ist der Artikel in zwei Teile. Der erste behandelt Grundsätzliches, was bei der Nachpflege oder dem Behandeln von neueren Tätowierungen generell zu beachten ist, der zweite Teil zeigt einen Überblick über die gängigen Pflegemittel und beschäftigt sich mit deren einzelnen Vor- und Nachteilen. Da es zu den einzelnen Pflegemitteln sehr unterschiedliche Ansichten gibt, erhebe ich nicht den Abspruch der totalen Objektivität. Was ich schreibe setzt sich aus eigenen Erfahrungen zusammen, wobei ich versuche alles einfliessen zu lassen, was ich auch von anderen Seiten höre. Sollten Fehler inhaltlicher Art auftreten, bin ich froh über Hinweise oder ein fruchtbare Diskussion. ;-)


Die frische Tätowierung und wie man sie behandelt.


Eine frische Tätowierung ist ein Wunde, eine sehr oberflächliche Wunde, aber eben eine Wunde. Vergleichbar ist sie mit eine Schürfwunde, wenn auch sie auch im Gegensatz zu der Schürfwunde gleichmäßiger und, wenn richtig gemacht, noch durch die noch intakte Oberhaut geschützt ist. Ist sauber gearbeitet worden, kann man trotz der intensiven Perforation beim Tätowieren immer noch die Poren erkennen, sprich die obersten Hautschichten sind noch vorhanden. An Stellen, wo dies nicht der Fall ist, ist auch die Schorfbildung größer. Im Laufe der Abheilung wird diese oberste Schicht aber abgestoßen, denn sie ist zwar vorhanden, aber durch die Nadelstiche sind die Zellen zerstört. Es kann mal vorkommen, dass sich aufgrund von besonders intensivem Arbeiten, oder bei seltenen besonders labilen Hauttypen, mal eine Stelle doch löst, aber in der Regel bedeutet abgetragene Haut unsauberes oder zu grobes Arbeiten.


Nach dem Tätowieren wird die Wunde in der Regel abgedeckt.
Das dient A: dem Schutz der Tätowierung vor Fusseln und Festkleben der Haut und
B: soll es verhindern, dass der erste Schwall an Wundflüssigkeit und Blut direkt als Schorf festbappen. Benutzt wird hierzu heutzutage Klarsichfolie, weil das früher verwendete Zellulose-Papier (Küchenrolle) einen entscheidenden Nachteil hat : Es klebt wunderbar auf der Wunde. Diese dann zu entfernen, bedarf es warmen Wassers und geduld.

Der der Folie hin und wieder angedichtete Nachteil Keime einzuschließen, ist direkt nach dem Tätowieren definitiv nicht gegeben, denn der Tätowierer hat sauber gearbeitet, sprich es sind keine Keime vorhanden, die sich vermehren könnten.

Die Verweildauer der Folie variiert von Studio zu Studio-Empfehlung. Der erste Schwall an Wundsekreten ist nach 2-3 Stunden vorbei, womit die Mindesttragedauer auch nicht kleiner sein sollte. Es gibt Studios, die empfehlen das Belassen der Folie für 24 stunden, andere nur für die ersten 6 Stunden. Man kann sagen, dass es keinen großen Unterschied macht, außer im Empfinden des Trägers. Viele finden die Folie unangenehm und es fängt recht schnell an zu jucken. In jedem Fall auf den eigenen Körper hören und wenn nervt runter damit ;-)

Nach dem Entfernen der Folie sollte man die frische Tätowierung vorsichtig mit ein wenig (!) Ph-Neutraler Seife abwaschen, um somit das ausgetretene Gemisch aus Blut, Lymphflüssigkeit und überschüssiger Farbe zu entfernen. Danach tut der Wunde ne Stunde durchatmen ohne jegliches Abdecken durch Kleidung oder Creme gut. Wenn möglich erst dann das erste mal die Creme deiner Wahl auftragen.

Einen Sonderfall stellt die "Geschlossene Heilmethode" da, bei der die Folie zwar auch entfernt, aber nach dem Abwaschen durch eine neue, luftdicht abschließenden Folie ersetzt wird. Diese Methode ist durchaus in Ordnung, aber wird auch in Tätowierer-Foren nur für sehr erfahrene Träger empfohlen, denn die Gefahr, durch Unsauberkeit, falsches Pflegen oder Keimübertragung, einen potenziellen Entzündungsherd zu züchten, ist sehr groß. Falls man dennoch diese Methode wählt, sollte man die Folie zwei bis dreimal pro Tag entfernen, mit Ph-Neutraler Seife waschen, gut trocknen (!!! abtupfen mit einem hygienisch einwandfreien Zellulose-tuch) und dann nach dem Pflegemittel eine saubere Folie auflegen.

Sonderfall im Sonderfall : Das Auflegen von Folie über Nacht. Wird, wenn, dann in den ersten Tagen gemacht, um ein Festkleben der Wunde an der Kleidung über Nacht zu verhindern. Bei ausreichender Hygiene ist da nicht wirklich was dran auszusetzen, wenn man und die Haut damit zurecht kommt. Wenn man aber morgens auffällig viel Wundsekret und/oder Farbe unter der Folie vorfindet, dann sollte man wieder zum üblichen "ich schaff die Nacht auch ohne Folie" zurückkommen. Ich persönlich habe keine Probleme mit dem Festkleben von Kleidung über Nacht. Ich trage Abends ein bisschen mehr Creme auf und gut ist ;-)

Ein anderer Sonderfall der Nachpflege ist "Keine Nachpflege" ;-) Auch wenn weniger oft mehr ist, ist die Gefahr groß, dass sich feste Krusten bilden, die selbst schon bei normaler Haut- Körperbewegung reißen können, was zu nachblutungen führen kann. Charakteristisch für diese Risswunden sind Marmorierungen gleichende helle stellen, die dadurch oft in Tribals entstehen. Persönlich halt ich überhaupt nichts von dieser Methode, vor allem an bewegten Stellen finde ich sie völlig ungeeignet. Aber ich kenne auch Menschen, die sehr gut damit zurecht kommen.


Egal welches Pflegemittel man verwendet, sollte man sich vor Augen führen, dass es zum einen die Heilung unterstützen soll (von der reinen Vaseline mal abgesehen), zum anderen dafür dient, die sonst eintrocknende Wunde geschmeidig zu halten. Vor allem sollte man nicht das "Geschmeidig halten" in den Vordergrund stellen und die Creme zu dick auftragen, denn "möglichst viel" ist NICHT "möglichst gut". Eine zu dicke Cremeschicht hat einen Nebeneffekt : Sie kann zum einen dazu führen , dass die Haut mehr Wundsekret bildet als gewünscht, und damit auch mehr Farbe abstoßen kann, zum anderen ist die bei der "Geschlossenen Methode" beschriebenen Gefahr der Keimbildung unter dieser dicken Schicht Creme gegeben.

Also am besten zwei bis drei mal pro Tag die Tätowierung DÜNN mit Creme einschmieren. Nicht übertriebenes Waschen schadet der Tätowierung nicht, im Gegenteil, es ist der Hygiene zuträglich, die Wunde einmal am Tag mit wenig Ph-neutraler Seife zu reinigen. Danach trocknen lassen/trocken tupfen (saubere (!) Küchenrolle) und eincremen.

Leider neigen viele Tätowierte dazu, zu oft einzucremen. Die Nachteile liegen auf der Hand. Erstens wird immer wieder auf beim Eincremen die frische schicht von heilender Haut gereizt/abgetragen, zweitens kommen hier die gleichen Nachteile wie bei einer zu dicken Cremeschicht zum tragen.
Es gibt allerdings Körperstellen, die zum "Spannen" neigen, wenn sie leicht trocknen. Zwischen den Schulterblättern, Kniekehlen, Armfalten...eben alles, was sich dehnt, wenn man sich bewegt. Hier sollte man, wenns anfängt zu spannen, nach Gefühl nachcremen. Nicht zu oft, aber eben so, dass die Haut nicht durch die Bewegungen reißt.

Und eins sei noch gesagt : VOR dem Eincremen bitte immer die Hände waschen, denn wenn man Keime auf die frische Tätowierung bringt, dann über den Handkontakt.


Während der ersten Wochen sollte alles vermieden werden, was die Wunde unnötig reizt oder gar zu einer Entzündung führen könnte. Während Duschen völlig ok ist, sollte man die frische Tätowierung nicht im Vollbad einweichen. Beim Duschen auf Kombimittel verzichten, denn parfümierte Creme gehört nicht in eine Wunde.

UV-Strahlung, egal ob Sonne oder Toaster, kann zu verheerenden Komplikationen führen. Bitte die ersten 4-6 Wochen davor schützen. (ich höre hier schon die ersten "hat bei mir aber auch im Urlaub geklappt.."-Schreie...klar kann das sein, aber es kann auch fett nach hinten losgehen. Man kann auch ohne Unfall über die Autobahn laufen...aber die Gefahr, dass es Probleme gibt ist groß..lol)

Viel Bewegung oder Sport : Es ist eine logische Schlussfolgerung, dass eine Wunde, die ich permanent dehne, mehr Wundsekret ausstößt. Die durch die Nadeln entstandene kleinen Löcher in der Haut werden beim Sport immer wieder auseinander gezogen und damit geöffnet. Neben dem Wundsekret, was hiermit vermehrt abgesondert wird, kann auch Farbe in größerem Maße ausgestoßen werden. Also sollte man die ersten Tage auf Sport verzichten. Auch weil das Einweichen mit Schweiß der Heilung nicht förderlich ist.

Völlig außer Frage stehen Schwimmbad, Badesee oder Saunabesuche. Wenn man eine großflächige Schürfwunde hat, geht man auch nicht Schwimmen ;-)

So, hiermit sollte die wichtigsten generellen Punkt abgehakt sein. Somit gehts weiter zu Punkt Zwei :


Die gebräuchlichsten Pflegemittel und ihre Vor- und Nachteile :

(die Reihenfolge ist rein zufällig und hat keine wertende Bedeutung)

(Es gibt fast für jedes Pflegemittel auch Menschen, die allergisch darauf reagieren. Aus dieser persönlichen Reaktion sollte man aber keine allgemeine Unverträglichkeit interpretieren)


Vaseline ist wohl das einfachsten Pflegemittel. Sie enthält keinerlei Pflegestoffe, sondern hält die Wunde nur mit ihrem Fettgehalt geschmeidig.

Vorteile : Enthält keine Konservierungsstoffe, ist überall erhältlich, auch außerhalb der Apothekenöffnungszeiten in z.B. Drogerien. Fast nie allergische Reaktionen.

Nachteile : Ist auf Erdölbasis, rein und damit sehr wasserabsstossend, was bei dickerem Auftragen regelrecht die Haut erstickt. Unterstützt die Heilung nicht, sondern hält nur geschmeidig. Abheilung kann, muß aber nicht, länger dauern als bei unterstützenden Pflegemitteln.


Melkfett gleicht Vaseline, ist aber noch mit Zusätzen versehen, die der Verminderung von Hautirritationen dienen. Es sollte aber nur Kosmetisches Melkfett verwendet werden, da "echtes" Melkfett (zum Melken) weitaus mehr Verunreinigungen enthalten kann.

Vorteile : siehe --> Vaseline

Nachteile : siehe --> Vaseline


Bepanthen : Hier mal als Synonym für alle Dexpanthenol haltigen Salben o. Cremes. Unterscheiden tun sich die auf dem Markt erhältlichen Panthenolsalben nur kaum. Aber die doch leicht unterschiedlichen Zusammensetzungen der einzelnen Produkte hat natürlich auch eine unterschiedliche Verträglichkeit zur folge. Man sollte ausprobieren, mit welcher der Cremes man am besten zurande kommt.

Allen Panthenol-Cremes ist eins gemeinsam : Der Inhaltsstoff Dexpanthenol, welcher zum einen die Feuchtigkeitsbildung und damit die Geschmeidigkeit der Haut unterstützt, zum anderen die Zellbildung und Regeneration der Wunde.

Vorteile : Das Tattoo heilt schnell ab, die Haut trocknet trotz dünner Cremeschicht nicht aus. Frei von Konservierungs- und Duftstoffen.

Nachteile : Bepanthen von Roche ist im Vergleich zu den anderen Markencremes recht teuer und in der Konsistenz bei Zimmertemperatur recht fest und damit schwer zu verteilen. Letzteres lässt sich aber elliminieren, indem man die Creme-wurst (lol) erst eine Minute auf der Haut auf Temperatur kommen lässt, bevor man sie verteilt. Bei allen Panthenolcremes kann es auch eine Überpflegung geben, wenn zu oft und zu dick aufgetragen wird. Nicht vergessen, Dexpanthenol ist ein Arzneimittel, bei dem gilt : Doppelt viel ist NICHT Doppelt-gut !!

Andere gängige Panthenolcremes Panthenol Lichtenstein, Panthenol Ratiopharm...bei anderen Produkten sollen man die Inhaltsstoffe vergleichen. Man kann gestrost sagen, dass man sich an den drei genannten Salben orrientieren kann. Diese haben sich über Jahre als geeignet herausgestellt.

Man sollte beachten, dass nur die Dexpanthenolhaltigen Produkte für die Tattoonachpflege geeignet sind, die auch für Wundeheilung vorgesehen sind. Einen Panthenol-Hautlotion ist wie der Name schon sagt nur für die Hautpflege geeignet, zudem sie auch Parfüme enthält.

Noch einen sonderfall unter den PanthenolCremes stellen Antiseptische Salben da. Bepanthen Antiseptische Wundcreme ist eine davon. Auch wenn sie als Pflegemittel gerne empfohlen wird, teilweise sogar von Suppliern, muß eins gesagt werden : Sie enthält ein Antisept, was einfach nicht notwendig ist, da bei einer Tätowierung keine Gefahr der Infektion besteht. Sprich der Wunde wird eine unnötige Reizung zugefügt. Man kann eine Wunde nicht präventiv antiseptisch behandeln, im Gegenteil : Wenn ich eine Wunde immer wieder mit zu scharfen Mitteln behandel, zerstöre ich die natürliche Wundflora und begünstige damit Probleme. Nochmal : Viele kommen mit dieser Antiseptischen Creme zurecht, aber es besteht kein Grund sie zu benutzen.


H2Ocean ist ein recht neues Mittel auf dem Markt. Im Gegensatz zu fetthaltigen Cremes lässt es der Haut mehr Möglichkeiten zum Atmen. Wobei Atmen der falsche Ausdruck ist..es geht um die physiologischen Hautatmung und den Temperaturaustausch, der bei fettigen Cremes erschwert wird. H2Ocean enthält Meersalz, Xylitol und Lysozym...Die beiden letztgenannten Inhaltsstoffe sind nützlich gegen Bakterien, ohne jedoch die Wundflora anzugreifen.

Vorteile : Ist speziell für Tätowierungen konzipiert worden. Fettet nicht, verschmiert nicht die Kleidung, lässt die Haut "atmen".

Nachteile : Noch nicht lange auf dem Markt, dadurch keine umfassenden Erfahrungen (aber auch noch keine schlechten Kritiken)...und mehr Spannungsgefühl als bei fettenden Cremes.


Pegasus Creme ist ähnlich den Panthenolsalben, ich erwähne sie nur aufgrund des Namens getrennt. Einzig die Inhaltsstoffe Teebaumöl und Weizenkeimöl sind zusätzlich beigemischt. 'Beides unterstützt die Heilung zusätzlich.

Vorteile : Wie H2Ocean extra für Tätowierungen hergestellt. Viele positive Erfahrungen. Der Rest wie bei den Panthenolcremes.

Nachteile : Nicht jeder verträgt Teebaumöl und es ist auch nicht unumstritten als Allergen.


Ringelblumensalbe wird auch gerne verwendet. Gemacht aus der Ringelblume ist es eigentlich keine Wund und Heilsalbe, sondern ein Hautpflegemittel. Dennoch scheinen einige damit gute Erfahrungen beim Nachbehandeln von Tattoos gemacht zu haben.

Vorteile : Gut zu verteilen. Meistens recht natürliche Zusammensetzung. Riecht gut ;-)

Nachteile : Oft aus Tierfett gemacht. Die Ringelblume kann Allergien auslösen, grade auch weil sie hier dann durch eine offene Wunde in den Körper kommt. Siehe auch WikiArtikel. Persönlich Meinung : Hat auf einer offenen Wunde nichts zu suchen.


Tattoo-Goo ist nun das Produkt, mit dem ich am wenigsten Erfahrung habe und auch das wenigste Wissen darüber vorweisen kann. Ein Bestandteil ist Bienenwachs. Auch sind einige ätherische Öle.

Vorteile : Nette Dose als Behältnis. ;-)

Nachteile : Einige ätherische Öle, die grade durchs direkte einbringen in Wunden allergen wirken können. Bienenwachs als Wundheilungsmittel nicht mehr zeitgemäß. Gibt adäquateres.



Ich hoffe ich hab das Wichtigste berücksichtigt. Sollte ich was vergessen habe, war’s vllt nicht so wichtig ;-)

(Nein Quatsch..ich freu mich über Ergänzungen und Kommentare)

Kommen wir noch abschließend zu den (Vorsicht Neudeutsch) No GOs :

Zinksalbe...ist für zu Entzündungen neigenden Wunden, aber nicht geeignet für Tätowierungen. Schlechte Farbergebnisse sind die Folge.

Bebe- oder Penatencreme ist für wunde Babypopos, nicht für Wunden ! Auch mit Zinkoxyd angereichert. Nicht benutzen !!

Hautlotionen : Sind für ? Richtig...für HAUT, nicht für Wunden. Du willst geschmeidig sein ? Schmier dich damit ein..aber lass deine frischen Tattoos raus. ;-)

Antibiotische Salben : Absolutes "NICHT MACHEN" !!! Zum einen sind Antibiotika ein Notfallmittel. Und nur etwas für Entzündungen, die man so nicht in den Griff bekommt. Zum anderen können Antibiotika, auch eingenommen, die Wundheilung sehr zum Nachteil verändern. Wer Antibiotika genommen hat, sollte bis zum nächsten Tätowieren mindestens 2 Wochen warten, von der letzten Einnahme an gerechnet.



So, hiermit schließ ich erstmal diesen Artikel, aber nicht, ohne noch mal ein paar allgemeine Worte zu sagen :


Eine Tätowierung ist fürs Leben, da sollten die paar Cent mehr für ein gutes Pflegemittel nicht zu viel sein. Wer mit einem Mittel gut zurecht kommt, sollte das weiterhin nehmen, ohne krampfhaft nach "etwas neuem" zu suchen. Nur wer denkt, dass seine Tattoos länger, schlechter oder mit Farbverlust abheilen, sollte mal die Augen nach einen neuen Methode offen halten.

Der Autor übernimmt keine Haftung, seine Wertung der einzelnen Mittel ist subjektiv. ;-)

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