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Tattoo-Index
29.06.2008 10:26:00 /
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Hehe....Und ich habs wieder vorher gewußt..
Ich verdammtes Medium...lol
Hab ich im DortmundConvention-Blog Teil 2
(Hier Teil 1) noch gesagt, dass diese Maschine blind macht, ist es nun passiert. Das erste Opfer..(hier bitte traurig werden...)Hatte im im Blog selber schon gesagt, dass sie "Steve schon blind gemacht hat...", meinte ich eigentlich "Stiewie Wonda
"....Aber auch ein Medium kann mal daneben liegen. So hat es nun den Erbauer dieser Maschine selber getroffen...Steve Godoy (Einer von den beiden unterschiedlichen Twins, die sich doch so ähnlich sind..Bio hier
).Mein Beileid, aber das ist die Strafe für GeschmacksAussetzer...loooool
Gefunden habe ich das Ganze HIER
bei flickr.com...ich hoffe der Urheber verzeiht mir....;-) Leider geht der Link zum Tattoo nicht, aber ich schreib die Brüder mal an, vllt haben die ein Foto von dem Ergebnis ;-)
HIER
, danke oh bester Kai der Welt, der Link zum fertigen Tattoo ;-)
23.06.2008 12:31:33 /
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Eigentlich kein Phänomen, sondern ein heute üblicher Ausverkauf..Phänomenal nur, wie groß die Zahl derer ist, die auf eine konstruierte Marke abfahren...
Wer hat sie nicht schon gesehen, die unzähligen Menschen, die mit Klamotten von "Ed Hardy" umherlaufen ? Und es scheinen mehr zu werden von Tag zu Tag.
Anfangs, als ich die ersten Leute mit Shirts mit Motiven dieses Urgesteins der Tattooszene gesehen habe, hab ich mich noch gefreut. "Mensch", dachte ich, "da hält son bisschen dessen, was dein Leben ausmacht, Einzug in die Alltagswelt. Vielleicht hilft es ja, die Augen derer, die sonst nichts mit der Materie Bodymod zu tun haben, ein wenig für meine geliebte Ausdrucksform zu öffnen...".
Aber schnell wurde mir klar, dass es für die durchschnittlichen Träger überhaupt garnichts mit Tattoos zu tun hat. Nur wenige begreifen, dass sie wirklich alte Motive eines Tätowierers auf dem Körper tragen. Nur mit dem Unterschied, dass sie diese nach dem Tragen in die Waschmaschine stopfen.
Hier wird es fast schon philosophisch. Sie nehmen eine Subkultur, benutzen sie temporär und dach dem Gebrauch, wird sie reingewaschen bzw abgelegt und vergessen.
Dass diese Klamotten absolut überteuert sind, steht ausser Frage. Die Qualität ist nicht besonders (jedenfalls nicht besser, als das Durchschnitts-Shirt bei C&A), die Drucke oft recht lieblos angebracht. Hauptsache, so scheint es, es kann jeder auch von 10Metern Entfernung noch erkennen,dass es sich um ein "IN"-Produkt handelt. An diesem Punkt unterscheidet sich das Ganze auch von anderen Labels, die wie z.B. Stüssyebenfalls aus einer bestimmten Szene kommen (bei Stüssy ist es ein Writer, der sein Tag zum Label machte..), aber nicht das Stigmata des extra großgeschriebenen Markenimages tragen. (Zumal Stüssy immer guter Qualität war und nicht Ramsch mit Aufdruck)
Je länger diese extrem künstlich wirkende Marke nun auf dem Markt ist, desto mehr fällt mir auch ein weiteres Merkmal der Verkaufsstrategie ins Auge : Der Ausverkauf mit Konzept. Sind es am Anfang noch modebewußte Opfer gewesen, die auf das Label gezuckt haben, denen die Marke durch Modeläden schmackhaft gemacht wurde, so scheint es heute die breite Masse zu sein, auf die gezielt wird. Wärend andere "echte" Marken, die einen Ruf zu verteidigen haben, nur bestimmte Händler beliefern, Regional-Exklusivitäten zusichern und somit das Ganze auch auf lange Sicht sichern, so scheint man "Ed Hardy"-Sachen mittlerweile in jedem Ramschladen zu bekommen. Vielleicht bald auch im Kodi oder als Grabbelware bei Woolworth....der Schritt dorthin ist nur noch ein kleiner..lange kann man horrende Preise nicht aufrecht erhalten, wenn innerhalb von 30Metern Umkreis drei verschiedene Läden das Gleiche anbieten.
Und so ändert sich für mich auch immer mehr die Entfernung, die der Motiv-Ursrpung zum heutigen Träger hat. Heute hat jeder dritte Jugendliche, jeder zweite Telefonladenabhänger und fast jeder, der seine Basecap nicht richtig auf den Kopp bekommt (weil dämlich ausschauen "IN" ist....am besten noch ein Hosenbein hochgekrempelt...lol) sonne "Ed Hardy"-Kollektion im Schrank.
Ausverkauf einer Legende...
Der Sohn eines meiner besten Freunde hat neulich seinen Schulfreunden (Zielgruppe Nummer 3 ??) erklären wollen, wer Ed Hardy ist...ein Tätowierer, der vor langer Zeit die Szene geprägt hat...HEHE..sie haben ihm nicht geglaubt und ihn ausgelacht.
Kann doch auch nicht sein, dass ein ganzes Volk sich mit Bestandteilen einer eigentlich verhassten Szene schmückt...ohne es zu wissen.....Wo kämen wir denn da hin ?
Aber nur noch ein paar Monate, und alles ist wieder vergessen....
"Ed Hardy" ??? ...ne, nur noch "Hardly Ed" ;-)
(Da ich weiß, dass auch Tattoofans hin und wieder zu den Klamotten greifen : Braucht euch nicht angegriffen fühlen, ihr seid weder die Opfer der Marketingstategie, noch deren Zielgruppe...ihr kauft es wegen der Motive, was ein relevanter Unterschied ist.)
Nachtrag, grade hier in Buer fotografiert :
Hier gibt es innerhalb von 30Meter Umkreis drei Läden, die "Ed Hardy" anbieten..ein Modeladen, ein Schuhladen und ein richtiger Ramschladen, der auch Deutschlandfahnen und ähnliches anbietet (FOTO 1). Daneben der Billo-Kleiderladen steigt auf den Trend ein (FOTO 2)...lool
22.06.2008 18:03:39 /
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Auch wenn meine neuste Errungenschaft eigentlich eine Xbox Ssrisiksti sein sollte, weil ich so scharf auf sinnlose Gewalt im neuen GTA IV bin, habe ich doch Vernunft walten lassen und mir einen Schleppi zugelegt.
Nun sieht mein neuer Autoren-Arbeitsplatz so aus :
Von nun an nutz ich die Zeit, die ich in trauter Zweisamkeit mit meinen freundlichen Zugbegleitern verbringe, um hier am Blog, aber auch an Artikeln zu arbeiten. Damit wird es wieder mehr Inhalt im Tattooblog geben, wenn dieser aber dadurch auch Textlastiger werden wird. Aber das ist ja nun auch nicht schlecht ;-)
Artikel übers Tätowieren habe ich einige in der Mache. Diese Woche kommt erstmal einer über die fälschliche Annahme, ein Tätowierer würde als Stundenlohn "Tattoopreis durch gebrauchte Arbeitsstunden" verdienen. Aufklärung ist immer gut...lol
Der nächste Artikel wird das im Forum angeschnittene Thema "Häufige Tattoomotive verschiedener Subkulturen" haben, wobei ich grade noch dran arbeite, das ganze auf eine lesbare Länge zu stutzen, denn ich hab bemerkt, dass auch wenn man flüssig und unterhaltsam schreibt, es immer wieder (immer mehr) User gibt, die mit mehr als 20Sätzen total überfordert sind. Aufs Bild-Niveau kann ich echt nicht runter, denn dicke Überschrift und drei Sätze reichen mir nicht, auch wenn es leider immer mehr zum geforderten Format wird.
Die Gegebenheiten mit einrechnen kann ich, aber ich werde nicht der Dummheit nachgeben. Wer nicht in der Lage ist lange Texte zu lesen, soll verdammt nochmal üben und nicht drauf hoffen, dass die anderen ebenfalls verblöden ;-P
So...nun wisst ihr, was auf euch zukommt.
Schade ist übrigens, dass keiner die Chance nutzt, ebenfalls hier einen Themenblog zu starten. Es gibt doch einige an Communizierenden Usern, die gleichzeitig das Berufsfeld Bodymod streifen und User, deren Wissen und Interesse sehr versiert scheint. Gebt euch mal nen Ruck ;-)
Wenn es in nächster Zeit mal zu längeren Pausen in meinem Blog kommt, kann das übrigens an meinem neuen Maschinenkoffer liegen...looool
Habe einen alten Fotokoffer ausgekramt und umfunktioniert. Den Sticker konnte ich mir allerding nicht verkneifen. Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, er müsse die Sicherheitskräfte auf mich hetzen oder gar mich als verbotenen Castor-Transport deklarieren ;-)
Danke fürs Zuhören ;-)
