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Tattoo-Index
13.01.2011 11:54:42 /
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Der eine oder andere hier, der meine Blogs und Kommentare regelmäßig liest, kennt meine Meinung zu Gesichtstätowierungen. Ich mag sie, finde es mutig, aber weise auch gerne drauf hin, dass man in einen wichtigen Kommunikationsmechanismus, die Gesichtsmimik, eingreift. Nichts desto trotz gibt es wunderschöne Tattoos in Gesichtern und ich maße mir nicht an, über Sinn oder Unsinn zu Urteilen. (Außer bei dem Clown, den ich für ne Schnapsidee halte...)
Aber das hier, läßt mich nachdenklich werden :
(Quelle HIER, Künstler leider nicht bekannt..)
Mal abgesehen davon, dass es saumäßig gut gestochen ist :
Warum läßt man sich ein Gesicht ins Gesicht tätowieren ? Ist doch irgendwie strange, wenn man in ein Gesicht guckt und dort ein anderes Gesicht prangt. Da es sich um Robert De Niro handelt, ist mir schon klar, dass es sich um ein Tribute-Tattoo handelt, aber im Gesicht ? Es hat für mich den komischen Beigeschmack von "ich will wie Robert De Niro gesehen werden...."...
Vielleicht tue ich dem Träger auch total Unrecht, vielleicht ist es, er scheint sehr zugeballert zu sein, eine der wenigen freien Stellen an seinem Körper zu sein. Aber irgendwie makes it mich shiver ;-)
Zumal es ein Bild aus Scarface ist, wenn ich mich nicht täusche (hab ich wohl, siehe EditEdit weiter unten..lol)...Will er sich mit nem Gangster schmücken ? Fragen über Fragen....
Was meint ihr dazu ?
Danke Erster für den Link !
[edit] : Dann doch lieber direkt das Portrait übers ganze Gesicht ziehen..DAS wäre mal ne geile Idee...also ich würde dann Pamela Anderson, oder Hans Meiser...
[edit of edit] :
"Hey It’s Jody, the one actually wearing the DeNiro on his Face! Yes its real and Steve did an amazing job!! Its from the movie Goodfellas, theres Joe Pesci and Ray Liotta Still to come, watch for that too on the rest of my face. First of all I didnt do it for any of you fuckin goof’s that hide behind a computer and flap your fuckin gums nor did I put it on here for you to do so ! So fuck you justin come say it in person, or any one else for that matter! lol makes me laugh when people have the time in there pathetic little lives. Everyone else thanks for the compliments you can come see it in person too. keep talking everyone I gota go , other things to do in life than sit on here! lol My very successful tattoo studio is in abbotsford called Ink Boy inc. everyone welcome except Justin lol bahahaha Peace Oh and my ego appreciates it too! " (sounds real to me)
Hehe.....
If You, Jody, read this (google makes it/everthing possible) : I like it, its well done an looking well...but its strange to look in someones Face to see another face...i put the question, what possibly drives the owner of that tat to do it...however..Regards. (sad to see it on http://ugliesttattoos.failblog.org/2010/12/29/funny-tattoos-goodfellas-face/)
12.01.2011 19:34:07 /
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Ich brauche unbedingt ne Sonnenbrille, ne richtig gute.
Weil ich auf die Malediven fahre, um mir im Po Sand zu holen ?
Weil ich Pupillen hab wie Falco und auf die neue Scheibe von TransiGaga tanze ?
Weil ich die Antarktis auf den Knien durchqueren möchte und Angst vor Schneeblindheit habe ?
Nein, weil ich mir Tattoomagazine durchlesen möchte, ohne fucking BLIND zu werden....
Was ist denn los mit den Redakteuren in der Tattooszene, sind die alle abgestumpft ?
Ok, es gibt da sehr deutliche Unterschiede unter den deutschen Publikationen, aber leider neigen immer mehr Mags dazu, ihre Bilde so zu bearbeiten, dass man denkt, die Tattoos wären mittels Photoshop schlecht reinkopiert…sehr schlecht. Oder ist es so, dass jede Redaktion nen Quoten-Behinderten einstellen müssen und sich dummerweise alle für ehemalige Bürstenzusammenbastler aus der Blindenwerkstatt entschieden haben ?
Ich möchte das TM hier mal lobend rausnehmen, denn die sind für mich noch am „natürlichsten“ in ihrer Darstellung (auch wenn ich dort schon viel weniger Sättigung gesehen habe…), aber einige andere Mags planieren mit dem Farbregler alles so glatt, dass weder Hautstruktur, noch Feinheiten im Tattoo zu erkennen sind.
Ich weiß, dass in der heutigen Medienlandschaft alles bearbeitet wird, aber bei Tätowierungen in Magazinen geht’s halt auch darum, dass man sieht, wie akkurat deckend die einzelnen Künstler arbeiten. Jeder Artikel in einem Mag ist Werbung-Deluxe, da sollte man als Zielperson doch auch die Möglichkeit haben, einen objektiven Blick auf die Arbeiten zu werfen. Der wird mir aber verwehrt, wenn die Sättigung so hochgejagt wird. Die Sättigung ist die Nachbarskatze und der Redakteur jagt sie mit dem Rudel Wölfe den Baum hoch. Da sitzt sie und hat Angst...Angst davor, wieder runterzukommen.
Fuck, und dann stehste im Studio und musst deinen Kunden erklären, dass über der Farbe immer noch Haut ist, die die Farbe je nach Hauttyp unterschiedlich verfälscht. Der Redhead hat Glück, bei dem leuchtet alles, der dunkel Pigmentierte mit trockner Haut hat das Nachsehen..der kann den Farbregler an seinem Körper nicht hochdrehen…sic
„Ne, in den Magazinen sind die Farben aber leuchtender !!“
Ja, sind sie….und Pamela Anderson hat auch von Natur aus Glück gehabt und Harry Potter kann trotz NerdBrille prima zaubern...in seiner Welt...
Und bei Miami Ink ist ein Rücken in einer Stunde gezeichnet und in einer Sitzung tätowiert..
Und Kühe können fliegen !
07.06.2010 11:00:22 /
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Dank eines schönen Fundstücks im Netz kann mal fein erklären, was beim Tätowieren im Detail passiert. Da dies schon einmal Tätowierer in den falschen Hals bekommen und sich über mich beschwert haben, hau ich aber erstmal ne Erklärung raus :
Dies ist keine Anleitung zum Tätowieren. Das, was man in dem Video sieht gibt keine Auskunft über die richtige Stichtiefe/Geschwindigkeit, sondern ist einfach eine extreme Nahaufnahme eines sehr kurzen Zeitabschnitts, der lediglich einen Einblick in das bieten soll, was der Leser sonst an seinem Körper machen lässt. Ich bitte von gekünsteltem Insidergetue mit Hinweisen auf gewünschte Geheimniskrämerei Abstand zu nehmen. Danke.
„Worum geht’s heut Herr Nom ?“
„Ich hab da mal was vorbereitet…“
Hab ich natürlich nicht, aber man hat es mir freundlicherweise (Danke Herr BerserkerTroll) zugespielt. Eine echt schöne Marko-Aufnahme mit einer Highspeedkamera vom Eintauchen der Nadel beim Tätowieren.
Und hier nochmal bisschen schneller.
Man kann einige schöne Dinge hier sehen, ich erkläre mal alles von Grund auf. Zum einen erkennt man sehr schön, wie so eine Tattoonadel funktioniert. Viele denken, dass die Tattoofarbe mittels einer Hohlnadel, wie eine Kanüle, „injiziert“ wird. Das ist aber falsch. Die Nadeln sind nicht hohl, sondern sie nimmt die Farbe mit Hilfe von Adhäsion
in die Haut. Auf Deutsch : Das, was an der Nadel klebt, wird mit in das Gewebe geschoben. Unterschiedliche Adhäsionsfähigkeiten unter den Farben erklärt dann auch, warum es gute und schlechte Tattoofarben gibt. Aber es gibt da auch Unterschiede zwischen den einzelnen Hauttypen. Muss man um die Farbe dorthin zu bringen, wo sie „sicher“ sitzt, durch viel Haut, wie z.B. nahe der Hornhaut, oder an viel belasteten Stellen, streift diese „Mehrhaut“ viel Farbe von der Nadel und es kommt weniger dort an, wo es hin soll. Das Tattoo bleicht dann während der Heilphase an der Stelle aus. Aber auch Menschen, deren Haut so beschaffen ist, dass mehr Farbe in den oberen Schichten hängen bleibt. Dann beschimpft euch der Tätowierer mit „du hast ne scheiß Haut“…aber das ist nicht wirklich eure Schuld..lolAber ein guter Tätowierer weiß solche widrigen Umstände zum umgehen. Was man dann machen kann, um das Ergebnis zu verbessern, ist allerdings wirklich Insiderwissen ;-)
Die Nadel bekommt „ihre“ Farbe aus der „Führung“ (nein meine Ostdeutschen Kameraden, nicht DIE Führung…loool). Der Tätowierer taucht die Spritze/Führung
in die Farbe und mittels der Kapillarkraft saugt sich die Farbe in die Führung und zwischen die einzelnen, das kann man hier gut sehen, Nadeln. Mit jedem Hub nach Oben bekommt die Nadel wieder neue Farbe. Wieviel der Tätowierer mit einem Mal Eintauchen stechen kann, hängt von der Konzentration der Farbe, der Art wie er arbeitet und den Maßen der Nadel/Führung ab. Was man noch gut sieht in dem Video ist, dass die Führung nicht auf der Haut aufliegt. Die meisten Tätowierer halten die Maschine in einer bestimmten Höhe über der Haut. Das braucht jahrerlange Übung (und professionelle Anleitung), bis es perfektioniert ist, ermöglicht aber bessere Sicht auf die Nadel und damit präziseres Arbeiten. Man „fühlt“ dann, wie tief man ist.
Würde übrigens die Spitze aufliegen, wäre es auch viel schwerer bis unmöglich, auf die nicht immer gleich bleibende Dicke der Haut zu reagieren.
Schön verdeutlicht diese Slowmo auch, wie die Haut von der Nadel weggedrückt wird. Das ist der Grund, warum der Tätowierer beim Tätowieren die Haut spannt. Je geschickter er spannt, desto weniger gibt die Haut nach Unten nach, was die Stichtiefe sicherer und gleichmäßiger macht. Dafür gibt’s verschiedene Techniken, die antrainiert werden müssen. Anfängern und Azubis fällt es am Anfang rein kraftmäßig schwer, das während einer längeren Tätowierung gleich bleibend zu bewerkstelligen. Aber auch technisch unvesierte Tätowierer vernachlässigen das gerne mal. Dann sieht man vermehrt unregelmäßige Linien mit dicken „Dots“ drin.
Auch hier gibt’s übrigens wieder Unterschiede von Person zu Person, oder von Hautstelle zu Hautstelle. So gibt’s Stellen am Körper, die so fest sind, dass sie kaum „einsacken“, während andere selbst bei richtig gutem Spannen nachgeben. Das Alter macht auch Unterschiede in der Spannfähigkeit der Haut und es gibt sogar Menschen, deren Haut hat gar keinen richtigen Widerstand beim Spannen, die kannste dann ziehen von hier bis Feuerland-Mitte und sie wird dennoch nicht „fest“….das suckt dann….dann beschimpft dich der Tätowierer wieder..aber mit Recht….loooool
So, ich denke das reicht nun erstmal, sonst gibbet wieder Schimpfe….loooool
Viel Spaß beim Üben….looooooooooooooooooooooooooooooool
Spaß, woll ? Don´t do that at home kids !
