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Tattoo-Index
07.06.2011 23:32:26 /
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Ok, der Blog wird was länger, wer nicht so lange lesen kann, hier die Zusammenfassung : Es war toll ! …für den Rest der User, die mehr als ne Bildunterschrift lesen können, geht’s hier weiter :
Der Wagen fräst sich wie ein Hobel über die A1, der Beifahrerarm tankt Sonne, es ist wieder mal Convention-Zeit ! Naja, „Wagen“ ist wieder übertrieben. Sagen wir mal so, er hat den Innenraum eines Schminkkoffers, die Beschleunigung eines Elektroautos und die 4cm Pollenbelag ziehen unseren CW-Wert auf das Niveau eines nassen Badeschwamms runter. Aber was tut man als Führerscheinloser nicht alles, um an Ziel zu kommen ? Teufel/Not/Fliegen, ihr kennt das Spiel…
Dieses Mal lag die 16. Dortmunder Tattoo-Convention
auf dem Speiseplan und es sollte mich noch erfreuen, dass ich mich auf Grund des Ladevolumens des „Wagens“ auf das Nötigste beschränken musste. Die erste Hürde an diesem WE sollte für uns, das „Duo Infernal“, der Aufzug der Wesfalenhalle 3b darstellen. Oben hat der einen Ausstieg vorne UND einen hinten und man muss sich unten schon entscheiden, wo man aussteigen will...Oben den richtigen Knopp drücken ging nicht, was uns zu zwei kleinen weinerlichen Äffchen hinter Glas machte. Bitte nicht füttern ! (der eine ist schon fett genug…..)Aber sie haben es dann doch noch in die Halle geschafft. Jippie !
Die Halle 3b, Teil des Westfalenhallenkomplexes, war dieses Jahr wieder um ein Stück gewachsen. Dazu muss man erklären, dass sich die Halle mittels Abteilungen auf die gewünschte Größe zuschneide lässt. Dieses Jahr sind wieder ein paar Quadratmeter dazu gekommen, was sich später als gute Entscheidung rausstellen sollte. Denn später, vor allem Samstag und Sonntag, wurde es richtig richtig voll. So musste die Orga extra Parkplätze öffnen lassen, um dem Ansturm der Besucher her zu werden. Ich persönlich mag es ja, wenn ich merke, dass man sich Gedanken macht. So waren dieses Jahr die Jungs von Miami-Ink gar nicht erst in einem Gang platziert worden, weil das im letzten Jahr derbst zu Menschen-Stau geführt hatte und so vielen Besuchern der erwünschte Blick auf die Stars fast unmöglich gemacht wurde. So haben die Veranstalter dieses Jahr dem zu erwartenden Ansturm Tribut gezollt und deren Stand im Bühnenbereich platziert. So konnten sich die Dmax-Gucker bisschen mehr wie im Freigehege fühlen.
Direkt gegenüber des Miami-Ink-Standes gabs für mich das nächste gute Highlight, der Stand vom Diamond Jim aus Köln, der eine echt unterstützenswerte Aktion für die Opfer des Erdbebens in Japan ins Leben gerufen hat : http://www.tattooartforjapan.de/ . Dort konnte man sich am laufenden Band kleinere Tattoos stechen lassen, deren Erlös den Betroffenen in Japan zu Gute kommt. Aus geheimen Quellen weiß ich, dass dort echt was zusammen gekommen ist. Ich ziehe hier mal ganz groß den Hut vor dem Kollegen Diamond Jim !!
Ein weiterer Künstler, der mir (wieder Mal) ins Auge gestochen ist, ist der von Mike von „Cologne Ink“ (Man Jung..was hat dich bei dem Namen nur getrieben ? looool), der für mich einer der Shootingstars der deutschen Szene ist. Hat mich nicht gewundert, dass der „Best of Sunday“-Pokal an Mike ging..und das zu Recht !
Zu dem Contest bleibt übrigens zu sagen, dass im letzten Jahr, ich war ja Samstag in der Jury, das Niveau unter aller Sau war. Das mag durchaus am Fussball gelegen haben, denn am Samstag war nach 15Uhr in der Halle nichts mehr los, aber wie auch immer..es war letztes Jahr erschreckend, wie schlecht die teilnehmenden Tattoos im Schnitt waren. Aber dieses Jahr war es echt ganz anders. Was dieses Jahr auf die Bühne ging, war auch bühnenreif.
Mehr Fotos gibts im Do-Con-Profil für
Samstag und Sonntag
Dann gibt es noch Bilder auf der Seite der Convention selber :
die-ersten-fotos-vom-samstag und die-ersten-fotos-vom-sonntag
Ich hätte gerne selber noch mehr Bilder eingefügt, aber der Editor hat mir grade schon zwei mittelschwere Tobsuchtsanfälle abgerungen...zum Glück bin ich haftpflichtversichert.....lol
Neben den Contest fand auf der Bühne auch ein buntes Potpuri an Rahmenprogramm statt. Alles angekündigt von Martin Kesici
und der geilen Sau mit den roten Haaren (ich musste es schreiben..echt jetzt…looooool), was echt nicht langweilig wurde. Ok, man hätte vielleicht das eine oder andere Mal auf das Erwähnen der neuen CD vom Martin verzichten können, aber Ehre wem Ehre gebührt ..loool. Am Donnerstag gab übrigens noch ein Unplugged-Konzert von Martins neuer Band "The Core" im Hilton.Ich weiß echt nicht, wie man darauf kommt, eine BMX-Show für ne Convention zu buchen (ich hab da nichts mit zu tun !! looool) , aber sie kommt mehr als gut an und war so dieses Jahr das zweite Mal im Programm. Und man muss echt sagen, dass die Jungs in Anbetracht der schlechten Bedingungen (wenig Platz, rutschiger Boden) echt was raus reißen.
Neben dem Kugel-Jongleur Kevin Kalvus, den viele aus dem TV kennen werden, waren meine Favoriten dieses Jahr zum einen die echt strangen Jungs von Danzldeife, die mit einem Schlagzeug und nem Elektrodudelsack (wat es nicht alles gibt…) so eine Art Drum´n´Bass abgeliefert haben. Sehr geil ! Ich wusste schon nach dem schier endlosem Intro, dass da was echt abgefahrenes kommt. Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Nicht enttäuscht, sondern positiv überrascht, war ich von „Haudegen“, einer Band aus Berlin. Eigentlich rollen sich meine Fussnägel schon auf, wenn ich „Deutschrock“ nur lese, aber was die Band da abliefert, ist zwar auch voller Pathos, aber echt gut hörbare Musik von der Straße. Hut ab und wir sehen uns am 26.6. im Underground in Köln !
Natürlich war auch der Rest des Bühnenprogramms (Capoeira-Breakdance-Show, Burlesque, Poledance, Beatbox) echt interessant ! Ich weiß nicht, wenn ich an frühere Conventions denke, läuft es hier in die richtige Richtung. Ne reine Stripshow ist keine schlechte Sache, aber auf ner Con in meinen Augen nicht mehr am Puls der Zeit. Alles richtig gemacht liebes Orga-Team !
War der Freitag noch, wie ein Freitag auf einer Con normalerweise so ist, gefüllt, aber nicht überfüllt, so kamen wir Samstag bisschen zu spät gegen halb Zwölf (wir mussten noch in RIESIGER Runde über das nächste BMXnet-Treffen diskutieren) in die Halle und mussten feststellen, dass andere…ich sach mal VIELE Menschen schon viel früher da waren. Wie mal allerdings innerhalb einer halben Stunden die Halle schon fast voll bekommt, bleibt mir ein logistisches Rätsel. Haben die alle nichts zu tun ? Wer steht denn am WE freiwillig vor Zwölf auf ? Wie auch immer…es waren zwei sehr gut besuchte Wochenendtage. Was ich sehr gut finde ist, dass der Raucherbereich nicht mehr im Foyer ist. Denn dort musste man immer erst durch die Räucherei, um in die Halle zu kommen.
Ich glaube, ich hatte grade erst alles aufgebaut, als ich die erste Anfrage am Stand hatte. Die Ausrede „ich mache keine Schriftzüge“ sollte reichen, um mich vor der Arbeit zu drücken. Ok, ich hätte auch sagen können „ich tätowiere keine Nazi-Äffchen“, aber das hätte wieder Palaver gegeben…was will man ner Laterne erklären, dass ihre Glühbirne nicht leuchtet ?
Um es etwas kuscheliger zu machen, haben wir die Seitenwand zum Ironcross kurzerhand entfernt. Das sollte ich noch bereuen, denn nun musste ich dauernd in das hässliche Gesicht vom Ron gucken. Nach der ersten Übelkeit war es aber doch ganz nett.
Der eine oder andere mag sich ganz gerne über nen männlichen Oberschenkel beugen, aber meine Erregung war schon nach dem Rasieren verflogen…lol. Es sollte ein Helge Schneider-Portrait werden, wobei mich der Abdruck schon gefuckt hat. Merke : Nur noch Portraits von Männern OHNE Bartstoppeln anehmen…what the fuck…? Es sollte echt Stunden dauern und im Endeffekt nicht wirklich fertig werden, aber es hat Spaß gemacht. Zwischendurch wurden wir ausgiebig von der Bühne aus beschallt. Da ist bei mir der einzige Wehmutstropfen der Convention : Die Lautstärke ist doch echt derbe, wenn ne Kapelle spielt. Da sollte man vielleicht drüber nachdenken, ob man Musikacts nicht doch in eine separate Halle legt, wenn die Lautstärke schon beim Arbeiten stört. Denn das sollte dann doch nicht sein.
So hat mich der Samstag mit meinem Freund Helge, äääh…Kai fast den ganzen Tag gekostet, weshalb der Besuch auf der AfterShow-Party relativ kurz ausfiel. Erst haben wir den Eingang des FZWs nicht gefunden und sind auf eine andere Party im Unionsgebäude zugelaufen..die Tür stellte sich direkt in Empfangsposition, als sie uns beide auf die Tür zuschlendern sah. „Das geht nicht!!!“ war doch echt noch nett ausgedrückt, aber das Entsetzen über den vermeintlichen Versuch von uns zwei Assis auf deren Party zu kommen, war ihnen ins Sonnenbank-Gesicht geschrieben. „Keine Angst, wir wollen nur den Weg zum FZW wissen…“ ließ die ihnen Hoden aber direkt wieder aus der Bauchhöhle in das Anabolika-Säckchen sinken…Nachdem uns nun RightSaidFred den Weg beschrieben haben, konnten wir das neue FZW auch wirklich finden. Und auch dort war es echt voll, hätte nicht gedacht, dass ne Convention-AfterShow-Party so viele Menschen zieht. Voll war allerdings nur die Halle und nicht wir, weil es irgendwie nicht so richtig laufen wollte. Nachdem man den ganzen Tag Beschallung in der Halle hatte, ist man nicht wirklich in Musiklaune am Abend. Also ging es recht früh ins Hotelzimmer. Dort noch schnell Beschallung (ja, das Gehirn ist ein seltsames Gerät…) zum Einschlafen eingestellt und ab in den Schlafmodus…Dass Clockwork Orange nicht zum Einschlafen taugt, haben wir dann übrigens auch festgestellt.
Sonntag, Elf Uhr an der Halle....WTF ? Elf Uhr…so früh war ich noch nie Sonntags auf einer Convention..und was soll ich sagen ? Die Halle war schon wieder total voll. Was nicht dort war, waren einige Tätowierer, aber das kennt man ja…versoffenes Pack…lol.
Der Sonntag gestaltete sich für uns recht lusch, Arbeit war der ungebetenen Gast, den es galt abzuwimmeln. Da ich die beiden Tage vorher kaum über die Convention gegangen bin, konnte ich das nachholen. Als erstes ging es in die Wildcat-Community-Lounge, die dieses Jahr vom Administrationstier (mein Gott, ein unabsichtliches Wortspiel..lol) Stefan gestaltet wurde. Drei Wohnzimmer aus drei Epochen zur Wahl…ich konnte mich am besten mit dem Samtsofa in Olivgrün anfreunden, da musste man mich wieder mit Gewalt aus dem Sofa heben. Ok, fett wie ich geworden bin, hat jedes Aufstehen mittlerweile mit Gewalt zu tun..lol.
Neben Getränken und Essen konnten Com-Mitglieder dort auch Ruheplätze für Lau abstauben. Hier wird es bisschen schwierig, zum einen verstehe ich, dass man die Lounge nicht für jeden öffnen kann, zum anderen kann ich auch verstehen, dass Nicht-Com-Mitglieder auch mal sitzen möchten. Vielleicht wären paar Ruheplätze außerhalb der Lounge auch keine schlechte Idee, wenn einem da nicht die Gastro nen Strich durch die Rechnung macht. Denn die waren sicherlich nicht unfroh darüber, dass einige Besucher sich extra verköstigt haben, um sitzen zu können. Schwieriges Thema, vielleicht gibt’s ja doch ne besserer Lösung.
Nachdem mit die Zivis aus dem Couch geholfen haben, konnte ich meinen Rundgang weiter führen. Was ich sehr sehr geil fand, war der Stand mit dem Aliens aus Altmetal…Hut ab, sehr geiler Stuff ! Auch wenn es sehr voll war, konnte man totalen Stillstand gut umgehen, wenn man nen anderen Gang nahm, denn Menschenpropf trat immer nur an wenigen Stellen auf.
Am Ende des Tages war ich aber trotz ausgiebigen Nichtstun geschafft. Da war ich doch sehr froh, nur eine Kiste und nen Bürostuhl rauschaffen musste. Wenn ich daran denke, dass wir früher Bilderrahmen, Tresen, Vitrinen und elektrische Stühle mitgeschleppt haben, konnte ich nun mit einem Grinsen das Abbauen in 5 Minuten (mit Pause…lol) bewältigen…hier galt mein ganzen Mitleid der Piercingklinik mit ihrem ganzen Stuff…schönen Gruß von hier ! ;-P
Fazit/Resumé : Es war in meinen Augen eine rundum gelungene Veranstaltung, die mir sehr viel Spaß bereitet hat. Man kann nicht umhin zu bemerken, dass die Convention in Dortmund auf das breite Publikum abzielt, was sicherlich auch im Veranstaltungsort begründet ist. Aber die Convention in Dortmund muss sich sicherlich nicht hinter anderen Cons verstecken, im Gegenteil : Die Macher der Convention verstehen es sehr gut, sich von Jahr zu Jahr zu verbessern. Und obwohl ich der Einladung von Medienstars wie Miami-Ink anfangs eher kritisch gegenüber stand, scheint das Konzept sehr gut aufzugehen und das Niveau der auflaufenden Tätowierern steigt stetig. Diese Convention hat es meiner Meinung nach schon geschafft, sich in die Spitzegruppe der Conventions in Deutschland zu schieben. Es mag durchaus Conventions geben, die mit mehr internationalen Künstlern aufwarten kann, aber wie sagt es Dieter Bohlen so schön : Das Gesamtpaket muss stimmen….und verdammt, das tut es !
Hiermit schließt der Blog über die Convention in Dortmund, ich habe fertig…fast :
Ps : Ich danke hier mal in aller Form dem Micha für die Hilfe ! (dein Auto ist gar nicht so scheiße, wie ich immer sage….nur ein bisschen….loool)
Pps : Mein Zitat der Convention war übrigens „Holen sie mir mal ein Rührei…“…aber zum Thema Benehmen möchte ich hier nichts weiter sagen, sonst müsste ich ne Runde kotzen.
Ppps : Wenn man schon nen kaputten Magen hat, sollte man bei Mongo´s NICHT die halbe Schüssel voller Chillis machen !
Pppps : Wenn ein Auto vom Hallenparkplatz fährt, um im Hotel schnell die Sachen loszuwerden, kann man dem Fahrer nach als Parkplatzwächter zwar noch Mal 5Euro abnehmen, MUSS MAN ABER NICHT. Und wenn man kleinkariert doch meint es tun zu müssen, dann am besten nicht mit dem herablassenden Verweis auf das Kleingedruckte du dummes Arschloch !
Der Editor hat es heute nicht gut mit mir gemeint, deshalb sind recht wenig Bilder drin. Auch sind noch paar Links nicht drin, aber ich hab grade keinen Nerv mehr. ;-)
Und ein dickes fettes Danke an Stefan/Caro und Wildcat für die Annehmlichkeiten..!
12.04.2011 00:08:01 /
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Ok, nun wird schwierig. In der Überschrift steht Convention-Mönchengladbach und ich hab kaum Inhalt für den Blog, weil ich einfach zu kurz dort war. Das ist bisschen so wie, wenn das Spielzeug der Begierde nicht zu haben ist, aber Heiligabend mit all seiner Gewalt in die Wohnung drängt. Da muss man improvisieren, oder nen Gutschein (selbstgemalt zieht immer!) schenken…looool…ich hab echt geduldige Kinder…lol
Wollt ihr nen Gutschein für nen Conventionbericht ? Nein ? Ääääähm….ok, dann ebent so :
Also ich war für euch in Gladbach, aber das Wetter war sooo schön, dass es mich leider nicht mehr als zwei Stunden dort gehalten hat. In Berlin war ich schlauer, da hab ich vorher keinem gesagt, dass ich dort bin..so konnte ich mich betrinken, bis ich schiele (hab ich geschafft !!) und musste keinen Blog nachliefern. Aber diesmal war ich zu blöd für die Suppe und hab vorher rumgetönt, dass ich fahre und es nen Bericht gibt. Ich bin aber auch ein unvorsichtiger Beutel. Na, letztes Jahr war ich drei Tage dort, habe zwei Artikel drüber geschrieben, von denen einer, der mit der meisten Arbeit drin (btw…dreimal Eintritt, Zugfahren…), nicht Mal veröffentlicht wurde. (was nicht in meinen Händen lag, sondern Fremdvertrödelung war…)(edit...Artikel ist doch dann irgendwann auf einer anderen Plattform als der auftraggebenden erschienen..)
Aber nun los….REISEBERICHT :
Der Haarschnitt sitzt, der Fahrer ist bestellt. Hier an dieser Stelle muss der professionellste Beifahrer der Welt, ICH, danke sagen, denn „Olle“ wollte nicht und so ist ein Freund eingesprungen, dem ich zwecks Motivation echt das Blau vom Himmel gelogen habe.
„Alter Alter Alter…da gibt’s SchnickSchnack zu kaufen, Titten und Lack und Leder!“…hat gezogen. War ja nicht mal gelogen, denn war alles am Start. Lol
Also…Männertrip !
Getränke sind lebenswichtig..also Wasser gekauft (leider son aktiver Sport-Kack mit Geschmack…lass niemals den Studenten einkaufen….echtes Fahrwasser besteht aus Bier !) und rauf auf die Bahn. VOLLGAAAAAAAS….naja, vielleicht 2Km…dann kam der erste Stau. Ist ja auch unheimlich wichtig im Samstagnachmittagverkehr den Grünstreifen im Einspur-Modus zu pediküren…danke ! Danke fürs rumstehen im Stau. Danke auch für den Öko-Affen, den wir dabei beobachten konnten, wie er von der Linken mit der Warnblinke bis auf den Standstreifen zieht, um ne Windel aus dem Kofferraum zu holen und seinen gesammten Müll aus der „TollstenElterndieauchSamstagszuIkeafahren-Familienfickergroßraumkarre“ einfach ins Grüne zu werfen. Das hab ich gerne…sich Filter aus dem Cover des Ökotests falten, Bob Dylan hören bis man blutet, aber dann, wenn man sich unbeobachtet fühlt (an der Autobahn…lol) seinen Dreck einfach in die Umwelt werfen. „Wahnblinker“ bräuchte der…und seine Olle nen Rasierer…aber ich schweife ab (so kricht man den Blog auch voll..lol)…weiter im Text :
Paar Meter weiter, war die erste halbe Stunde auch schon um. Locker die Landschaftsgärtner gefingerzeigt und drauf aufs Gas. Ok, 10min später hatte der Kaa die Endgeschwindigkeit von 124kmh erreicht..und was sehen wir auf der Gegenfahrbahn ? Da umgeht ein Autofahrer die Gefahr in die ebenfalls bestaute Gegenrichtung zu geraten, in dem er einfach mal geschätzte 800Meter im Rückwärtsgang bis zur Ausfahrt zurück fährt. Und das fast so schnell, wie unser 17Ps-Ford. Menschen gibt’s, denen wünscht man echt nen Sandsturm. Und dann sollen sie noch mit der Schwiegermutter im gleichen Krankenhauszimmer liegen….mindestens. Oh, wieder nicht beim Thema…
Angekommen mussten wir feststellen, dass oberhalb der schmucken Kaiser-Friedrich-Halle ein echtes Bonzenviertel ist. Schick schick, konnte man auf paar Bungalows echt neidisch werden. Ok, der Student kannte das von Zuhause, aber ich bin ja aus ganz armen Verhältnissen, wisst ihr ja..meine Eltern waren so arm, wir hatten nicht mal Vorfahren.
Aber die Parkanlage oberhalb der Halle ist echt schön, passt zum Interieur (ja, das habe ich nachgeschlagen..lol) der selbigen. (Vorsicht, hier geht der Conventionbericht los….)
Im Gegensatz zum Vorjahr kam mir die Halle etwas leerer vor, aber das kann am ersten warmen Samstagnachmittag wohl kaum verhindert werden. Selbst wenn das Lineup wieder so überragend ist, wie es das schon im Vorjahr war. Viele große Namen, davon geschätzt die Hälfte aus dem Ausland, konnte man beim Arbeiten beobachten. Ich denke, es wurde sicherlich abends noch voller, aber Samstagnachmittag kam man an jeden Stand gut ran und auch der Mittelgang vor der Bühne, mit einigen Nadel-Promis besetzt, war im Gegensatz zum Vorjahr ohne Einsatz von gröberer Gewalt zu begehen. ;-)
Als ich rein kam, liefen grade die ersten Contests und die Preise, gemacht von Superskull (soweit ich weiß), passten wieder gut zum Rock`n`Roll-Style der ganzen Veranstaltung. Das ist es, was ich mag. Schon beim ersten Mal hat der Andy von Bodyelectric ein rundes Paket abgeliefert. Das fängt an mit der extrem attraktiven Liste der Künstlern, geht über das ganze Programm, was wie auch eben so Details, wie die Pokale, komplett rock´n´roll geprägt ist, bis hin zur mehr als passenden Location, der noblen aber auch biederen (nicht abwertend) Kaiser-Friedrich-Halle. Einfach ein ganz eigenes Flair, das ich persönlich sehr mag.
Und wie schon erwähnt, steht das Line-Up den Rahmenvorgaben in Nichts nach. Ich konnte Tschiggy ins Dekolette gucken, hätte fast Loicifer ein Bein gestellt (wäre dann wohl in die Hölle gekommen…) und wäre fast nicht an Joe Capobianco vorbei gekommen. Nein, im Ernst…die Liste liest sich angenehm und es ist auch echt so, dass es keine Stände gibt, wo man denkt „Oh man, das kann man doch nicht als Foto aufhängen…“, sondern nur die, die es echt verdient haben, auf so einer hochwertigen Con nen Platz zu bekommen.
So, nun zum Rahmenprogramm…ähm…Not.
Wie die Convention nun im Ablauf war, wer gewonnen hat, wer was gestochen hat und wer nach der letzten Band beim Kotzen gesehen wurde, entnehmen sie bitte den monatlichen Publikationen, ich war schließlich nur anderthalb Stunden dort, ich bitte sie…da kann man nicht noch ne Inhaltsangabe erwarten. Sie fragen ja auch nicht den Pabst nach dem G-Punkt, oder ? (Nein, ich wills nicht wissen…echt nicht….)
Da ich ja nicht sagen kann, ob es eine rundum gelungene Veranstaltung war, muss ich mich auf den kleinen Eindruck beschränken. Und der war, wie schon im Vorjahr, beeindruckend. Diese Con macht mir Spaß und ich kann jedem, der es dieses Jahr verpasst hat, nur empfehlen, nächstes Jahr mal den verdammten Arsch dorthin zu bewegen. Das ist die schmuckste Con in D. Period. Andere sind nicht schlechter, aber hier wird einem etwas anderes geboten, als auf einer „normalen“ Messe. Auch sind die Verkaufsstände rockabilly-lastiger, es gibt neben den Suppliern, den Bücherständen und den Schmucklädchen auch noch paar Stände, die TickiKram oder Pinstriping-Gadgets verkaufen. Nice ! Von daher immer wieder einen Besuch wert.
RÜCKWEG
Auch wir geneigt waren, länger zu bleiben, konnten wir nach anderthalb Stunden nicht mehr in einem Raum rumlaufen, wir mussten raus, da wo die Sonne scheint. Also rein ins Auto…und VOLLGAAAAAS….also fast..ihr wisst ja…wir waren mit nem Auto unterwegs, für das man eigentlich Steuern zurück bekommen müsste. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, wenn man zu faul ist für den Zug. (Ich wäre ja mit dem Zug gefahren, wenn ein ICE nach Gladbach fahren würde…aber Samstagsnachmittags bei dem Wetter mit Duzenden Mitatmern in eine Nahverkehrskonserve gepresst zu werden, um haltbarer gemacht zu werden, das brauch ich dann doch nicht.)
Zuhause gab dann lecker Essen, das ich, obwohl ich die ganze Fahrt „the Cure“ hören musste, genießen konnte.
Ein schöner Tag !
Ps. : ich weiß, du liest das...ich hab das mit dem Studenten nicht so gemeint, echt nicht.;-))
Pps. : Es gibt auch bald wieder Bericht mit fachlich versierterem Inhalt, versprochen…lol
Ppps : Die Fotos sind auch nicht toll geworden…lasst mich in Ruhe..ich weiß…looool
30.09.2010 03:18:11 /
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I don't wanna be here in your london dungeon
I don't wanna be here in your british hell
Haha…wers erkennt, darfs behalten und sich wissend fühlen.
Das Jahr ist wieder rum, was heißt das im September ? Richtig ! In den Flieger steigen….Oh, ne…DAS, *flüstert* das meinte ich nicht. Ich meinte die Tattoo-Convention in London. Wobei, wenn ich die ernsten Gesichter der Flughafen-Fiffis sehe, die am Strip-Laufband heimlich an Gürteln schnüffeln und jedes Mal hoffen, dass der vermutete Intimschmuck doch mal piepst, steigen anscheinend doch ständig potenzielle Bombenleger in Flieger. So behandeln die einen mit Laseraugen und „Fallbeil-Rhetorik“
(eigentlich schon mal wem aufgefallen, dass es nie, never Meldungen gibt darüber, dass jemand wieder mal mit Sprengstoff an Bord wollte, sondern nur Meldungen über vereitelte Pläne ? ....ein Schelm, wer böses daraus schlussfolgert...)
…Kann aber auch daran gelegen haben, dass es Freitag Morgen um ca. 6 Uhr (quasi nachts…) war, als ich dem freundlich gesäuseltem (das freundliche Göbbels-Säuseln, wer kennt es nicht…) „Gürrtel ab!“ frecherweise ein „Bitte“ angehängt habe, um mir selber das Gefühl von Respekt, Geborgenheit und Kundenbindung zu vermitteln. Auch bei „Die Flüssigkeiten in den Beutel!!“ konnte ich mit meiner „Bitte“-Ergänzung fast so was wie eine menschlich akzeptable Anrede-Atmosphäre schaffen. Aber irgendwie hats nicht recht „Klick“ macht, auch wenn ich meine Korrektur mit einem fröhlichen Lächeln untermalt habe. Ich konnte mich aber mental ducken und so traf Laseraugen-Jonny mit seinem bösen Blick nur den Reisenden hinter mir. Der musste dann allerdings mit seinem Augenlicht dafür bezahlen. Shit happens, der sah eh aus, wie ein Bombenleger, ich hab mich informiert !
Ab nach London ! Einmal im Jahr ruft es mich nach London. Seit ich das erste Mal dort war, mag ich diesen Trip ins Land des schlechten Frühstücks, der hübschen rothaarigen Frauen und des bösen Humors. Wobei mich, der ich erst dreimal in London und einmal an der Südküste war, mehr die Stadt London und die Convention reizt. I´m in Love with da Tube ! Meine Fresse, ich bin so fasziniert von diesem System hunderttausende Menschen täglich durch die Stadt zu befördern, dass ich diesmal sogar einfach mal so von A nach B gefahren bin. Gibt’s nen U-Bahn-Fetisch und wenn ja, wo ist die Selbsthilfegruppe für Opfer der Kombination aus Straßenbahn-Anfass-Phobiker und U-Bahn-Fetisch ? Die müsste ich dann wohl aufsuchen, denn ich steh auf die Tube, aber ich fasse sie nicht an… nirgends …Moment, das Verhältnis haben Reeperbahn-Besucher zu ihren Stripperinnen auch..puuuuh.
Der Plan war übrigens dieses Jahr, dass ich mich am Flughafen Stansted mit einer Kollegin aus Magdeburg treffen würde, um gemeinsam Sightseeing und Convention-Besuch zu absolvieren. Drei Stunden Warten am Flughafen können einem, grade wenn man morgens um Vier aufgestanden ist, wie Tage vorkommen. Tage sach ich euch Tage. Lange Tage, die man die 21312 Kilo schweren Augenlieder durch die von verschwommenen Fremden bevölkerte Ankunftshalle schleppt wie ein Kamel die ausgedörten Höcker durch die Wüste ohne Wiederkehr. Ok, ich dramatisiere, aber das sehr gekonnt, wie ich meine…
Aber wieder zum Thema :
Die Convention ist immer recht ähnlich, aber irgendwie immer bisschen anders. Was mir dieses Jahr noch mehr aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass immer mehr Tätowierer Bilder verkaufen und auch sonst mehr Künstler Kunst und Bilder anbieten. Gefällt mir, habe mir auch direkt was zum Einschleimen bei meiner Ollen gekauft :
Auch bieten immer mehr Tätowierer Maschinen an. Da habe ich echt interessante Sachen gesehen. Von Käpten Zukunft, bis nostalgisches Understatement.
Aber es gab außer Rotaries auch richtige Tätowiermaschinen..loool. Na, als Verneiner der Drehbewegung, des Luftdruckhammers und der KosmetikerMaschine, sondern eher Liebhaber der Türklingel, muss ich das sagen, auch wenn ich jedem seine richtige Wahl zugestehe. Hier z.B. hat Herr Butcher ein wunderschönes Dali-Portrait mit der Phaser-Waffe aus dem oberen Bild gezaubert.
Aber es ist bisschen wie bei der guten alten Schallplatte. Man kann sicherlich mit vielen nach ihr eingeführten Medien Vorteile sehen und auch sicher dann gut nutzen, aber irgendwie bleiben immer wieder Menschen am altmodischen System, dessen Seele und Tiefe hängen.
Weg von der Technik, wieder zur Convention : Die Räumlichkeiten sind fast zu atmosphärisch, als dass man sie ausreichend beschreiben könnte. Habe ich aber die letzten beiden Jahre eh ausreichend versucht : Blog 1 / Blog 2. Aber es muss noch mal erwähnt werden, dass die einzelnen Parzellen innerhalb des Tobacco-Docks ein völlig anderes Durchgehverhalten bei den Besuchern fördert. Kein Pulk, der sich durch die Gänge schiebt, sondern Schlendern mit Abbiegen in die Räume, wo man die Tätowierer näher beobachten kann, die man gezielt sehen möchte. Mir gefällt das sehr, denn es lässt einem mehr Zeit für die einzelnen Stände bzw. Parzellen.
Hier die ersten, die ich beim Arbeiten beobachten konnte :
Boris, Preston Chambers, Genko die geile Tante von Morganic Heart
Ich könnte nur viele namhafte Tätowierer aufzählen, aber das ist mir zu mühsam. Mal auf die Uhr geguckt ? Um zwei Uhr nachts is nich mit Aufzählen du Otto…
Mir taten dann auch schnell meine alten Füße weh und ich wollte ins Hotel. Das übrigens im Stadtteil Stratford gelegen war. Erstaunlich, wie viele Manic Street Preacher es in London gibt. Am Bahnhof Stratford wechselten sich verrückte Afroamerikaner mit durchgeknallten Slaven ab. Mal schreien die einen, dann singen wieder die anderen. Wurde nur getoppt durch die Streetpreacher in Camden…
Apropos Camden. Nach einem unglaublich enttäuschenden Frühstück, was aus pampigem Rührei und Fettwurst bestand, gings am nächsten Tag nach Camden. Das viel bei uns unter „Sightseeing“..Meine Fresse, ich weiß nicht, wie viele Leute dort mit Werbeschildern für Tattoostudios rumlaufen, es sind aber sicherlich, wenn mans grob überschlägt…ungefähr…NE MENGE !
Danach, nachdem wir uns durch Unmengen von Menschen gedrückt hatte, sind wir noch bisschen eingekehrt. Im Lock17, eine echt nette Kneipe am oberen Teil der Camdener Einkaufsfalle. Gelegen in einer Art Kreativ-Marktplatz, wo viele Künstler ihre Bilder/Fotos und so weiter anbieten. Sehr nett dort. Also in der Kneipe und in diesem Marktgewusel.
Von Links nach Rechts : Ich / der Grund, warum ich so grinse / einer der ausstellenden Künstler dort…Jarek Klocinski www.camdenshop.co.uk
Das Stöbern in dieser MarktEcke wurde verlängert, weil ich mir bei einem Specksteinschnitzer noch ein Amulett hab anfertigen lassen. Das war dann aber nicht so schnell fertig, wie ich mir das gewünscht hätte. Aber da ich ja son Bock auf Tubefahren habe, hab ich erstmal die professionelle Weintrinkerin aus Magdeburg und meine Einkäufe ins Hotel gebracht, meinen Mp3-Player frohen Mutes wie Hänschen Klein angelegt und mich wieder auf die Reise nach Camden gemacht...Tja, und da hatte ich mal richtig Pech, habe auf dem Hinweg mehr als 30Minuten in einer Tube festgesteckt, auf dem Rückweg dann auf Grund der Störung entstandene Überfüllungen am eigenen Leibe erfahren können. Wenn keiner mehr in die Bahn passt, gehen mindestens noch 20 rein ! Das man Moleküle so komprimieren könnte, hätte ich niemals gedacht. Drei Stunden später war ich wieder im Hotel. Aber der Schmuck ist geil geworden, ein bisschen Handarbeit, die einem viel bedeutet ;-)
Am Abend taten mir Sushi und Sake gut. Ich glaube der hat mich redselig gemacht…aus dem Mund meiner Begleitung hörte sich das in etwa so an : “Du warst gestern besoffen….“ ..Danke, war auch für mich ein netter Abend..loooool
Der nächste Tag war wieder Convention angesagt, diesmal bisschen Supplier stöbern, Tätowierern beim Arbeiten zuschauen und die Conventionstimmung genießen. Habe ich eigentlich schon ausreichend erwähnt, dass ich rothaarige Engländerinnen mag ? looool.
Habe mich gefreut, den Tätowierer aus Mexico wieder zu sehen, der auch schon auf dem Bmxnet-Seminar in Berlin war. Namen weiß ich nicht, aber die Lobes habe ich wiedererkannt…auch wieder anwesend war der Jose von Lowridertattoo (http://www.lowridertattoostudios.com/) , der letztes Jahr mit der Maria das best of Show gewonnen hatte.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir zu dem Zeitpunkt meine Füße schon vorkamen, wie der Hintern von Freddy Mercury am Montag-Morgen…wund und taub zugleich und irgendwie recht unentspannt. Das machte mir das Verweilen auf der Convention langsam bisschen unsympathisch und ich war recht froh, dass meine freundliche Reisebegleitung von Honeckers Escort-Service ebenfalls schwächelte, so dass wir noch mal einen Ess-Abstecher nach Chinatown machten, um ein Restaurant zu suchen, was Thai-Essen UND Sushi anbietet. „Das gibt es nicht…!“ habe ich noch getöhnt…aber wie viel zu oft auf unserem Kultururlaub musst ich ihr dann leider Recht geben, denn wir haben genau so ein Lokal gefunden, was zudem auch noch echt toll war. Müssen Frauen nicht schweigen, wenn sie merken, dass ER nicht Recht hat, sondern sie ? Gibt’s nicht irgendeine religiöse Richtung, die da eindeutig Stellung bezieht ? Ich täte da gerne konvertieren, denn dieses dauernde Unrechthaben ging mir an die Substanz, das bin ich nicht gewohnt..loool
Aber dann wieder Hotel, zum Einschlafen wieder die Mischung aus englischem Tv und leichtem Gestöhne aus dem Nachbarzimmer..Herrlich. Eigentlich hätte ich in meinem schönen Doppelzimmer die Möglichkeit gehabt, mir das Bett auszusuchen, welches näher am Fernsehgerät stand, aber dieses war zwar drehbar, aber drehte sich immer wieder in Richtung anderes Bett. So musste ich aus gefühlten 7 Metern auf ein viel zu kleinen Fernseher schauen..nun weiß ich, wie der Bu sich bei unseren nur 42Zoll bei uns Zuhause fühlt..FERNseher sach ich da nur…loool
Der nächste Tag war Freddies Arsch immer noch nicht abgeschwollen und so war ich froh, dass wir recht spät auf die Convention fahren wollten. Aber ich Depp dachte mir, dass das die Gelegenheit wäre, mit dem London-Eye ne Runde zu drehen. Von dem Vorschlag war meine Begleitung eh nicht so begeistert, was ich an dem trockenen „ja, können wir ja auch machen, wenn du unbedingt willst…“ zwischen den Zeile rauslesen konnte. Ja, dann bin ich halt „mal eben“ zum London-Eye getubed…dort angekommen, ist mir wieder eingefallen, welcher Wochentag ist : TouristenKackePisseArschlochSchweinSonntag ! Also habe ich mich in die Schlange gestellt, die länger war als die Schlange vor dem ersten Mäckes in Russland. Und nach 20Minuten warten bin ich am ersten Ordner angekommen, der mit dann freundlich grinsend gesagt hat, dass ich meine Karte im Haus gegenüber hätte kaufen müssen.
Am Arsch die Waldfee mein London-Eye…und dafür steh ich auf. DrecksAussichtsRiesenrad, kann mich mal am Arsch lecken…ab ins Hotel, es wurde wieder im Nachbarzimmer gestöhnt. Aber ich hatte ja Ohrstöpsel, weil ich schlau bin, gekauft..
Man weiß, dass man alt ist, wenn man Mittagsschläfchen hält…mit Ohrstöpsel ! lool
Der Rest des Tages war wieder Blasen unter den Füssen erweitern auf der Con angesagt. Ich konnte Tätowierer nicht mehr sehen. Was wollen die da alle ? Mein Gott, und dieses dauernde Gesumme der Maschinen…ging mir derbe auf den Sack…also bisschen mehr in den Katakomben die Ausstellungen angeguckt.
Am nächsten Tag ging es noch bisschen Bummeln im Canary Wharf-Center, dann wieder nach Stansted, wo unsere Flieger nach Köln und Berlin wieder ca. 3 Stunden versetzt gingen…aber ich war froh, nicht mehr meine roten wunden Stumpen zum Laufen benutzen zu müssen, sondern stumpf im Terminal Sozialstudien beobachten zu können. Menschen gibt’s, die gibt’s gar nicht, aber das wäre schon wieder ein eigenen Blog wert.
Gegen halb Zwölf am Montag Abend war ich wieder im schönen Köln. Spaß hats gemacht, aber nächstes Jahr reicht mir ein Tag Convention und vielleicht noch zwei London-Sightseeing, oder ich muss vorher Wanderschuhe kaufen und laufen üben…
Aber wer wird denn jammern ?? na…..ICH ! loooool
So, das war mein London für dieses Jahr, vielleicht sehen wir uns ja dort im nächsten Jahr !
Convention-Galerie London 2010 hier !
