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Tattoo-Index
23.09.2010 03:07:17 /
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Ein kleiner Reisebericht.
Fuck, wo sind meine Socken eigentlich alle hin ? Ich hab doch nicht nur 5 Paar geeignete (schwarz UND heile) Sockenpaare, oder ? Ah, unter dem Regal haben sich ganze Familien von denen versteckt. Ob die Zug-Angst haben ? Wie auch immer, eingepackt...noch mal gucken, was ich nun alles eingepackt habe.
Laptop – Check
Manuskript für Seminarstunde – Check
Ausreichend Kleidung – Check
Riesenerektion – Check
Allerlei Kabel und Ladegeräte – Check
Extra nicht genug Geld eingepackt, damit ich es auch nicht ausgeben kann - Check
Cam/Mp3-Player – Check
100 selbstgedruckte Handouts – Check
Fahrkarte Köln-Berlin und zurück –Check
Das Gefühl, alles eingepackt zu haben – Fuck….
Wenn WIR irgendwo hinfahren, hat meine Freundin (ihr wisst schon..die „Olle“) immer das Gefühl, dass sie was vergessen hat. Dieses Mal, wo ich ohne sie fahre und sie nicht beim Packen dabei ist, habe ich diese Eigenschaft erfolgreich adaptiert. Damn…egal, ich muss los, der Zug geht 14.56Uhr vom Gleis. Ab zum Bahnhof..bekomme wiederholt das Gefühl, mich mit meinem Seminar übernommen zu haben. Das Thema ist „Kreuzkontamination“ (und paar andere Themen, die ich im Studiobetrieb für wichtig halte…) und ich habe einen vollständig ausgeschriebenen Text von 23 Seiten. Dass ich den so gar nicht brauche, sollte ich noch später bemerken. Komme mir vor wie Sarrazin vor seiner ersten Buchlesung..hoffentlich stammel ich nicht auch so eine Grütze wie der Spast. Naja, rein in den Zug. Erster Klasse reisen, erstmal nen Schlips von „meinem“ Platz verscheuchen. Dreckspack im Zwirn, soll mal lieber was seriöses lernen, als mit seinem 2000Euro-Laptop von seinem kleinen Pimmel abzulenken. (oh, Word kennt das Wort „Pimmel“…Bill Gates, das kleine Schweinchen…).
Nach wenigen Stationen, ich glaube schon kurz hinter der Kackbier-Stadt (Anmerkung der Red. ---> Düsseldorf) stellt sich raus, dass 2 Wagons fehlen und es derbe eng wird. Hail Reservierung ! Und es wird warm. Ich ziehe mir die Jacke aus und enttarne mich als sozialer Störfaktor. „Guck nicht so blöd, bin halt tätowiert..aber deine Frau würde sicher gerne mit mir ficken!“..sag ich natürlich nicht, aber denke es. Dafür aber richtig laut..lol.
Ne, was sitzen die alle unbequem auf ihrem Stock im Arsch. Nur schräg gegenüber findet mich jemand nett, aber für nen Homoflirt bin ich nicht betrunken genug. Also lese ich mehrfach meinen Text. Mein Gott bin ich gut. Ich könnte auch meinen Laptop rausholen, aber zum einen habe ich keine Lust auf den technischen Pimmelvergleich der Juppies, zum anderen will ich die nicht damit schocken, dass ich meinen Schleppi mit Stickern unkenntlich gemacht habe.
Irgendwann kommt diese Stadt, die für mich so uninteressant ist wie Tripper im Dunkeln : Hannover. Hang-overs kenn ich, mag ich aber auch nicht. Find ich beides zum Kotzen. Zum Glück muss ich hier nicht leben. Langsam, ein glückliches Dösen später, erreichen wir schon die neue Reichshauptstadt Berlin. Ich mag Berliner, vor allem die mit Eierlikör drin. Und sie reden so lustig, „Ikke“, „Ditte“ und „Schrippe“..herrlich. Kann gar nicht verstehen, warum hier in der Nähe Menschen wohnen, deren Sprache wie ein Verhütungsmittel wirkt. „Mussisch mo iwwerlehchn“…“HALT DIE FRESSE!“.
Man, so viele Worte und noch nicht mal im Hotel angekommen. Faster !
Beim Warten auf den Holliday-Inn-Shuttle-Bus lerne ich Brian Skellie kennen. (ausgesprochen eloquenter und netter Mensch!) Wie ich das gerne mache, wenn ich lange nicht Englisch gesprochen habe, stammel ich erstmal son bisschen Patwa-English mit totalen Ausfällen. Als er fragt, was ich mache, sage ich „i translate Dan Dringeberg“…was sicherlich genau so viel versprechend gewirkt hat, wie wenn der Wolle Schäulbe vor dem Mount Everest sagt „ich roll mal eben da ruff“…
Aber egal, das wird, das wird. Im Hotel angekommen, weißt man mir mein Zimmer zu. Erst hatte es den Anschein, dass ich alleine auf dem Zimmer sein würde. Aber dann wurde mir doch noch ein Kajütten-Genosse zugewiesen. Eben der, den ich auch übersetzen sollte. Dan Dringenberg, seines Zeichens Tattoo-Maschinen-Guru aus L.A. Diese Begebenheit sollte noch sehr lustig werden. Erst war es bisschen komisch, nen Fremden auf dem Zimmer zu haben, bisschen wie Jugendherberge oder Hinterzimmer im Puff, aber das änderte sich recht schnell, als ich begriff, wen die mir das zugeteilt hatten : Einen total wahnsinnigen, trinkfreudigen, hyperaktiven Ami, der nahtlos von einer Geschichte in die nächste glitt. Mein Englisch wurde umgestellt auf Slang *klick*.
Ich überspringe die nächsten Stunden, die in erster Linie aus Gesprächen bestand, die ich aus rechtlichen und ethischen Gründen hier nicht wiedergeben kann. Wusstet ihr eigentlich, dass…äh…ne, kann ich nicht erzählen..looool
Frühstück. Ich liebe Hotelfrühstück. Scheiß auf die Diät, die ich eigentlich grade mache. Wenn man schon bezahlt, dann frisst man auch ! (ich hab ja nicht mal bezahlt, BMXnet hats gemacht !) Beim Frühstück oder in der Lobby sah man dann recht bekannte Gesichter : Allan Falkner, Steve Haworth, Elayne Angel (deren Flügel als Tattoo auf dem Rücken weltberühmt sind), Havve Fjell, Bertha Szumski, Ron Garza und so weiter. Und auch die Needlewitch/Andrea, nicht zu vergessen.(Alle Dozenten Hier) „Abgefahren“ dachte ich noch. Da wurde mir das erste Mal bewusst, wie groß der Schuh war, den ich mir mit meinem Angebot auch eine Klasse zu halten, angezogen hatte. Meine Eier wurden langsam kleiner und wanderten Richtung Körper.
Ich schaue mir das Hotel mal an. Riesig ist es, und noch nagelneu. „It´s scary clean, we can mess it up!“ sagte mir Brian noch im Shuttle-Buss. Die Stände für die Expo sind noch nicht aufgebaut, ich guck mir mal die Säale an. Hui, teilweise riesig. Naja, ich denk mir, dass ich sicherlich in einem der kleinen Räume sprechen werden. Am Arsch Alter ! Der Stefan teilt mir mit, dass ich im großen Saal auftrete, mit Simultandolmetscher und Videoaufzeichnung. Hodenhochstand ! Was aber auch egal ist, denn meine Klöten schrumpfen auf Stecknadelgröße, da ist es egal wo sie sich befinden. „Ich muss weg!“..plane schon meine Flucht über die Grenze (nein, nicht nach Sachsen…dann lieber tot…).
Die ersten Teilnehmer des ersten Tages treffen ein. Der Donnerstag ist reiner Workshoptag. Die Workshops mit den Profis werden extra bezahlt. Der Rest des Seminars geht über die Teilnehmergebühr. Bei Dan Dringenberg gabs ein Workshop zum Thema Maschinenbau und Tuning. Ansonsten wurden noch Suspension-, Genitalbeading-, Scarificatio-, und andere Workshops angeboten. Zum Glück sprachen im ersten Kurs noch alle Anwesenden Englisch, so konnte ich nur zuhören. Die Kurse von Dan waren eine Mischung aus Technik und nennen wir es mal „interessanten Geschichten aus der Tattooszene unter besonderer Berücksichtigung von Sex, Drogen und Alkohol“..lol.
Aber ich glaube, die Teilnehmer haben viel dort gelernt, mich eingeschlossen. Kam mir nach drei Classes bei ihm vor, als hätte ich all die Jahr mit nem Klapprad an der Tour de France teilgenommen. Danke von hier an ihn fürs Augen öffnen.
Es gab ansonsten noch Kurse von James Kern, der ein tolles CoverUp dort gemacht hat, wissenswerte Seminare von Michel Dirks über Farben und Rechssicherheit im Tattoobereich und etliche andere Kurse. Die Liste der Classes gibt’s HIER.
Leider konnte das Hotel anscheinend nicht all das erfüllen, was es im Vorfeld zugesagt hatte und so ging es für die Orga am Donnerstag hauptsächlich um das Begradigen von Problemen. Letztendlich kostete das einen ganzen Tag an Zeit und viel viel Chaos. Die ganze Conference haben übrigens der Stefan (ink), die Sanny , der Chris von Native Rituals und seine Frau, wie war noch ihr Name, ach ja Steffi (Insider..lol) , organisiert. Danke, ne fettes Danke dafür !
Diese Conference ist übrigens eine branchenübergreifende Fortbildungsmöglichkeit für Tätowierer, Piercer und andere Modder, auf der eben solche ihr Wissen mit andern Teile und auch branchenfremde, wie Ärzte und so weiter, zu Wort kommen. Eine tolle Sache !
Am Freitag, nach einer fast völlig durchgequatschten Nacht, ging es mit dem ersten Seminar-Tag los und das Hotel füllte sich langsam. Freakshow für die anderen Hotelgäste. Mein schönstes Erlebnis war, als ich mit Chris, seinem bösen Kampfhund an der Tür stand. Erst starrten sie nur uns an, aber als dann noch jemand, ich habe ihren Namen vergessen, sie kam aus den Niederlanden, mit einem Schäferhund mit Rollstuhl (hat HD) vorbei kam, konnte man die Augen mit der bloßen Hand abschlagen. Den ungläubigen Blick werde ich nicht vergessen. Mit uns im Hotel waren noch ne große Gruppe von Notaren, etliche vier Sterne Gäste und die Mannschaft von Herta BSC- Berlin. Mein Gottchen, die konnten es am wenigsten glauben. Tja, wenn man nur ne Erbse zur Verfügung hat, kann man halt nicht ausreichend Speicherplatz einrichten. Nur den Mund beim nächsten Mal nicht so beim Starren aufstehen lassen, sonst wird die Erbse kalt ;-)
Glaube diese Weiterbildung hatte diesmal um die 250 Teilnehmer aus allen Bereichen der Bodymod-Szene. Diesmal waren es anteilig mehr Tätowierer, als noch die beiden vorangegangenen Jahre. Löblich ! Ich hatte mittlerweile erkannt, dass es bei meinem Text noch Verbesserungen gibt, also habe ich den Donnerstag und Freitag genutzt, um ihn umzuschreiben. Spätestens als die (bezaubernden) Dolmetscherinnen mir mitteilten, dass der Text so nur ganz schwer ins Englische zu übersetzen sei, auch weil die Witze vielleicht nicht so gut rüber kämen..(ich hätte meine Fäkalkeim vielleicht nicht „Adolf“ nennen sollen..loool), war mir klar, dass noch Arbeit ansteht, damit ich meine Eier wieder sehen kann. Denn ich wollte gut sein, richtig gut. Ich meine, ich schreibe hier ja echt gerne und habe auch gute Resonanz von Kollegen auf die Artikel, aber wenn du dich auf einer „Fortbildung“ vor andere Tätowierer stellst, dann musst du schon abliefern. Also habe ich auf meinem formschönen Manuskript handschriftlich zugearbeitet. Wenn das mal die Nachwelt wieder finden sollte, geht da ohne Kryptologen nichts..das muss erstmal jemand lesen können, Ein Erich von Däniken würde aus den Buchstaben sicher den Beweis einer extraterristischen Lebensform rauslesen. Apropos extraterristisch, ich konnte mich mittlerweile fließend mit Dan unterhalten, die nächtlichen Einführungen in die Tattoowelt von L.A. wirken Wunder..wusstet ihr eigentlich, dass Cat v. D..ach ne, das kann ich ja wieder nicht erzählen..loooool
Donnerstag und Freitag laufen vor sich hin, es kommt der Doomsday für das zarte Melanom (Wer hat hier gelacht, ich habs genau gehört ihr Vögel …) . Das Melanom hatte am Freitag übrigens Geburtstag, hat das aber gekommt geheimgehalten. Nur Dan entpuppte sich als IM und so stimmte der Maschinenkurs ein Happy Birthday an, als ich nach einer Pinkelpause wieder in die Klasse kam.
Samstag, 14 Uhr..vorher noch mal kurz mit der Dolmetscherin meines Vertrauens die wichtigsten Punkte durchgegangen. Das hat mir sehr geholfen, selber bisschen Struktur zu bekommen. Die Blätter waren ja kaum mehr lesbar. Es sollte sich hinterher rausstellen, dass mir eine grobe Auflistung der Themen mehr geholfen hätte. Aber ich hatte den ganzen Text ausgeschrieben, damit ich ein Zeitgefühl dafür bekomme, wie lang mein Martyrium dauern sollte. Um den Vortag unter erschwerten Bedingungen zu üben, habe ich ihn mir übrigens Zuhause auf dem Heimtrainer selber vorgelesenen. Ich verdammter Fuchs !
Als sich der Saal langsam füllt, ich glaube es waren in meinem Raum 45-50 Tätowierer, wie viele im Nachbarraum an englischsprachigen Leuten gesessen haben, weiß ich nicht, werde ich mal so richtig nervös. Wie werden sie es finden ? Werfen sie mit Gemüse, oder kommen sie mit lästigen Zwischenrufen ? Ich teile direkt mal mit, dass jeder, der mich kritisiert, sofort rausfliegt. Dreckiges Tätowiererpack, sollen nicht denken, dass sie sich alles erlauben können..lol
Nach ein paar Minuten winken die Dolmetscherinnen mir zu. Erst denke ich „Na meine Damen, brauchen nicht winken, so gut kennen wir uns nun auch nicht…“, aber sie wollten mir mitteilen, dass ich zu schnell bin. Gut so, denn ich bremse mich und werde immer ruhiger. Mein Vortrag läuft, es kommen paar Fragen zwischendurch, die von der bezaubernden Brit, äh..Liz mit dem Mikro abgefangen werden. Dadurch, dass ich Polemik raus genommen habe um es mit mehr Tipps zu ersetzen, dachten wir eigentlich, dass ich nicht fertig werde. Eine Stunde war angesetzt, aber ich hab den Gottschalk gemacht und fett überzogen. Dabei war es von der Bühne aus sehr schwer abzusehen, ob der Inhalt gefallen hat. Also ich fertig war, gabs Applaus !! Meine Hoden kamen langsam wieder nach Unten und der Druck war weg. Noch bisschen Nachbesprechung mit den Teilnehmern und ich war durch. „Ha!“ dachte ich, was biste ne geile Sau. Ich würd mich ficken ! looool
Da ich dachte, ich müsste am nächsten Tag noch mal ran, habe ich im Kopf schon mal weiter den Vortrag gesponnen. Aber da ich jetzt wusste, dass ich das gut gemacht hatte, war kein Druck mehr vorhanden. Aber ich hatte frei am Sonntag, musste nicht mal mehr den Dringenberg übersetze, was mein Verhalten an der Bar abends positiv beeinflusst hat !
Am Abend gabs dann, wie am Freitag auch schon, ein paar Shows. Unter anderem waren an beiden Tagen mehrer Künstler beteiligt. Von der singenden Opernsängerin an Haken, Operafication, über den Havve (Pain Solution) bis hin zu Coco Kasutra (flapflapflap) und Lucky Hell, waren echt tolle Acts am Stizzo. Erwähnenswert ist hier noch „Freakatronic“, die Band von Inks Bruder. Abgefahren trifft es wohl am ehesten. Toll !
Alle Shows Hier // Rolfs Bilder zu den Shows Hier// und Hier
Aber mein verdammtes Highlight war der Auftritt von Lassi. Im vorigen Jahr noch Opfer eines PA-Rausrisses (man kann auch nicht Unmengen von Gewicht dran hängen..lol), meinte er, dass er es dieses Mal toppen müsse. Und er hat es getoppt, ich schwöre !
Er hat sich sein Gemächt mit Seilen abgebunden und sich dann mit einem Flaschenzug nur daran aufgehängt nach Oben gezogen. Damn, was war dir Wurst rot und knackig..loooool. Man hat innerlich nur auf das „plöpplöp“ eingestellt und machte sich schon auf Eiersuchen gefasst, aber es hat tatsächlich geklappt. Ich kann hier leider ja nicht auf den Modblog mit Adresse verweisen, aber ihr wisst ja, wo ich suchen müsst. Dort sind Bilder…
In der Zwischenzeit hatte ich an der Bar nen neuen Whisky für mich entdeckt, den Lagavulin. Wir sind nun Freunde ! Der hat mich auch schön schlafen lassen. So tief und fest, dass ich erstmal paar Minuten gebraucht habe um zu checken, was die zwei Aliens in meinem Zimmer wollten, als mich Dan und Liz um Fünf Uhr in der Frühe wecken kamen, damit sich Dan verabschieden konnte. Herzlich, anders kann ich es nicht beschreiben.
Letztenendes kam er aber vom Flughafen wieder zurück, weil der Flug überbucht war. Also noch ein Tag Slang-Deluxe ;-)
So, ich muss zum Ende kommen, der Zeiger zeigt mir halb drei in der Nacht und ich muss morgen früh mit dem Fahrrad Strom einzahlen fahren, da müssen die Glubscher wieder offen sein. Safety first ! Und Freitag geht’s schon morgens um Sieben nach London.
Resume : Es war ein tolles Wochenende, ich habe viele Eindrücke mitgenommen, die es noch zu verarbeiten gilt. Ich habe mit Dan jemanden kennengerlernt, der mich schwer beeindruckt hat, mit dem ich hoffentlich noch mehr zusammen arbeiten kann. Es ist übrigens erwähnenswert, dass jemand wie Dan Dringenberg, der eigentlich nichts mit der Bodymod-Szene zu tun hat, sich dazu durchgerungen hat, dorthin zu kommen. Und es ist dem ganzen Event, insbesondere Sanny, Steffi, Chris und Stefan, zu verdanken, dass er sich total dafür begeistern konnte. Wie viele andere Teilnehmer auch. Die Conference hat wohl eine Menge Arbeit im Vorfeld gekostet und es bedarf noch einiger Nacharbeit, damit das Ganze kein finanzieller Verlust wird. Mich hat es voll gepackt und im nächsten Jahr bin ich gerne wieder dabei. Auch gerne im Vorfeld, damit die Arbeit nicht wieder an so wenigen hängen bleibt.
Danke noch mal von mir an die Vier und ich bin sicher, dass ich für viele andere spreche ! Auch an die vielen anderen Helfer dort. Danke an Marko und Jana für nen netten Trinkabend und Liz fürs Mithelfen im dritten Workshop.
Auch sonst habe ich echt nette Kollegen kennen gelernt ! Fühlt euch mal gegrüßt !
Die Rückfahrt war total entspannt, der Zug komplett leer. Also konnte ich noch mal „Man from Earth“ gucken, ein Film, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Vom HBF in Regenbogenhausen fuhren leider keine Bahnen mehr nach Nippes, also musste ich noch nach Hause laufen. Aber beseelt von dem WE ging das recht locker und ich habe es buddhistisch ertragen ;-)
Wir sehen uns im nächsten Jahr !
(ich weiß, ich hab nur einen kleinen Teil der Conference abdecken können, aber wenn jemand mehr über die Piercing-Kurs weiß, kann sie/er es selber schreiben ;-P)
05.07.2010 00:33:23 /
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Rückfahrt...noch 50km bis Köln....
Es ist knapp halb vor 15 Uhr, der kleine Punto wurde grade eben von einem semiaufmerksamen Autofahrer ausgebremst. Damn, wieder von „atemberaubende Geschwindigkeit“ auf 90kmh reduziert. Was soll das ? Aber langsam kommt der schon paar Kilometer erwartete Zwischenstopp mit großem gelben „M“ näher.
Bei einem mit 23 Liter Westernsauce getränktem McRib lässt es sich am besten rekapitulieren.
15. Dortmunder Tattoo-Convention – Eine Betrachtung, ein Bericht
Nun, ich denke die Dinge wie Fotos der Tätowierungen, Anwesenheitslisten und den immer ähnlichen Text, nur mit veränderten Städtenamen könnt ihr den Magazinen entnehmen. Was bleibt mir da ? Na ich roll mal den subjektiv erlebten Eindruck eines Besuchers aus.
Nur zu Besuch. Das schränkt oft die Möglichkeiten ein…so darf man nicht die Gastgeberin knutschen, wenn man „nur zu Besuch“ ist, oder man bekommt die kleineren Handtücher, das Gästebett….na…alles ist irgendwie nicht so toll, wenn man nur zu Besuch ist. Aber wenn man auf einer Convention mal nicht arbeiten muss/darf/vortäuscht, sondern nur schlendern braucht, ist „nur zu Besuch“ eine feine Sache..dieses war mir diesmal vergönnt.
Meine Fresse, gibt’s eigentlich einen Wettbewerb unter Mäckesmitarbeitern, wer dem Kunden die Größe Menge rote Klebesauce auf den Rib bolzt ? Wie soll man das denn essen, ohne sich bis auf den Tanga mit Westernsud zu benetzen ? Ich glaube ich habs schon zwischen den Zehen…
Freitag, der Einmarsch des Fussvolks…
Freitag habe ich nur genutzt, um mich wichtig zu tun, die Lage zu checken und mein Bändchen abzustauben. Hier noch mal Dank an das Team, allen voran an Caro !
Für einen Freitag war es wohl schon recht voll. Voller, als ich das vermutet hätte, denn es lief ja auch Fußball. Fußball, König Fußball...der durchaus erfreulich gute Verlauf der WM für die deutsche Mannschaft hatte in mir bisschen die Angst geschürt, dass die Con schlechter besucht werden würde. Aber der Freitag sagte da was anderes. Vielleicht auch, weil die Medienpräsenz dieses Jahr viel größer war. So war neben den heiß erwarteten Jungs von Miami-Ink auch Doro Pesch anwesend, was logischerweise auch die Presse mit sich zog. Das mag so mancher kritisch sehen, aber letzten Endes bringen solche Aktionen Publicity, und Publicity bringt größere Möglichkeiten, die Messe zu vergrößern und immer bekanntere Künstler anzuziehen.
Miami Ink, die Lindenstraße der TattooSzene, war durch Chris Garver, Darren Brass, James Hamilton, Yoji und Chris Nunez vertreten. Heidewitzka, was war der Stand von ihnen ein Magnet. Ein Zuschauer UND Chick-Magnet..lol.
Alles in allem nette Jungs, umgänglich und auf Augenhöhe…ob es in Amiland auch 2Liter McRibs gibt ? Ich hätte sie mal fragen sollen, aber was hätte es mir genutzt ? Die hätten mir auch keine Eimer für Sauce mitgeben können.
Der Freitag war schnell geschafft, der Garten rief nach mir. Hier muss ich meiner Exfrau und ihrem Freund von ganzem Herzen danken. Was eine Wanne mit kaltem Wasser im Garten für ein Luxus sein kann. Mittels des Blutflusses in den Füßen, unter Zuhilfenahme eben dieser Wanne, war es mir innerhalb von Minuten möglich, meine Körpertemperatur wieder unter 34523 Grad zu bekommen. Die Halle war ja angenehm temperiert, aber in der U-Bahn heim hätte man paar Birkenzweige für den Wenik-Aufguss reichen können. *klatsch*
Samstag, oder 4 zu null….
Da war er nun, der WM-Samstag. Für mich unerwartet voll, wie schon am Freitag. Es war nicht mal 14Uhr, als die Halle schon so angefüllt war, wie sonst erst /(subjektiv erfühlt, nicht mit Zahlen zu belegen…ich bin kein guter Statistiker…) gegen Abend. Das Spiel sorgte zu gleichen Zeit schon dafür, dass sich Massen von Fans in die Nachbarhalle drückten.
„SCHLAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAND!!!“
Auch in der Halle gabs viel schwarzrotgold gekleidete Besucher. Es gab anscheinend einige Mischbesucher, die an diesem Tag noch beide Hallen sehen sollten. Aber auch in der Halle der Convention wurde das Spiel übertragen, und bejubelt. Dank meines Teleobjektivs, mit dem ich allerdings noch nicht richtig befreundet bin, konnte ich auch von weitem immer mal wieder den Torstand auf der Leinwand ranzoomen.
Mein Besucher-Zelt hatte ich diesmal beim Ron von IronCross aufgeschlagen. Ich weiß ja, wie gerne man das selber hat, wenn man „mal eben“ gefragt wird, ob man „nur mal kurz“ die Tasche deponieren kann. Aber da konnte der Ron meinem mitleidigem Schüppchen nicht widerstehen und ich konnte immer mal wieder dort mein Handtuch auswringen. Apropos „auswringen“…anscheinend hätten sie mich nach dem letzten Con-Bericht auch gerne „ausgewrungen“, weil der Terminus „nur Ausländer und gesichtstätowierte Assis“ nicht gleich als Humor erkannt wurde. Jungs, kommt ihr aus Ostwestfalen ? looool
So, die habe ich wieder beschwichtigt, auch damit, dass ich erstmal für 7 Euro (Ja, Ron, soviel ist mir deine Liebe wert !! lol) Süßkram auf dem Klo, äh vor dem Klo gekauft habe. Eine Sache, die ich immer mache. Wenn ich in DO arbeite, gehen immer mindestens 50%, das ist knapp die Hälfte, der Kohle für Karies aus. Mit Erfolg !
Das Bühneprogramm war abwechslungsreich, und der "Neue", Martin Kesici hat sich auch nahtlos in uns Assis eingereiht ;-)
Je näher das Spiel rückte, desto leerer wurden die Reihen. Das war zu erwarten. Mit ist zu Ohren gekommen, dass es wohl dennoch auf den einen oder anderen Teil der Orga erschreckend eingeschlagen hat. Ja, man muss auch ehrlich sagen, dass nach dem Sieg der Deutschen die Front offen..ääh…die Halle echt sehr leer war. Da lohnte sich MeetAndGreet mit Miami-Ink in der Lounge nichtmal mehr. Auch der Contest hat meiner Meinung schon drunter gelitten. Hier wird’s für mich bisschen schwierig, fair zu bleiben. Ich umschreibs mal so freundlich, wie ich kann : Wenn man zu einem Wettbewerb antritt, sollte man sich das Motiv, was man zur Schau tragen möchte, noch mal unter dem Kriterium der Kategorie anschauen, welches diese erfordert. Lange Rede kurzer Sinn : Was wir als „realistische Tattoos“ gesehen haben, war zum Teil so weit entfernt von Realismus, wie ich von Roberto Blanco. Und auch bei den anderen Kategorien waren die Highlights schnell auszumachen. Und dann noch eins, was vielleicht auch die Orga überdenken sollte : Es ist albern, wenn man mit einem Tattoo in mehreren Kategorien antritt. Echt. Aber es wird noch getoppt, wenn man in der gleichen Kategorie mit mehreren Pieces aufrockt. Es geht doch nicht um die Masse…jeder nur ein Kreuz !
Danach gings erstmal wieder in den Garten, die Füße ihr kennt das Spiel.
Na spitze, ich habe McRib-Schleim am Mundwinkel. Macht ja nichts, dass ich inzwischen schon zu Hause bin, und mit dem Jagdtrophäen im Mundwinkel beim Kiosk meines Vertrauens war…och, guck mal..am Kinn ist auch noch was. Kann ja froh sein, dass ich nicht noch Zwiebel auf der Nase habe. Das kommt davon, wenn das großzügig ausgehändigte 8x8cm Erfrischungstuch nicht für eine Sinnflut aus Westerngrütze gemacht ist. Da ist dann nach den Händen Schuß, und nichtmal die sehen aus wie gewaschen.
Sonntag, der Tag der so wurde wie das Mela-Medium es vorhergesagt hatte !
Ja, da bin ich mal so richtig Diana Troy treu geblieben und habe Samstag schon gewusst, dass es Sonntag diesmal richtig voll wird. War mir klar...“Sagt mir alles…Pearley, sie wissen ja, sagt mir alles…“.
Dadurch, so eine Therorie meinerseits, daher, dass am Sonntag Fußball war, haben viele Menschen, die sonst Samstag zum Haupttag der Convention ausrufen, diesen eigenmächtig und freihändig auf den Sonntag verlegt. Dem Veranstalter kann/konnte das wohl mehr als recht sein. So hat sich sicherlich das Loch vom Samstag ausgeglichen.
Da mich meine Coolnees dazu zwang, nicht mit schicken Sneakern abzustylen, sondern FlipFlops zu tragen, waren meine Füße Sonntag Morgen noch am Arsch. (Fäkalsprache gibt Abzüge, aber das Wort triffts am ehesten…)
So war es mir echt eine Qual, mich durch die Menschenmengen zu schieben. Von daher kann ich über das, was sich im Laufe des Sonntages auf der Convention abgespielt hat, nichts Konkretes sagen. Aber es war voll, sagte ich das schon ?
Alles in Allem war es trotz der wideren Umstände, nämlich dem Zusammentreffen von Maradonnas Ausscheiden und der Convention, eine rundum runde Sache. Dass obwohl während der Spiele kaum einer auf der Straße war, überhaupt noch Leben außerhalb des Fußballs möglich war, hat mich gewundert.
Meine Highlights :
Bei „best Crazy“ der Teilnehmer mit dem koksenden Maradonna auf dem Bein. Wärste nicht zu faul zum Auspacken gewesen, als ich Sonntag an deinem Stand war, hätteste dein Bein hier sehen könne. Aber so nicht, nicht mit dem Kommander !
Der Gewinner des „best of Saturday“ . Ein echt tolles Piece vom Mike von „Cologne Ink“. Wunderschönes Dingen, knapp gefolgt von einem radelnden Äffchen von Beuno Vista aus Würzburg. Beide Teile überragend ! Leider konnte ich nur benoten, nicht fotografieren. Sind aber bestimmt im TM.
Die Versorgung in der Lounge ! Essen top, Leute voll nett…hoffe Sonntag waren mehr User dort. Aber wie auch immer : Danke !!
Die Pokale...von der Lounge aus gesehen sahen sie aus wie ne Fisting-Party..looool. Aber hey..ordentlich Dinger !
Der Spruch vom Judge vom TM (habe deinen Namen vergessen, du aber auch, dass ich bei der letzten Con schon mit dir gespochen habe, als ich beim gesichtstätowiertem Assi war…looool) über eine echt langweilige Tätowierung in der Kategorie „Best Crazy“ : „Also „crazy“ ist an dem Tattoo höchstens, dass sie damit auf die Bühne gegangen ist….“ ..Danke, trafs gut auf den Punkt.
Die Gummipuppe !
Die Zaunbrüder Mad und Tischler….Kappenvergleich !
Nette Gespräche bei IronCross und Blutlinie..
Die große Anzahl von Propellermodellen, die am Start waren. Will ich „Sticks with clothes on“ sehen (reine Geschmackssache) guck ich Heidi Klums Ana-Stadl, will ich Frauen sehen, gehe ich auf ne Tattoo-Convention !
Oben Ohne – Bedienungen mit Jägermeister for Free ! (es muss einen Gott, geben..DAS ist der Beweis !)
Dass Fritz seine Cam wiederbekommen hat !
Zu hören, was ein Portrait bei Miami Ink gekostet hätte. (Markenartikel kosten halt was mehr..)
Die sehr geringe Anzahl von Nazi-Wix..äääh…von Besuchern mit offensichtlich geringem Geschichtwissen, deutlich zu kleinem Penis und ekelerregenden T-Shirt-Motiven..ich muss da ja nen respektvollen Ton anschlagen, sonst heißt es wieder ich diffamiere Meinungen…loool
Viele zufriedene Gesichter bei den Tätowierern. und bei den Besuchern !
Fazit :
Ich war erst skeptisch, als ich davon gehört habe, dass „die großen Stars“ eingeladen wurde. Nicht skeptisch, ob die nett sind, sondern, ob das der Convention war bringt. Aber ich denke, dass das ein richtiger Schritt war. Mit dem Besuch ist das Interesse an der Convention beim „Nicht in der Szene“-Besucher geweckt worden, dass konnte man eindeutig sehen. Damit verbinde ich die Hoffnung, dass sich in den nächsten Jahren immer mehr Künstler aus dem Ausland, aber auch noch mehr interssierte Besucher einstellen, die sonst die Messe nicht wahrgenommen hätten.
Sie ist wieder mal gewachsen, die Convention, noch mehr Raum stand zur Verfügung. Aber es hätte zu Stoßzeiten, Samstag Mittag aber noch mehr Sonntag, noch mehr Platz in den Gängen sein können. Aber ansonsten kann man der Orga wieder mal danken, für eine tolle Veranstaltung !
Den tätowiertechnischen Teil, die Bilder der Tattoo, entnehmt ihr bitte den gängigen Magazinen, ich kann ihnen da das TM nur ans Herz legen. Dort gibt’s meiner Meinung nach den umfassensten optischen Einblick und die besten Tattoos. Ich kann ja nicht alles machen…looooooool
Ich editiere da bestimmt noch bisschen dran rum, über Meinungen und eigene Berichte wird gebeten.
Ach, ich habe bestimmt wieder viele übersehen, nicht gegrüßt oder mit falschem Namen angesprochen…das tut mir leid, ich werde es bis nächstes Jahr üben…;-))
Link zur Galerie "Dortmund 2010"
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29.06.2010 19:01:42 /
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Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so Juli ?
Mir ist es eigentlich, als wäre die letzte Do-Convention grade mal paar Tage her, da kommt schon die nächste um die Ecke. Damn, das ist ja fast schon stressig schnell rum son Jahr.
[EDIT] Ja aber Hallo, es ist vollklimatisiert, hatte mir eigentlich schon Shirts von der Rolle eingepackt, aber das wußte ich nicht......25° ! ..leck mich fett...
Hier die Links zu zwei wunderschönen Blogs zum letzten Jahr...(glaub ich...)
Wunderschöner Link zu nem wunderhübschen Blogeintrag
![[DE]](/images/flags/DE.gif)
Pervers hübscher Link zu einem atemberaubenden...ach lassen wir das...hier...Link
![[DE]](/images/flags/DE.gif)
Link zur Convention-Seite
....(und jetzt sehe ich das erste Mal, dass in der Nachbarhalle Public-Viewing kostenlos angeboten wird...gute Lösung !!)Diese Jahr wird wohl einiges anders. Es wird internationaler. Es hat wohl schon jeder mitgeschnitten, dieses Jahr ist Miami-Ink am Stizzo. Und damit man da nicht dauernd übersetzen muss, wurde auch gleich ein international linguisierter (habe ich eigentlich mal erwähnt, dass ich Worterfinder werden wollte ? Also nach Löwenbändiger...letzteres aber nur, um aus der Buchhaltung raus zu kommen. Aber ich hatte den Löwenbändigerhut verbummelt...) Sprecher gewählt : Martin Kesici
. Schade, denn ich hatte die Hoffnung, dieses mal den letztjährigen Rekord von einem trinktechnisch sehr engagiertem User hier zu brechen. Dieser hatte es geschafft, gleich zweimal vom Sprecher angezählt zu werden. Aber so, mit neuem Sprecher, wäre mein Rekordversuch nicht unter gleichen Bedingungen entstanden und somit ungültig. Schade….Außerdem gehört das Urgestein der Messe eigentlich dazu. Tja, Herr Kesici, die Latte liegt hoch ! Ne Wildcat-Lounge ist wieder am Start, Schnacks und Drinks for free (solange was da ist, danach ist nichts mehr da..lol), Stühle für kostenloses Sitzen (ihr werdet dankbar dafür sein, nach paar Stunden stehen…lol) und buntes Ambinente. Aufrocken Pflicht !
Erkennungszeichen weiße Nelke im Hosenstall !
Rahmenprogramm…Heidewitzka, endlich mal Burlesque-Show. Wollen wir doch nicht hinter anderen Con hinterher stehen. Hey, nichts gegen Stripshows, auch ich sehe Titten gerne, aber jedes Jahr nur Strip ? (nicht sauer sein, die Vorführung selber ist immer professionell, und gut, keine Frage..!) Deshalb freu ich mich über Abwechslung, hoffentlich ist die Tänzerin so im Futter, wie ich das mag..loool
So, weiter im Rahmen mit Programm. Der Kugeltyp ist da, na der, wo mit den Kugeln jongliert ohne sie zu werfen. Hört sich erstmal langweilig an, ist es aber nicht. Kelvin Kalvus
ist einige noch vom Supertalent (War doch Supertalent, oder ? Kann mich noch an so eine Tante im Kinderpool erinnern, bei der der Bohlen doppelten Seemannsköppa reingemacht hat..danach habe ich an der Ernsthaftigkeit dieses Auswahlverfahrens gezweifelt....loool) bekannt. Auch bekannt ist der Alberto, der schon in den letzten Jahren immer großartig gebeatboxert hat. Gefällt mir sehr gut !...finde das auch immer im Internet geil, wenn ich sehe was manche Menschen mit dem Mund können..loool.Schade, dass nicht wieder ein Comedy-Act am Start ist. Klar, das letzte Mal ist der von mir hochgradig verehrte Dave Davis nicht so richtig angekommen, war vielleicht nicht das richtige Publikum. Bei „Ihr Weißen seid voll nett, auch wenn ihr alle gleich ausseht….“ kam so gut wie keine Reaktion..nur ein meinem Stand sagte eine „der ist voll primitiv, darüber kann ich nicht lachen..“…jaja, weil du es nicht verstehst..looool. (Ich versteh übrigens JEDEN Witz.....JEDEN....bei den restlichen immitiere ich geschwind die Gesichtsdisko vom nächststehenden Jedenwitzversteher und sage "määääh")
Aber Comedy gibt’s bei der Wildcat-Lounge bestimmt ausreichend, wenn nicht, tanz ich nackt ! (am besten beim „Miami Ink“-Meet&Greet, da kommt das bestimmt zügig an, oder ? lool)
Das Meet&Greet ist übrigens am Freitag ab 20 und am Samstag ab 21Uhr in der Community-Lounge. Strammgestanden !
Ansonsten gibbet noch Autogrammstunden mit mir ! …ne, mit den Jungs von MiamiInk. Und Breakdance, Bodypaint und so weiter.
Ja wassen jetzt noch ? Ach ja, Contests gibt’s auch. Am Samstag ab 18Uht „Best Realistic“, „Best Colour”, “Best Crazy” und “Best of Saturday”, Sonntag dann noch “Best Asian“, “Best Black & White”, “Best of Sunday” und “Best of Show”. Am Samstag ist mir ein Platz in der Jury vergönnt. Gegen geringe Entgelte lasse ich mich kaufen !! loooool.
So, alles gesagt ? Alles gesagt….!
(wird noch editiert, keine Angst, gibt noch bunte Links...)
