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Tattoo-Index
27.04.2011 23:08:49 /
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„Ja sicher..“, dachte sich ein schwedischer Lokalpolitiker wohl, als er sich berufen fühlte, sich über einen eben solchen tätowierten Lehrer beim zuständigen Schulleiter beschweren zu können. Leider konnte der Direktor der Schule wohl dieser Annahme nicht folgen, weshalb der Retter des Abendlandes meinte, sich an die nächste Instanz wenden zu müssen. Dass nun aber auch die Schulbehörde seiner Sichtweise nicht folgen konnte, muss ihn in seinem Weltbild erschüttern.
Artikel in Englisch
Da ist doch tatsächlich die Schule, die anderen Lehrer, die Schüler, die Eltern der Schüler und die Schulbehörde der Meinung, dass das Äußere nicht so wichtig sei, wie die bei allen beliebte Umgangsweise mit den Schülern. Na so was…
Wir leben in einer Welt von Blendern, in einer Welt voller Menschen, die sich, um Karriere zu machen, verbiegen und verdrehen. Wir leben in einer Welt, in der die andere Seite eben diese Angepasstheit gerne sieht, quasi darum bettelt, optisch belogen zu werden. Wir leben in einer Welt, in der man sich nach oben schleimen kann, in der man ohne Ecken und Kanten besser rollt…und dann kommt einer daher, der zeigt, dass Leistung, Sympathie und Ausstrahlung wichtiger sind, als das „sich anpassen“…Und das soll dann ein schlechtes Vorbild sein ?
Im Leben nicht !
Ich finde es gut, wie die Schulbehörde argumentiert hat. „Wir würden den Schülern keinen realistischen Einblick in die Gesellschaft geben, wenn wir sie nur von piercing- und tattoofreien Lehrern im Anzug unterrichten lassen würden…“
EBENT !
Ich kann nichts schlechtes daran finden, wenn Heranwachsende lernen, dass es völlig ok ist, wenn man sich frei entfaltet. Grade die Tatsache, dass er sowohl ein sehr sozialer Mensch ist UND sich den Luxus der freien Entfaltung gönnt, kann doch überhaupt nicht angegriffen werden.
Schade nur, wenn alte Weltbilder daran zerbrechen...da hab ich fast Mitleid....not.
18.04.2010 16:40:53 /
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Einer der ersten, die sich der fragwürdigen(?)
Pozedur des Augapfel-Tattoos unterzogen haben, ist vor ein paar Tagen erstochen worden. Josh Rahn, auf dem Foto zwischen Pauly und Shannon
, soll angeblich in einen Drogendiebstahl verwickelt gewesen sein, in dessen missglücktem Verlauf der Beraubte ihn erstochen hat. Was lernen wir dadraus ? Eyeballtattoos führen nicht zum Tode, Drogen aber schon...(um drei Ecken gedacht..lol)
Josh war derjenige, der wohl als erster mit den Augapfeltattoos in die Presse gekommen ist. Was soll ich sagen ? Das Leben schreibt seine Geschichten auf billigem Papier....
R.I.P.
http://www.zentastic.com/blog/2010/04/16/a-sad-and-premature-goodbye-to-josh-rahn/ (Eintrag in Shannons Blog)
http://readingeagle.com/article.aspx?id=213482 (Artikel über den Überfall)
Und : Nein, ich habe keine Rubrik "Klatsch und Tratsch"...aber der Eintrag täte da gut reinpassen, ich gestehe ;-)
13.02.2010 12:25:59 /
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Zwei Meldungen, der gleiche Inhalt...aber auch die gleiche Wertung ?
Wie Shortnews berichtete, ist bei einer Patientin mit einem Melanom
, gleichzeitig auch der fälschlicher Weise als befallen diagnostizierte Lymphknoten entfernt worden. Dumm gelaufen, denn dieser war eben nicht von Metastasen
durchzogen, sondern durch TattooPimente eingefärbt. Fazit : Hautärzte sollten das gegenprüfen, wenn Patienten an Melanomen leidet (wie die Com..lol) UND tätowiert ist. Keine Große Sache, ist halt einfach eine neue Möglichkeit, die aus der Tatsache resultiert, dass sich beim Tätowieren Pigmente in Lymphknoten ablagern. Das ist schon sehr lange bekannt übrigens. Es ist nunmal so, da kann man nicht dran machen. Vergleich : Wenn immer mehr Menschen schwarze Kleidung tragen, ist es für Polzisten auch schwieriger zu sehen, ob derjenige angeschnallt ist, oder nicht...Da muss man halt besser hingucken, bevor man handelt.
Aber man kann dem ganzen Sachverhalt auch geschickt eine Unternote verpassen :
..denn TattooFarbe kann auch Metastasen vortäuschen...
..was dann "die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Tätowierfarbe nach und nach offenbart"....LOOOLWo ist die gesundheitliche Gefährdung ? Das wäre so, als würde man sagen, dass das Autofahren mit schwarzer Kleidung gefährlicher sei.
So macht man aus einer objektiven Meldung schnell eine wertende Kritik an der Sache Tätowieren selber. Die ganze Formulierung in diesem Artikel ist negativ, versucht einen Zusammenhang zwischen dem Melanom und der Tätowierung herzustellen. "Die TattooFarbe täuscht vor"...wie fies von ihr, diese kleine hinterhältige TattooFarbe ist aber auch echt ein
Penner..loool...Letzteres bleibt beim geneigten Leser dann hängen und er hat in der nächsten Diskussion am Stammtisch, oder beim Rewe an der Kasse wieder das Wissen mit Löffeln gefressen und kann zitieren, was er nicht verstanden hat ;-)
(links vom bu)
