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27.04.2011 23:08:49 /
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„Ja sicher..“, dachte sich ein schwedischer Lokalpolitiker wohl, als er sich berufen fühlte, sich über einen eben solchen tätowierten Lehrer beim zuständigen Schulleiter beschweren zu können. Leider konnte der Direktor der Schule wohl dieser Annahme nicht folgen, weshalb der Retter des Abendlandes meinte, sich an die nächste Instanz wenden zu müssen. Dass nun aber auch die Schulbehörde seiner Sichtweise nicht folgen konnte, muss ihn in seinem Weltbild erschüttern.
Artikel in Englisch
Da ist doch tatsächlich die Schule, die anderen Lehrer, die Schüler, die Eltern der Schüler und die Schulbehörde der Meinung, dass das Äußere nicht so wichtig sei, wie die bei allen beliebte Umgangsweise mit den Schülern. Na so was…
Wir leben in einer Welt von Blendern, in einer Welt voller Menschen, die sich, um Karriere zu machen, verbiegen und verdrehen. Wir leben in einer Welt, in der die andere Seite eben diese Angepasstheit gerne sieht, quasi darum bettelt, optisch belogen zu werden. Wir leben in einer Welt, in der man sich nach oben schleimen kann, in der man ohne Ecken und Kanten besser rollt…und dann kommt einer daher, der zeigt, dass Leistung, Sympathie und Ausstrahlung wichtiger sind, als das „sich anpassen“…Und das soll dann ein schlechtes Vorbild sein ?
Im Leben nicht !
Ich finde es gut, wie die Schulbehörde argumentiert hat. „Wir würden den Schülern keinen realistischen Einblick in die Gesellschaft geben, wenn wir sie nur von piercing- und tattoofreien Lehrern im Anzug unterrichten lassen würden…“
EBENT !
Ich kann nichts schlechtes daran finden, wenn Heranwachsende lernen, dass es völlig ok ist, wenn man sich frei entfaltet. Grade die Tatsache, dass er sowohl ein sehr sozialer Mensch ist UND sich den Luxus der freien Entfaltung gönnt, kann doch überhaupt nicht angegriffen werden.
Schade nur, wenn alte Weltbilder daran zerbrechen...da hab ich fast Mitleid....not.
