CHRISTINA PIERCING
DEFINITION
Das Christina Piercing (ausgesprochen: Kris-ti-na Piercing, gelegentlich auch als Venus-Piercing bezeichnet) ist ein bekanntes Oberflächenpiercing im weiblichen Intimbereich. Es verläuft vertikal auf dem Venushügel und tritt am oberen Schnittpunkt der äußeren Schamlippen aus.
ANATOMISCHE POSITIONIERUNG
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Lage: Das obere Ende des Stichkanals liegt sichtbar auf der Haut des Venushügels (Mons pubis). Das untere Ende tritt genau in der V-förmigen Falte am oberen Zusammentreffen der äußeren Schamlippen aus.
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Anatomie-Abhängigkeit: Hoch. Da es sich um ein Oberflächenpiercing handelt, wird ausreichend Gewebe am Venushügel benötigt, um dem Schmuck Halt zu geben. Bei zu flacher Hautstruktur oder dauerhaftem Druck durch eng anliegende Kleidung (z. B. enge Jeans) besteht ein erhöhtes Risiko für Migration oder ein Herauswachsen.
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Schmuckform: Speziell entwickelt wurde die Christina-Barbell (ein L-förmig abgewinkelter Titanstab), da diese den Druck auf das Gewebe optimal verteilt. Alternativ kommen speziell angepasste Surface Bars oder gebogene Stäbe (Bananabells) aus Titan zum Einsatz. Als sichtbare Aufsätze werden oben und unten meist Titan-Kugeln oder glitzernde Kristallsteine (Gems) getragen.
HISTORIE
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Herkunft & Name: Der Name geht auf die erste bekannte Trägerin namens Christina zurück, für die dieses Piercing in den 1990er-Jahren in den USA erstgestochen wurde.
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Entwicklung: Es entstand als moderne Innovation der Body-Modification-Kultur und besitzt keine historischen oder ethnischen Vorläufer. Heute gehört es zu den gefragtesten ästhetischen Intimpiercings.
WARUM ES BEACHTUNG FINDET / GETRAGEN WIRD
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Rein dekorative Ästhetik: Anders als viele andere Intimpiercings dient das Christina Piercing nicht der sexuellen Stimulation, sondern hat einen rein optischen Zweck. Es betont die natürliche Linie der Vulva wie ein vertikaler Schmuckakzent.
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Elegante Verlängerung der Körperachse: Durch die vertikale Ausrichtung bildet es eine optische Verlängerung der Oberkörperlinie und harmoniert besonders gut mit einem Bauchnabelpiercing.
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Perfekter Intimschmuck ohne Stimulationsfokus: Es ist ideal für Personen, die Intimschmuck aus rein visueller Freude tragen möchten, ohne dass dabei empfindliches Nervengewebe beeinträchtigt wird.