PUBIC PIERCING
DEFINITION
Das Pubic Piercing (ausgesprochen: Pju-bik Piercing, auch Männliches Pubic Piercing oder Pubic Surface Piercing) ist ein Oberflächenpiercing im männlichen Schambereich. Es gilt als das männliche Pendant zum weiblichen Christina-Piercing und verläuft vertikal direkt oberhalb des Penisansatzes.
ANATOMISCHE POSITIONIERUNG
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Lage: Der Stichkanal sitzt vertikal auf der Haut des Schambergs (Mons pubis) unmittelbar oberhalb der Peniswurzel.
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Anatomie-Abhängigkeit: Hoch. Da es sich um ein reines Oberflächenpiercing handelt, erfordert es ausreichend Gewebe am Schambein. Durch ständige Bewegung und den Druck von Hosenbünden, Gürteln oder Sportkleidung besteht ein erhöhtes Risiko für Migration (Herauswachsen) oder Reizungen.
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Schmuckform: Als Erst- und Folgeschmuck werden vorrangig 90°-gewinkelte Surface Bars oder L-förmige Spezialstäbe aus Titan verwendet, um die Spannung auf die Stichkanäle zu minimieren. Als sichtbare Aufsätze werden flache Disks oder Titan-Kugeln getragen.
HISTORIE
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Herkunft & Name: Der Name leitet sich vom lateinischen Begriff os pubis (Schambein) bzw. der Pubis-Region ab.
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Entwicklung: Es entstand in den late 1990er- und 2000er-Jahren in der modernen Body-Modification-Szene als rein visuelle Erweiterung des Intim- und Oberflächenpiercing-Repertoires.
WARUM ES BEACHTUNG FINDET / GETRAGEN WIRD
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Rein dekorative Ästhetik: Das Pubic Piercing dient nicht der sexuellen Stimulation, sondern setzt einen rein optischen Akzent, der den Übergang von Bauch und Schambereich zum Penis hervorhebt.
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Männliches Pendant zum Christina-Piercing: Es wird besonders von Männern geschätzt, die ein ästhetisches Gegenstück zum weit verbreiteten Christina-Piercing suchen oder ein symmetrisches Schmuckkonzept am Unterbauch bevorzugen.
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Funktional unkompliziert bezüglich der Intimzone: Da es ausschließlich in der Haut des Venushügels verankert ist und weder Schwellkörper noch Harnröhre berührt, bleibt die Funktion des Genitals vollständig unbeeinflusst.