Minimalistische Skizze einer Nase mit zwei rosa Punkten und Linien auf weißem Hintergrund

DEFINITION

Das Mantis Piercing (ausgesprochen: Man-tis, auch als Forward Nostril Piercing oder doppeltes nach vorne gerichtetes Nasenflügel-Piercing bekannt) ist eine symmetrische Piercing-Kombination an der Nasenspitze. Es besteht aus zwei separaten Piercings, die an den vorderen Rundungen der Nasenflügel gestochen werden und nach vorne gerichtet sind.

ANATOMISCHE POSITIONIERUNG

  • Lage: Die Einstichpunkte liegen spiegelbildlich ganz vorne an den Nasenflügeln nahe der Nasenspitze, mit Blickrichtung nach vorne statt zur Seite.

  • Anatomie-Abhängigkeit: Hoch. Der vordere Bereich der Nasenflügel muss ausreichend Gewebevolumen und die passende Krümmung aufweisen, damit die Stäbe parallel und ohne Druck auf die Knorpelstruktur platziert werden können.

  • Schmuckform: Es werden in der Regel zwei kurze, gerade Labret-Stecker aus Titan eingesetzt. An den nach vorne zeigenden Aufsätzen werden meist schlichte Titan-Kugeln, flache Disks oder kleine Steine getragen.

HISTORIE

  • Herkunft & Name: Der Name leitet sich von der englischen Bezeichnung für die Gottesanbeterin (praying mantis) ab, da die beiden nach vorne gerichteten Schmuckpunkte optisch an das Gesicht beziehungsweise die Fühler des Insekts erinnern.

  • Entwicklung: Es handelt sich um eine verhältnismäßig junge Variante der modernen Body-Modification-Szene, die als Weiterentwicklung des klassischen Nostril-Piercings entstanden ist.

WARUM ES IN DEN LETZTEN JAHREN SO BELIEBT WURDE

  • Neuartige Frontal-Optik: Im Gegensatz zu klassischen Nostril-Piercings, die die Nase seitlich betonen, richtet das Mantis Piercing den Fokus direkt auf die Vorderseite der Nasenspitze.

  • Präsenz auf Social Media: Durch das ungewöhnliche Erscheinungsbild erlangte das Setup über Plattformen wie TikTok, Instagram und Pinterest schnell Verbreitung bei Liebhabern alternativer Gesichts-Setups.

  • Gute Ergänzung im Nose-Setup: Es lässt sich gut mit bestehendem Nasenschmuck kombinieren – insbesondere mit einem Septum-Piercing, da beide Schmuckarten auf der zentralen Vorderansicht aufbauen.