STAINLESS STEEL (CHIRURGENSTAHL 316L)
DEFINITION
Stainless Steel (Chirurgenstahl 316L) ist eine klassische Edelstahl-Legierung, die in der Schmuckherstellung weit verbreitet ist.
ANWENDUNG & SPEZIFIKATION
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Einschränkung: Chirurgenstahl 316L enthält technisch bedingt etwa 10 bis 15 % Nickel.
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Gesetzliche Vorgabe: Laut EU-Nickelverordnung (REACH-Verordnung) darf Chirurgenstahl 316L nicht als Erstschmuck für frische Wunden verwendet werden, da die Abgaberate von Nickelionen die Grenzwerte überschreitet.
HISTORIE
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Herkunft & Name: Der Werkstoff 316L wurde ursprünglich für chirurgische Instrumente entwickelt.
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Entwicklung: War von den 1970er- bis in die späten 1990er-Jahre der weltweite Standard im Piercingbereich, bevor er durch hochreines Titan verdrängt wurde.
WARUM ES GETRAGEN WIRD
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Günstiger Folgeschmuck: Darf nach vollständiger Epithelisierung des Stichkanals von Personen ohne Nickelallergie getragen werden.
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Hoher Glanz: Lässt sich extrem glatt und spiegelnd polieren und ist dementsprechend hell.