PUNCHEN
DEFINITION
Das Punchen (Dermal Punching) ist eine medizinisch-chirurgische Piercingtechnik, bei der Gewebe mit einer runden, rasierklingenscharfen Biopsiestanze kreisförmig ausgeschlagen bzw. entfernt wird.
ANWENDUNG & SPEZIFIKATION
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Einsatzbereich: Vorrangig am Ohrknorpel (z. B. Conch, Outer Helix) angewendet.
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Vorteil: Im Gegensatz zum Nadelstich entsteht durch die Gewebeentfernung kein Druck auf das umgebende Knorpelgewebe. Dies verringert den Heilungsschmerz bei großen Durchmesser-Setups massiv.
HISTORIE
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Herkunft & Name: Das Wort leitet sich vom englischen to punch (stanzen) ab. Die Instrumente stammen aus der dermatologischen Diagnostik (Biopsiestanzen).
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Entwicklung: Wurde Ende der 1990er-Jahre in der Body-Mod-Szene eingeführt, um langwieriges und schmerzhaftes Knorpeldehnen zu umgehen.
WARUM ES EINGESETZT WIRD
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Verkürzte Abheilzeit bei Knorpel: Ermöglicht das direkte Einsetzen von Schmuckstärken ab 3 mm bis 8 mm ohne Knorpelzersplitterung.
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Formstabilität: Der Kanal bleibt dauerhaft offen und verengt sich kaum.