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HEISSLUFTSTERILISATION

DEFINITION

Die Heißluftsterilisation ist ein heutzutage in der Piercingbranche veraltetes Entkeimungsverfahren, bei dem Instrumente in einem Gerät trockener Hitze (ca. 180 °C) ausgesetzt werden. Es wurde in modernen Studios durch Dampfdruck-Autoklaven abgelöst.

PROZEDUR

  • Erhitzen der mechanisch gereinigten Instrumente auf 180 °C für mindestens 30 Minuten in einer trockenen Kammer unter komplettem Ausschluss von Feuchtigkeit.

RELEVANZ FÜR PIERCER

  • Ausschlusskriterium: Der Piercer muss wissen, dass dieses Verfahren für Hohlkörper (wie Piercingkanülen) und komplexe Schmuckteile nicht zuverlässig wirkt, da trockene Hitze keine Spalten durchdringt. Es entspricht nicht mehr den aktuellen gesetzlichen Anforderungen an die Studiohygiene.