RHINO PIERCING
DEFINITION
Das Rhino Piercing (ausgesprochen: Rai-no, auch als Vertical Tip Piercing bekannt) ist ein außergewöhnliches, vertikales Nasenpiercing. Es verläuft senkrecht mittig durch die Nasenspitze, sodass ein Schmuckende oben auf der Nasenspitze und das andere unterhalb der Spitze hervortritt.
ANATOMISCHE POSITIONIERUNG
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Lage: Exakt vertikale Durchstechung der Nasenspitze (Apex nasi).
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Anatomie-Abhängigkeit: Hoch. Die Nasenspitze muss über ausreichend Gewebevolumen verfügen, um den gebogenen Stab ohne übermäßigen Druck auf das Knorpelgewebe aufzunehmen. Da der Stichkanal durch festeres Gewebe an der Nasenspitze führt, erfordert die Abheilung Geduld.
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Schmuckform: Als Schmuck kommt gewöhnlich ein leicht gebogener Stab (Bananabell) aus Titan zum Einsatz, der der Krümmung der Nasenspitze folgt. An beiden Enden sitzen meist schlichte Titan-Kugeln oder kleine Spikes.
HISTORIE
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Herkunft & Name: Der Name leitet sich von der englischen Bezeichnung für das Nashorn (rhinoceros) ab, da die Kugel auf der Nasenspitze optisch an ein kleines Horn erinnert.
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Entwicklung: Das Piercing entstand in der modernen Body-Modification-Kultur und besitzt keine ethnischen Ursprünge. Es gilt bis heute als technisch spezifisches Nischen-Piercing.
WARUM ES BEACHTUNG FINDET / GETRAGEN WIRD
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Einzigartiger zentraler Akzent: Durch die vertikale Ausrichtung direkt auf dem vordersten Punkt der Nase hebt es sich optisch stark von fast allen anderen Nasenpiercings ab.
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Perfekt für vertikale Symmetrien: Es fügt sich nahtlos in zentrierte Gesichts-Setups ein und vervollständigt vertikale Achsen – etwa in Kombination mit einem Bridge-, Septum-, Medusa– oder Vertical-Labret-Piercing.
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Hoher Wiedererkennungswert: Auf Social-Media-Plattformen und in der Body-Mod-Szene schätzen Liebhaber das Rhino Piercing als auffälligen, exklusiven Blickfang mit klarer geometrischer Wirkung.