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KREUZKONTAMINATION

DEFINITION

Kreuzkontamination bezeichnet in der Hygiene die unbeabsichtigte Übertragung von infektiösen Erregern von einer kontaminierten Quelle (z. B. unsterile Nadel, ungewaschene Hände, Oberflächen) auf eine sterile Oberfläche, ein Instrument oder direkt in die frische Wunde des Kunden.

VERMEIDUNG

  • Strikte Trennung von „reinen“ und „unreinen“ Arbeitszonen im Studio.

  • Ausschließliche Verwendung von sterilen Einwegmaterialien (Nadeln, Tupfer), die sofort in speziellen Abwurfbehältern entsorgt werden.

  • Berühren von Studiokomponenten (Lampe, Liege) während des Piercens nur über Barriereschutzfolien oder nach Ablegen der Handschuhe.

RELEVANZ FÜR PIERCER

  • Risikominimierung: Die Vermeidung von Kreuzkontaminationen erfordert höchste mentale Disziplin. Ein einziger unbedachter Handgriff (z. B. ans eigene Gesicht fassen und danach den sterilen Schmuck berühren) macht den besten Autoklaven nutzlos.